Gerade läuft im 1. Progamm Christiansen: Bonus-

Mmeilen.
muss ich mir ansehen!
Tschüß
Raimund

nabend raimund,

habe ich auch gesehen, folgendes kann man feststellen :

  1. Trittin zieht sich, und icht nicht wollens, mal die belege
    aus der tasche zu ziehen, die zweifelsfrei belegen, daß er
    mit diesen praktiken nichts zu tun hat.

  2. strunz ( chefredakteur - bild ) macht einen sehr souverä-
    nen eindruck, und war auch sehr glaubwürdig, mich jeden-
    falls.

  3. gerhard - fdp war in der argumentation unschlagbar, wie
    ich finde : wenn dienstliche bonusmeilen nur für dienst-
    liche zwecke genutzt werden dürfen, tut er es so, und
    konnte das auch zweifelsfrei belegen. versteht daher die
    haltung trittins - zu recht - auch nicht.

  4. lauerenz. m. - cdu : hat es ausgesprochen , und da ist
    sicherlich auch was dran : die spd hat ihren nebenkriegs-
    schauplatz so kurz vor den wahlen, denn mit den ergebnissen
    des arbeitsmarktes etc.pp. kann sie ja nicht glänzen

  5. gmelin : habe ich nicht zugehört ( für mich bla bla )

  6. bilges ( euro com ) : " ohne sauberen und fairen lobbyis-
    mus ist eine faire gesetzgebung nicht möglich". finde ich
    sehr ok. mahnt also eine sauberkeit in der politik an.

waren mal so meine gedanken zu diesem event heute bei tante sabine…

gruss tom

Hallo Raimund,

haben wir in diesem Land wirklich keine anderen Sorgen? Ich finde es beschämend, wenn Minister, der Bundestagspräsident oder Abgeordnete auch nur einen Moment ihre Zeit mit solchem untergeordneten Mist vertrödeln. Da wird doch tatsächlich zum Thema, ob Herr Trittin seinen Lufthansa-Koffer rein dienstlich benutzt.

In einem Kindergarten hätte ich Verständnis dafür, aber nicht, wenn es um Regierung und Parlament der Bundesrepublik Deutschland geht. Ein paar Schmierfinken nutzen die hierzulande latent vorhandene Neidmentalität und den Ruf von Politikern, sie würden sowieso viel zu viel Geld bekommen. Tatsächlich aber werden Abgeordnete von Bund und Ländern eher zu niedrig bezahlt. Es mag aber sein, daß es sich in den Augen des durchschnittlichen Bild-Zeitungslesers um viel Geld handelt.

Gewiß, es wird unkorrektes Handeln vorgelegen haben. Ganz gewiß aber ist es eine andere Dimension als im Fall Özdemir, wo der Geruch der Käuflichkeit oder wenigstens Abhängigkeit in der Luft hing. Daß dieser Abgeordnete dann auch noch Bonusmeilen privat verfrühstückt hatte, war dann nur noch ein kleines Sahnehäubchen zum genüßlichen Ausschlachten.

Solche Sache muß sich per Rundschreiben des Bundestagspräsidiums an alle Abgeordneten erledigen lassen. Es ist auch für Frau Christiansen ein Armutszeugnis, wenn sie derart nebensächlichem Zeug Sendezeit opfert. Uns fliegen ganz andere Probleme um die Ohren. Im Irak droht Krieg, in Israel herrscht faktisch Krieg, die EU-Finanzen fliegen uns um die Ohren, wenn man die Landwirtschaftssubventionen nicht bald in den Griff bekommt und neu ordnet, sämtliche staatlichen Haushalte stecken in der Schulden- und Zinsfalle, die Finanzen, ja das gesamte System der Sozialkassen ist nicht in Ordnung, die Staatsquote ist ungesund hoch, bei der Massenarbeitslosigkeit ist kein Ende, nicht einmal eine Trendwende in Sicht, aber Journalisten kritzeln etwas über Werbegeschenk-Koffer und Bonusmeilen und sogar im Bundestag wird solcher Spielkram zum Thema.

Täuscht der Eindruck oder will sich keiner mit den wirklich heißen Eisen beschäftigen? Die Bundestagswahlen stehen bevor. Hallo! Hat das schon jemand bemerkt? Wie wäre es mit der Auseinandersetzung um politische Ziele?! Statt dessen nähern wir uns amerikanischen Niveau. Die konnten sich ewig daran hochziehen, ob Monika geblasen hatte oder nicht.

