Gerade in PlusMinus

leider habe ich nicht alles mitbekommen.
Doch da ging es um den Betrug vieler Ärzte. Da brachten sie einen Arzt, der jährlich Vorsorgeuntersuchingen abrechnete, die er gar nicht machte.

  1. darf nur alle 3 jahre so etwa abgerechnet werden und 2. rechnete er es auch vonm verstorbenen ab. Hier im gezeigten Beispiel von einem, der im jahr 2000 starb. Den hat er scheinbar jährlich ausgebudelt und bis 2004 untersicht.
    Ein Prof. xxx (weiß nicht mehr den Namen)der sich dartauf spezialisiert hat, solche zu finden, sprach von einer ärztlichen Korruption in ungeheueren Ausmaßen. Seiner Redchnung nach könnte, wenn alle Ärzte sauber abrechnen würden, der Beitrag um 10 % sinken!
    Die Kripo, deren Spezialeinheit seit einiger Zeit unterwegs ist, hat festgestellt, dass 4 von 10 besuchten Ärzten beim Betrug erwischt werden und der 5. verdächtig ist.
    Wäre da nicht mal der hebel anzusetzen, als davon zu jammern, dass unbedingt die Privatversicherungen verboten gehörten?
    Was meint ihr, wie schwer es würde, Wechselwillige zu finden, wenn die Beiträge nur noch 10 % wären? die Kassen würden dadurch immer fetter!
    Grüße
    Babalou

Lösung!
Hi,
als privat Versicherte (nur kleine Beamtin, kein Superverdiener) kenne ich das Problem der „ungenauen Rechnung“ kann aber ganz einfach was dagegen tun: nix Zahlen! Die einfache Lösung: auch der GKV´ler sollte seine Arztrechnung nach Hause kriegen, dort prüfen und dann bei der GKV einreichen. Dann wäre fast sofort schluss mit diesen Betrügereien. Ich bekomme meine Arztrechnung nach Hause geschickt und kann sie überprüfen, ob ich wirklich da war oder ob wirklich das gemacht wurde, was drauf steht. Und selbst da gibt´s „kleine Unachtsamkeiten“ seitens des Arztes. Als gesetzlich versicherter hast du keine Chance. Im übrigen ist das Problem schon Jahrzehnte bekannt, nur die KK tun nix. Dem Arzt wird lediglich sein Honorar gekürzt und das wars dann auch schon. Denn an die kassenärztlichen Vereinigungen kommt keiner vorbei, nicht mal die Sozialministerin. Hätte die bei der letzten „Reform“ die kassenärztlichen Vereinigungen zerschlagen, könnte der GKV Beitrag sicherlich um mind. 10 % sinken.
grüße dragonkidd

Hi,
als privat Versicherte (nur kleine Beamtin, kein
Superverdiener) kenne ich das Problem der „ungenauen Rechnung“
kann aber ganz einfach was dagegen tun: nix Zahlen! Die
einfache Lösung: auch der GKV´ler sollte seine Arztrechnung
nach Hause kriegen, dort prüfen und dann bei der GKV
einreichen.

Soweit ganz nett, doch Folge - Erst selber zahlen, später wieder bekommen. Willst du dem allein verdienenden 3fachen Familienvater zumuten, das er die Kosten der Krankheit vorstreckt? Geht gar nicht.
Und ich muß ergänzen, das es auch in der GKV die Möglichkeit gibt, selbst die Rechnung zu bekommen und diese dann weiter leitet.
Gibt dazu glaube ich auch Nachlässe ( bin mir da aber nich 100% sicher ).

Ansonsten halte ich Deine Idee für super, nur leider so nicht umsetzbar.

Gruß

Martin

Hi,
als privat Versicherte (nur kleine Beamtin, kein
Superverdiener) kenne ich das Problem der „ungenauen Rechnung“
kann aber ganz einfach was dagegen tun: nix Zahlen! Die
einfache Lösung: auch der GKV´ler sollte seine Arztrechnung
nach Hause kriegen, dort prüfen und dann bei der GKV
einreichen.