Wir dürfen keine Zeit mit derart lächerlichen Spielereien verplempern - meine ich jedenfalls.

Gruß
Wolfgang

kann man wohl sagen
Guten Morgen Wolfgang,

Im Irak droht Krieg, in Israel
herrscht faktisch Krieg, die EU-Finanzen fliegen uns um die
Ohren, wenn man die Landwirtschaftssubventionen nicht bald in
den Griff bekommt und neu ordnet, sämtliche staatlichen
Haushalte stecken in der Schulden- und Zinsfalle, die
Finanzen, ja das gesamte System der Sozialkassen ist nicht in
Ordnung, die Staatsquote ist ungesund hoch, bei der
Massenarbeitslosigkeit ist kein Ende, nicht einmal eine
Trendwende in Sicht, aber Journalisten kritzeln etwas über
Werbegeschenk-Koffer und Bonusmeilen und sogar im Bundestag
wird solcher Spielkram zum Thema.

Steuern, Geld und nicht bezahlte Koffern sind Dinge, die der Deutsche kennt. Staatshaushalte agieren mit Beträgen, die er nicht begreift, Irak und Israel sind weit weg und auch sonst versteht der Deutsche nur das von Wirtschaft, was ihm darüber in einer solchen vorgelallt wird. Am nächsten morgen weiß er ganz genau, daß nur der Teuro daran schuld ist, daß ihn die dicke Rübe einen blauen gekostet hat. Selbst meine Kollegen, die sich schon von Berufs wegen mit Geld, Volkswirtschaft und Politik beschäftigen müssen, bekommen schon glasige Augen, wenn man versucht ihnen klarzumachen, warum genau es keine brillante Idee ist, wegen der niedrigen Zinsen jetzt einen langfristigen und nicht gegen Wechselkursrisiken abgesicherten Kredit auf Yen-Basis aufzunehmen.

Widerspruch setzt Interesse voraus, und dieses hat der Deutsche regelmäßig bestenfalls von 20.00 Uhr bis 20.15 oder - im schlimmeren Fall - von 18.45 Uhr an. Danach versinkt er wieder in Lethargie und freut sich darüber, daß der Typ im Fernsehen nicht wußte, daß die Mosel in den Vogesen entspringt, wo auch immer die sein mögen, bzw. sieht, wie Columbo seine Zigarren dahin steckt, wohin die Sonne nie scheint.

Täuscht der Eindruck oder will sich keiner mit den wirklich
heißen Eisen beschäftigen? Die Bundestagswahlen stehen bevor.
Hallo! Hat das schon jemand bemerkt?

Das merkt man doch schon seit Jahren und auch nicht erst seit der bunten Regierung. Zukunftsorientierte Entscheidungen wirken nicht in vier Jahren, sondern eben langfristig. Unter Umständen kosten sie sogar in den ersten 4 Jahren Geld oder erregen sonstigen Unmut des Volkes und mindern damit die Wiederwahlchancen. Aus diesem Grund beschränkt man sich damit, an den Stellschrauben zu drehen, anstatt Systeme komplett in Frage zu stellen. Und es wird gedreht werden und gedreht werden und gedreht werden bis das Gewinde hin ist. Wie es dann weiter geht, vermag ich mir nicht vorzustellen. Im Augenblick lebt jede Regierung von heute (Wahltermin) auf morgen (nächster Wahltermin) und letztlich sind wir wohl selber dran schuld, denn wir fordern weniger Arzneimittelzuzahlung, eine Brustvergrößerung für 17jährige wegen Depressionen aufgrund geringer Oberweite und anteilige steuerliche Absetzbarkeit von Gemälden in gelegentlich als Arbeitszimmer genutzten Abstellkammern am Zweiwohnsitz.

Andererseits könnte man sagen, daß es keine Partei gibt, die sich die Zukunftsorientierung auf die Fahnen geschrieben hat. Und genau an dieser Stelle verstehe ich jeden, der nicht wählen geht.

Aber ohne Nachfrage kein Angebot. Solange die Nachfrage nach ernsthaften Inhalten überhaupt nicht vorhanden ist, werden uns Politiker mit Slogans wie „Zusammen in die Zukunft“ oder „Aufbruch für Generationen“ kurz- und mit ihren Köfferchen aus Bonusmeilen unterhalten.

Statt dessen nähern
wir uns amerikanischen Niveau. Die konnten sich ewig daran
hochziehen, ob Monika geblasen hatte oder nicht.

Ich denke, auch hier sind wir schon nah dran, wie es ja ohnehin erstrebenswert zu sein scheint, den USA ein Spiegelbild zu werden. Die Verquickung von Wirtschaft und Politik nimmt auch bei uns neue Ausmaße an (Hunzinger), der Wahlkampf wird über die Medien und nicht über Inhalte geführt (gibt es überhaupt Inhalte?). Eins ist aber immer noch sicher: „I have not had sexual relations with that woman, Miss Lewinsky.“

In diesem Sinne
Christian

Hallo Raimund,

haben wir in diesem Land wirklich keine anderen Sorgen? Ich
finde es beschämend, wenn Minister, der Bundestagspräsident
oder Abgeordnete auch nur einen Moment ihre Zeit mit solchem
untergeordneten Mist vertrödeln. Da wird doch tatsächlich zum
Thema, ob Herr Trittin seinen Lufthansa-Koffer rein dienstlich
benutzt.

Doch, Wolfgang, wir haben ganz andere Sorgen. da gebe ich Dir Recht. Aber auf dem Wege zu einer ( u.s. - amerikanischen) Dienstleistungsgesellschaft mutieren unsere Politsendungen eben immer mehr zu einer Serviceleistung am bezahlenden Zuschauer. Selbst eine Christiansen wird früher oder später an den Quoten gemessen. Das ist die Krux. Der Markt will bedient werden, das Volk schreit nach Sensationen. Lange vorbei die Zeit, da ein Löwenthal aus dem Reichstag vor der Kulisse einer weiss gestrichenen Mauer seine Tribunale gegen den Kommunismus auf deutschem Boden abgehalten hat, und dies noch Sinn machte, und er an der Sache, und nicht an den Quoten gemessen wurde…

So traurig wie das ist, gut ist heutzutage nur noch, was funktioniert, sich also verkaufen lässt und demnach populistisch sein muss. Die breite Masse muss also Gefallen daran finden.

Es mag aber sein, daß es sich in den Augen
des durchschnittlichen Bild-Zeitungslesers um viel Geld
handelt.

Ja, Wolfgang, so wird es auch sein. Bei aller Hochachtung für Laurenz M. ( CDU ) gestern, aber Vergleiche anzubringen, solche Verwerfungen wie den Gebrauch dienstlich erworbener Meilen für private Zwecke, hätte seine Ursache auch in der schlechten Bezahlung der Abgeordneten ( Vergleich mit Sparkassenvorständen ) könnte manchem der „durchschnittlichen“ Bild Leser in echt etwas sauer aufstossen. Möchte ja nicht wissen, wie lange eine Durchschnittsbildleserfamilie sparen muss, um sich mal zu viert eine Flugreise irgendwohin leisten zu können. Das mal nebenbei. Und nur daran messen die Bürger es.

Gewiß, es wird unkorrektes Handeln vorgelegen haben. Ganz
gewiß aber ist es eine andere Dimension als im Fall Özdemir,
wo der Geruch der Käuflichkeit oder wenigstens Abhängigkeit in
der Luft hing. Daß dieser Abgeordnete dann auch noch
Bonusmeilen privat verfrühstückt hatte, war dann nur noch ein
kleines Sahnehäubchen zum genüßlichen Ausschlachten.

Richtig, zum Betrug kommt hier noch, dass der „Vorzeigeözdemir“ den Hals nun gar nicht voll bekommen hat, und schon mal einen günstigen Kredit in Anspruch genommen hat. Denke aber, er hat bankübliche Zinsen entrichten müssen.

Aber : erklär es dem Wähler !!!

Solche Sache muß sich per Rundschreiben des
Bundestagspräsidiums an alle Abgeordneten erledigen lassen. Es
ist auch für Frau Christiansen ein Armutszeugnis, wenn sie
derart nebensächlichem Zeug Sendezeit opfert.

Mag auch sein, Wolfgang, aber sie will ja auch gesehen und bewundert werden, und da kam dieses Thema schon mal ganz gut. Oder meinste denn, sie will mit ihrer Sendung zur Reformierung der poltischen Kultur in deutschland beitragen ? Ich meine das nicht. Es ist Job, auch für die liebe Christiansen, so wie für die Abgeordneten. Keine Berufung.