Soweit ganz nett, doch Folge - Erst selber zahlen, später
wieder bekommen. Willst du dem allein verdienenden 3fachen
Familienvater zumuten, das er die Kosten der Krankheit
vorstreckt? Geht gar nicht.

Selber zahlen musst du gar nix. Ich reiche die Rechnungen ein und bekomme das Geld i. d. R. innerhalb von 4 Wochen und wenn das dann da ist, überweise ich den Betrag weiter, der erstattet wurde. Sollte die Rechnung höher gewesen sein, weise ich den Arzt darauf hin, dass nur dieser Betrag erstattet wurde und er mir für die PKV was schreiben soll, warum er auf dem höheren Betrag besteht. Damit hat sich noch jeder Arzt zufrieden gegeben. Ausserdem bekomme ich die erste Mahnung selten vor Ablauf von 6 Wochen. Man hat also dicke Zeit.
Nur ohne ec-Karte betrete ich keine Apotheke - ein echter Nachteil!
Auch mein papa, ein kleiner Postbote hat das schon vor 25 Jahren so gemacht, der hat nämlich 3 Kinder und eine Hausfrau und wir waren alle bei ihm privat versichert. Wie hätte denn der das auch anders machen sollen?

Und ich muß ergänzen, das es auch in der GKV die Möglichkeit
gibt, selbst die Rechnung zu bekommen und diese dann weiter
leitet.
Gibt dazu glaube ich auch Nachlässe ( bin mir da aber nich
100% sicher ).

Ansonsten halte ich Deine Idee für super,

dankeschön!
nur leider so nicht

umsetzbar.

sehe ich nicht so
grüße
dragonkidd

Gruß

Martin

Leicht o.T. hier im Brett
Hallo,

einfache Lösung: auch der GKV´ler sollte seine Arztrechnung
nach Hause kriegen, dort prüfen und dann bei der GKV
einreichen.

Wer soll denn das prüfen? Kennst Du viele, die auch nur die Hälfte von dem verstehen, was da draufsteht?

Dann wäre fast sofort schluss mit diesen Betrügereien.

Gewiss nicht.

keiner vorbei, nicht mal die Sozialministerin. Hätte die bei
der letzten „Reform“ die kassenärztlichen Vereinigungen
zerschlagen, könnte der GKV Beitrag sicherlich um mind. 10 %
sinken.

Mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil, wenn die Kosten wirklich alle über die Krankenkassen laufen würden, müssten die Beiträge sofort steigen.

Wusstest Du bsp., daß eine Behandlung beim Kieferorthopäden entweder KOMPLETT von der Kasse bezahlt wird oder GAR NICHT? Und jetzt hör’ Dich mal im Bekanntenkreis um, wer da alles zuzahlen muß. Dann wirst Du ganz schnell feststellen, daß nur ein drittel der Kosten tatsächlich von der Kasse getragen werde, den Rest zahlen die Behandelten selbst. Hat nur keiner ein Interesse dran, die Patienten aufzuklären - außer den Patienten selbst…

Und dann sind da noch die Verwaltungskosten der Krankenkasse. Die betragen ja jetzt schon 50%(!) der Beiträge - was meinst Du, wie hoch die steigen würden, wenn jetzt auch noch jede Rechnung extra geprüft werden müsste. Und wenn sie jeder zweiten Rechnung hinterherforschen müssten, weil sie der Patient einfach nicht weitergibt.

Und schließlich hat es schon entsprechnede Versuche gegeben - mit dem Ergebnis, daß die meisten Patienten keinerlei Interesse an der Sache gezeigt haben. Was meinen ersten Einwand leider bestätigt.

Gruß
Axel

dagegen wehren sich…
…fast alle Ärzte und alle Kassen.
Warum wohl???
Grüße
vom rabenschwarz denkenden Babalou

Hallo Axel,

einfache Lösung: auch der GKV´ler sollte seine Arztrechnung
nach Hause kriegen, dort prüfen und dann bei der GKV
einreichen.

Wer soll denn das prüfen? Kennst Du viele, die auch nur die
Hälfte von dem verstehen, was da draufsteht?

Du kannst doch erkennen, ob Du am 23.05. beim Arzt warst oder nur die Sprechstundenhilfe wegen einem Termin gefragt hast, oder?
Oder wenn drin steht: Vorsorgeuntersuchung, Du aber nur wegen einem verstauchten Finger dort warst.
Jede leistung muss aufgeführt werden. Nicht in Latein, sondern in einer allgemeinverständlichen Sprache. z.B. die, die in der GOÄ/GOZ drin steht.
Wer es ganz genau wissen will, findet im Internet die genaue Erklärung.

Dann wäre fast sofort schluss mit diesen Betrügereien.

Gewiss nicht.

Ich finde schon. Denn wenn z.B. der Kassenversicherte die Rechnung untersschreiben muss und falls das nicht stimmt, er den Differenzbetrag selbst zahlen muss, dann werden die Rechnungen fast immer genau sein. Ergebnis: Milliarden werden jährlich eingespart. Sie Dir doch die privaten an: da gab es mal eine KH-Verordnung, die Kosten der Kassenpatienten den Patienten, die in der Privatstation liegen aufzubrummen. Das kam auf und gab einen ganz schönen Tratra. Auch stimmen die ambulant-Rechnungen recht gut. Der Grund, warum einige Ärzte lieber Kassenpatienen haben als Private, liegt genau dort begraben: da lässt sich ungestraft betrügenb. ausserdem kann man Kassenpatienten fließbandmäßig durchschleusen. Das ist mit Privatpatienten nicht machbar. Das macht er nur einmal, dann ist er den Privatpatienten los.

keiner vorbei, nicht mal die Sozialministerin. Hätte die bei
der letzten „Reform“ die kassenärztlichen Vereinigungen
zerschlagen, könnte der GKV Beitrag sicherlich um mind. 10 %
sinken.

Mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil, wenn die Kosten wirklich
alle über die Krankenkassen laufen würden, müssten die
Beiträge sofort steigen.

Es iust heute kein Problem mehr, ohne diese Vereinigungen auszukommen. Der moderne Arzt tippt alles „vorort“ in seinen Computer. Am Quartalsende drückt er eine Taste und das war´s (vereinfacht ausgesprochen). Der Computer erledigt nun alles selbsttätig: die Abrechnung mit den Kassen, den Versand der Rechnbungen an die Privatpatienten und die Buchhaltung.
Warum sollte dann alles teurer werden?

Wusstest Du bsp., daß eine Behandlung beim Kieferorthopäden
entweder KOMPLETT von der Kasse bezahlt wird oder GAR NICHT?
Und jetzt hör’ Dich mal im Bekanntenkreis um, wer da alles
zuzahlen muß. Dann wirst Du ganz schnell feststellen, daß nur
ein drittel der Kosten tatsächlich von der Kasse getragen
werde, den Rest zahlen die Behandelten selbst. Hat nur keiner
ein Interesse dran, die Patienten aufzuklären - außer den
Patienten selbst…

Ein Kassenpatient, der zuzahlt, hat die Behandlung seines Kindes vorzeitig abgebrochen. Wurde die Behandlung abgeschlossen, bekommt er von der Kasse den Rest ersetzt.

Und dann sind da noch die Verwaltungskosten der Krankenkasse.
Die betragen ja jetzt schon 50%(!) der Beiträge - was meinst
Du, wie hoch die steigen würden, wenn jetzt auch noch jede
Rechnung extra geprüft werden müsste. Und wenn sie jeder
zweiten Rechnung hinterherforschen müssten, weil sie der
Patient einfach nicht weitergibt.

Die Rechnungen werden schon einzeln geprüft (lt. dem Bericht).
Es muss nicht so sein, dass der patient eine Rechnung heimgeschickt bekommt. Er reicht, wenn der Arzt ihm einen Ausdruck der Behandlung vorlegt und ihn unterschreiben lässt. Dazu einen Durchschlag für den Patienten.
Das ist nicht mehr Aufwand. Denn er muss ja nicht dabei sein. Das kann das Karbolmäuschen machen.

Und schließlich hat es schon entsprechnede Versuche gegeben -
mit dem Ergebnis, daß die meisten Patienten keinerlei
Interesse an der Sache gezeigt haben. Was meinen ersten
Einwand leider bestätigt.

Das würde sich rasch ändern, wenn diejenigen, die kontrollieren einen günstigeren Beitrag zahlen, als die anderen. Wenn diejenigen, die alles unterschreiben ohne zu kontrollieren, dafür geradestehen müssen.
Grüße
Babalou

Hallo Martin

Soweit ganz nett, doch Folge - Erst selber zahlen, später
wieder bekommen.

nein, nicht erst selbst zahlen!
Bei den privaten geht das ja auch ohne dass der Patient erst mal löhnt!
Da bekommt der VN am Ende des Quartels eine Rechnung. Die reicht er ein und bekommt das Geld, das ihm lt.Vertrag zusteht überwiesen. Damit bezahlt er den Arzt. Der Geschäftspartener des Arztes ist nicht mehr die Kasse, sondern der Patient.
Grüße
Babalou

Hallo,

Du kannst doch erkennen, ob Du am 23.05. beim Arzt warst oder
nur die Sprechstundenhilfe wegen einem Termin gefragt hast,
oder?

Ja. Aber das war es auch schon.

Jede leistung muss aufgeführt werden. Nicht in Latein, sondern
in einer allgemeinverständlichen Sprache. z.B. die, die in der
GOÄ/GOZ drin steht.

Hast Du die auch mal gelesen? Dann kennst Du ja sicher erklären, wann man die Ziffer 5 und wann die Ziffer 6 anwendet, oder?
Sorry, den Quatsch verstehen nicht malk die Ärzte, geschweige denn ein Patient.
Es gibt sogar eine Firma, die sich nur für die Auswahl der richtigen Gebührenziffern von den Ärzten bezahlen lässt.

Wer es ganz genau wissen will, findet im Internet die genaue
Erklärung.

Ja. Ich sehe schon die ganzen Internetkaffees voller Omas sitzen, die in der Online-GOÄ wühlen - wobei sie nicht mal ewas davon haben.

Ich finde schon. Denn wenn z.B. der Kassenversicherte die
Rechnung untersschreiben muss und falls das nicht stimmt, er
den Differenzbetrag selbst zahlen muss, dann werden die
Rechnungen fast immer genau sein.

Ääh - die Patienten, die, wie oben erwähnt, nicht mal was von der Sache verstehen, sollen auch noch dafür haften?
Warum führen wir dann nicht gleich Strafen dafür ein, daß jemand keine Anzeige erstattet hat, obwohl er einen Falschparker beobachtet hat…

Ergebnis: Milliarden werden jährlich eingespart.

Reines Wunschdenken.

Sie Dir doch die privaten an: da gab es
mal eine KH-Verordnung, die Kosten der Kassenpatienten den
Patienten, die in der Privatstation liegen aufzubrummen. Das
kam auf und gab einen ganz schönen Tratra. Auch stimmen die
ambulant-Rechnungen recht gut.

Sorry, kannst Du das nochmal anders formulieren? Hab’ ich leider nicht verstanden.

Der Grund, warum einige Ärzte
lieber Kassenpatienen haben als Private, liegt genau dort
begraben: da lässt sich ungestraft betrügenb.

Sag mal, kennst Du eigentlich irgendeinen Arzt persönlich?

JEDER Arzt hat lieber Privatpatienten!
a) Für gleiche Tätigkeit ist die Bezahlung höher.
b) Zahlungen der Privatpatienten gehen nicht ins Budget ein. Dieses ist nämlich schlicht begrenzt. Irgendwann ist es ausgeschöpft und der Arzt bekommt für alles, was da noch kommt: NICHTS! Nichtmal einen Ersatz für aufgewendetes Material!

ausserdem kann
man Kassenpatienten fließbandmäßig durchschleusen. Das ist mit
Privatpatienten nicht machbar. Das macht er nur einmal, dann
ist er den Privatpatienten los.

Klischee ohne Hintergrundwissen. Offensichtlich kennst Du wirklich keinen Arzt.

Es iust heute kein Problem mehr, ohne diese Vereinigungen
auszukommen. Der moderne Arzt tippt alles „vorort“ in seinen
Computer. Am Quartalsende drückt er eine Taste und das war´s
(vereinfacht ausgesprochen). Der Computer erledigt nun alles
selbsttätig: die Abrechnung mit den Kassen, den Versand der
Rechnbungen an die Privatpatienten und die Buchhaltung.
Warum sollte dann alles teurer werden?

Sorry, das ist nun völliger Unsinn. Wenn alles automatisch geht (was nicht stimmt - sieh Dir eine Praxis mal von innen an!) und nach Deiner Änderung alles noch zweimal kontrolliert wird (vom Patienten und von der krankenkasse) MUSS es teurer werden. Was sonst?

Ein Kassenpatient, der zuzahlt, hat die Behandlung seines
Kindes vorzeitig abgebrochen. Wurde die Behandlung
abgeschlossen, bekommt er von der Kasse den Rest ersetzt.

Falsch! Frag bitte mal irgendeinen Patienten. Die Realität ist eben nicht so, wie Du Dir das denkst. Entweder Du zahlst zu, oder Du suchst Dir einen anderen Kieferorthopäden.

Und dann sind da noch die Verwaltungskosten der Krankenkasse.
Die betragen ja jetzt schon 50%(!) der Beiträge - was meinst
Du, wie hoch die steigen würden, wenn jetzt auch noch jede
Rechnung extra geprüft werden müsste. Und wenn sie jeder
zweiten Rechnung hinterherforschen müssten, weil sie der
Patient einfach nicht weitergibt.

Die Rechnungen werden schon einzeln geprüft (lt. dem Bericht).

Kann die Kasse doch gar nicht! Sie bekommt nämlich gar keine Rechnung, sondern bezahlt pauschal in den großen Topf.
Du hast wirklich keine Ahnung, oder?

Es muss nicht so sein, dass der patient eine Rechnung
heimgeschickt bekommt. Er reicht, wenn der Arzt ihm einen
Ausdruck der Behandlung vorlegt und ihn unterschreiben lässt.
Dazu einen Durchschlag für den Patienten.
Das ist nicht mehr Aufwand. Denn er muss ja nicht dabei sein.
Das kann das Karbolmäuschen machen.

Klar. Und die kostet ja nichts. Auweia. Und Porto ist umsonst. Und der Patient weiß, was da draufsteht und bestätigt alles. Und dei unterschrift wird automatisch geprüft. Vom Hausmeister, der kostet auch nichts.

Das würde sich rasch ändern, wenn diejenigen, die
kontrollieren einen günstigeren Beitrag zahlen, als die
anderen. Wenn diejenigen, die alles unterschreiben ohne zu
kontrollieren, dafür geradestehen müssen.

Wie willst Du kontrollieren, ob kontrolliert wird? Das funktioniert nichtmal bei Privatpatienten.

Btw., weißt Du eigentlich, daß eine Weitermeldung einer Erkrankung an die Krankenkasse gar nicht erlaubt ist? Weil das dazu führen würde, daß plötzlich einige Leute keine Krankenkasse mehr finden würden?

Gruß
Axel

hallo Axel,

Du kannst doch erkennen, ob Du am 23.05. beim Arzt warst oder
nur die Sprechstundenhilfe wegen einem Termin gefragt hast,
oder?

Ja. Aber das war es auch schon.

Schon mal ein Teil der Kosten eingespart,

Jede leistung muss aufgeführt werden. Nicht in Latein, sondern
in einer allgemeinverständlichen Sprache. z.B. die, die in der
GOÄ/GOZ drin steht.

Hast Du die auch mal gelesen? Dann kennst Du ja sicher
erklären, wann man die Ziffer 5 und wann die Ziffer 6
anwendet, oder?

Aber ja! Denn dahinter steht die Erklärung. Wenn nicht: Rechnung zurück: entspricht nicht den Gesetzen.

Sorry, den Quatsch verstehen nicht malk die Ärzte, geschweige
denn ein Patient.
Es gibt sogar eine Firma, die sich nur für die Auswahl der
richtigen Gebührenziffern von den Ärzten bezahlen lässt.

Nein, es gibt leider ein „Optimierungsprogramm“. Das sucht selbstätig in der GOÄ nach weiteren Behandlungen, die zu der krankhuet passen würden und trägt das ein.
Dummerweise haben die Privaten eine Gegenprogramm.

Wer es ganz genau wissen will, findet im Internet die genaue
Erklärung.

Ja. Ich sehe schon die ganzen Internetkaffees voller Omas
sitzen, die in der Online-GOÄ wühlen - wobei sie nicht mal
ewas davon haben.

Noch einfacher: eine GOÄ/GOZ von der Versicherung anfordern. Und schon weiß man alles.

Ich finde schon. Denn wenn z.B. der Kassenversicherte die
Rechnung untersschreiben muss und falls das nicht stimmt, er
den Differenzbetrag selbst zahlen muss, dann werden die
Rechnungen fast immer genau sein.

Ääh - die Patienten, die, wie oben erwähnt, nicht mal was von
der Sache verstehen, sollen auch noch dafür haften?
Warum führen wir dann nicht gleich Strafen dafür ein, daß
jemand keine Anzeige erstattet hat, obwohl er einen
Falschparker beobachtet hat…

Ich sehe schon, Du hast noch nie so eine Privatrechnung gesehen, oder?

Ergebnis: Milliarden werden jährlich eingespart.

Reines Wunschdenken.

Sie Dir doch die privaten an: da gab es
mal eine KH-Verordnung, die Kosten der Kassenpatienten den
Patienten, die in der Privatstation liegen aufzubrummen. Das
kam auf und gab einen ganz schönen Tratra. Auch stimmen die
ambulant-Rechnungen recht gut.

Sorry, kannst Du das nochmal anders formulieren? Hab’ ich
leider nicht verstanden.

Also: die Verwamtung einiger krankenhäuser habt den Ärzten „empfohlen“ kosten der kassenpatienten, die etwas über das normale Maß hinaus gingen den Privatversicherungen (also nicht beteiligter Patienten) anzuschreiben. Ein echter Betrug also. Da zahlten die Privaten für etwas, was nie geleistet wurde. Kam natürlich irgend wann auf. Das Geschrei kannst Du Dir bestimmt vorstellen.

Der Grund, warum einige Ärzte
lieber Kassenpatienen haben als Private, liegt genau dort
begraben: da lässt sich ungestraft betrügenb.

Sag mal, kennst Du eigentlich irgendeinen Arzt persönlich?

JEDER Arzt hat lieber Privatpatienten!

Ist nicht immer richtig.

a) Für gleiche Tätigkeit ist die Bezahlung höher.

Stimmt, wenn er ehrlich abrechnet. Wenn nicht, verdient er am Kassenpatienten mehr. Beim kassenpatienten bekommt er pro Quartal eine Pauschele. Gleich ob er nur ein Rezept ausgestellt hat oder ihn täglich behandeln musste. Dazu kann er Leistungen aufführen, die nur durch Zufall entdeckt werden.

b) Zahlungen der Privatpatienten gehen nicht ins Budget ein.
Dieses ist nämlich schlicht begrenzt. Irgendwann ist es
ausgeschöpft und der Arzt bekommt für alles, was da noch
kommt: NICHTS! Nichtmal einen Ersatz für aufgewendetes
Material!

Das Budget ist groß genug, krumme dinger zu drehen (nicht alle Ärzte tun so etwas!!!)

ausserdem kann
man Kassenpatienten fließbandmäßig durchschleusen. Das ist mit
Privatpatienten nicht machbar. Das macht er nur einmal, dann
ist er den Privatpatienten los.

Klischee ohne Hintergrundwissen. Offensichtlich kennst Du
wirklich keinen Arzt.

Ich kenne sogar einige ganz privat.
das ist nun mal bei meinem Beruf so.
Bedenke, dass Ärzte auch Kaufleute sind. Sie müssen kaufmännisch rechnen, sie sind selbständig und können nicht vom sozialem Verhalten leben.

Es iust heute kein Problem mehr, ohne diese Vereinigungen
auszukommen. Der moderne Arzt tippt alles „vorort“ in seinen
Computer. Am Quartalsende drückt er eine Taste und das war´s
(vereinfacht ausgesprochen). Der Computer erledigt nun alles
selbsttätig: die Abrechnung mit den Kassen, den Versand der
Rechnbungen an die Privatpatienten und die Buchhaltung.
Warum sollte dann alles teurer werden?

Sorry, das ist nun völliger Unsinn. Wenn alles automatisch
geht (was nicht stimmt - sieh Dir eine Praxis mal von innen
an!) und nach Deiner Änderung alles noch zweimal kontrolliert
wird (vom Patienten und von der krankenkasse) MUSS es teurer
werden. Was sonst?

Ich kenne Praxen und weiß, dass es modern geführte gibt und solche, die noch hinter dem Mond sind.

Ein Kassenpatient, der zuzahlt, hat die Behandlung seines
Kindes vorzeitig abgebrochen. Wurde die Behandlung
abgeschlossen, bekommt er von der Kasse den Rest ersetzt.

Falsch! Frag bitte mal irgendeinen Patienten. Die Realität ist
eben nicht so, wie Du Dir das denkst. Entweder Du zahlst zu,
oder Du suchst Dir einen anderen Kieferorthopäden.

Mein Sohn hatte selbst KO. Ich weiß wovon ich rede.

Und dann sind da noch die Verwaltungskosten der Krankenkasse.
Die betragen ja jetzt schon 50%(!) der Beiträge - was meinst
Du, wie hoch die steigen würden, wenn jetzt auch noch jede
Rechnung extra geprüft werden müsste. Und wenn sie jeder
zweiten Rechnung hinterherforschen müssten, weil sie der
Patient einfach nicht weitergibt.

Die Rechnungen werden schon einzeln geprüft (lt. dem Bericht).

Kann die Kasse doch gar nicht! Sie bekommt nämlich gar keine
Rechnung, sondern bezahlt pauschal in den großen Topf.
Du hast wirklich keine Ahnung, oder?

Nun, Du weißt es dann besser als der Beitrag. Die AOK z.B. hat eine extra Abteilung dafür.

Es muss nicht so sein, dass der patient eine Rechnung
heimgeschickt bekommt. Er reicht, wenn der Arzt ihm einen
Ausdruck der Behandlung vorlegt und ihn unterschreiben lässt.
Dazu einen Durchschlag für den Patienten.
Das ist nicht mehr Aufwand. Denn er muss ja nicht dabei sein.
Das kann das Karbolmäuschen machen.

Klar. Und die kostet ja nichts.

doch die Kostet. Nur, ob sie dem Patienten, bevor er rausgeht das Behandlungsprotokoll vorlegt und es unterschrieben zurück nimmt, ist neben ihrer Arbeit gut zu bewältigen.

Auweia. Und Porto ist umsonst.

Welches Porto?

Und der Patient weiß, was da draufsteht und bestätigt alles.

Wenn es so steht, wie in der GOÄ, werden die meisten wissen, was drin steht.

Und dei unterschrift wird automatisch geprüft. Vom
Hausmeister, der kostet auch nichts.

Das war jetzt Blödsinn.

Das würde sich rasch ändern, wenn diejenigen, die
kontrollieren einen günstigeren Beitrag zahlen, als die
anderen. Wenn diejenigen, die alles unterschreiben ohne zu
kontrollieren, dafür geradestehen müssen.

Wie willst Du kontrollieren, ob kontrolliert wird? Das
funktioniert nichtmal bei Privatpatienten.

Hasdt Du eine Ahnung! Selbstverständlich funktioniert das bei Privatpatienten! Nur leider gibt es Privatpatienten, die mit geschwollenem hals zum Arzt gehen. Die angeben und alles unterschreiben würden.

Btw., weißt Du eigentlich, daß eine Weitermeldung einer
Erkrankung an die Krankenkasse gar nicht erlaubt ist? Weil das
dazu führen würde, daß plötzlich einige Leute keine
Krankenkasse mehr finden würden?

Jede Private weiß ganz genau, was ihr VN für eine Krankheit hat. Denn das steht alles auf der Rechnung.
Lass Dir mal so eine Privatrechnung zeigen. Du wirst anders denken.
Grüße
Babalou

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OK OK, hatte die Zahlungsziele der Ärzte für kürzer angesehen. Aber wenn die sich 6 Wochen Zeit lassen . . .kann man auch getrost warten bis man die Leistung von der PKV erstattet bekommen hat.

Aber ob das so richtig ist, das der Arzt auf sein Geld warten muß? Was hat der denn mit der Versicherung zu tun? Nix!

Das ist genau so eine Geschichte wie Zuhause nen Gebäudeschaden haben, den Dachdecker die Arbeit machen lassen und dann den Dachdecker nicht eher bezahlen bis die Versicherung bezahlt hat. Beides in meinen Augen zwei völlig verschiedene Sachen und es leuchtet mir nicht ein, wie man die Zahlung an einen Vertragspartner davon abhängig machen kann ob man selber von irgendwem auch noch Geld zu bekommen hat.

Selber zahlen musst du gar nix. Ich reiche die Rechnungen ein
und bekomme das Geld i. d. R. innerhalb von 4 Wochen und wenn
das dann da ist, überweise ich den Betrag weiter, der
erstattet wurde. Sollte die Rechnung höher gewesen sein, weise
ich den Arzt darauf hin, dass nur dieser Betrag erstattet
wurde und er mir für die PKV was schreiben soll, warum er auf
dem höheren Betrag besteht. Damit hat sich noch jeder Arzt
zufrieden gegeben.

Und der Arzt soll sich dann damit rum ärgern, dass Du möglicherweise nen abgespeckten Tarif genommen hast? Du bist doch Rechnungsempfänger vom Arzt. Du hast zu bezahlen und fertig! Und Du kannst dann auch den Aufstand bei der PKV proben, ist ja richtig und angebracht, aber auch da hat meiner Meinung nach der Arzt nichts mit zu tun.

Gruß

Martin

P.S.: Nein, ich bin kein Arzt, kann auch keinen Arzt besonders gut leiden und ich habe auch keinen in der Verwandschaft :smile:
Mich ärgert einfach nur das Problem, das Selbständige, welche gut laufende Geschäfte habe hinter irgendwelchen Geldern her laufen müssen, das Ihre Vertragspartner nicht bezahlen, weil die ja noch auf Geld von wiederum Dritten warten . . Ist nicht nur ein Kunde von uns der Insolvenz anmelden mußte, weil Zahlungsziele nicht eingehalten wurden. Aber ich glaube das geht an dieser Stelle zuweit . . .

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
ich denke, Du wirst nicht von Deiner Meinung wegkommen, ich nicht von meiner. Und wahrscheinlich liegen wir sogar auf einer Linie, wenn es darum geht, daß die Kosten überhaupt gesenkt werden müssen. Unterscheiden tun wir uns nur im Weg dahin. Aber dafür ist das hier nicht das richtige Brett, deshalb hier für mich: Ende der Diskussion.
Gruß
Axel