Uns fliegen ganz
andere Probleme um die Ohren. Im Irak droht Krieg, in Israel
herrscht faktisch Krieg, die EU-Finanzen fliegen uns um die
Ohren, wenn man die Landwirtschaftssubventionen nicht bald in
den Griff bekommt und neu ordnet, sämtliche staatlichen
Haushalte stecken in der Schulden- und Zinsfalle, die
Finanzen, ja das gesamte System der Sozialkassen ist nicht in
Ordnung, die Staatsquote ist ungesund hoch, bei der
Massenarbeitslosigkeit ist kein Ende, nicht einmal eine
Trendwende in Sicht, aber Journalisten kritzeln etwas über
Werbegeschenk-Koffer und Bonusmeilen und sogar im Bundestag
wird solcher Spielkram zum Thema.

Stimme ich Dir zu hundertprozent zu. Will eben nur keiner hören.

Täuscht der Eindruck oder will sich keiner mit den wirklich
heißen Eisen beschäftigen? Die Bundestagswahlen stehen bevor.
Hallo! Hat das schon jemand bemerkt? Wie wäre es mit der
Auseinandersetzung um politische Ziele?! Statt dessen nähern
wir uns amerikanischen Niveau. Die konnten sich ewig daran
hochziehen, ob Monika geblasen hatte oder nicht.

Amerikanisches Niveau haben wir schon. Überall. Wenn auch erst in den Anfängen. Ich schätze mal, wir haben dieses Jahr auch eine sehr geringe Wahlbeteiligung.

Wir dürfen keine Zeit mit derart lächerlichen Spielereien
verplempern - meine ich jedenfalls.

Finde ich auch, echt. In diesem Sinne,

Gruss vom TOM

Gruß
Wolfgang

sämtliche staatlichen Haushalte stecken in der Schulden- und :Zinsfalle…

Hallo Christian,

bitte, was geschieht, wenn man an der Verschuldung der öffentlichen Haushalte nichts ändert? Es reicht doch nicht, die Neuverschuldung zu reduzieren. Es reicht auch nicht, die Neuverschuldung auf Null zu senken. Die Schulden müssen so drastisch herunter, daß Zins und Zinseszinsbelastung wenigstens nicht mehr weiter steigen. Aber selbst dann müßten die Schulden weiter herunter, weil die Sache wegen der Zinseszinsen irgendwann immer noch eskaliert. Von Schuldenreduzierung sind wir Ewigkeiten entfernt, nicht aber vom Zeitpunkt unbezahlbarer Staatsschulden. Wir riskieren alles vom relativen Wohlstand, über den sozialen Frieden bis zur politischen Stabilität, wenn dieses Problem weiterhin nicht angegangen wird. Das sog. „Stabilitätskriterium“ von 3% Neuverschuldung ist tatsächlich das Kriterium für Selbstentzündung und Explosion über kurz oder lang.

Und wir diskutieren über Bonusmeilen, wenn es um Kopf und Kragen geht. Ich halte es für verantwortungslos, nur bis zur nächsten Wahl zu denken und ansonsten nur zaghaft an den Stellschrauben eines instabil gewordenen Systems zu drehen. Alles bei uns war auf Wirtschaftswachstum ausgerichtet. Mit der realistischen Wachstumserwartung kann man auch Schulden machen, Ausgaben tätigen, die man letztlich bei später steigenden Einnahmen bezahlen kann. Diese alten Wachstumsquoten der Aufbaujahrzehnte sind aber vorbei und deshalb darf kein einziger Euro mehr ausgegeben werden, der kreditfinanziert ist. Das ist ein Selbstgänger. Schon die Diskussion darüber ist zu dumm. Es ist auch vollkommen egal, was Otto Normalverbraucher, was Gewerkschaften oder wer auch immer dazu meinen. Wir sitzen in einem Boot, das mit exponentiell wachsender Geschwindigkeit sinken muß. Ich kann das Wort „Wohlfahrtsstaat“ nicht mehr hören. Was nützt die ganze Wohlfahrt, wenn wir dabei die Wandung der letzten Luftkammer anbeißen?

Das Schlimme ist, den Menschen geht es durchschnittlich im Moment noch verdammt gut. Bis die Problematik aber von der letzten Schlafmütze begriffen wird, darf man nicht warten. Dann ist nämlich nichts mehr zu retten.

Alleine wegen dieser Problematik - und es gibt noch etliche weitere Probleme - bin ich schier verzeifelt, wenn ich manche Rede im Bundestag höre und wenn ich der Diskussion um Bonusmeilen folge.

Es passiert rein nichts und keine der im Bundestag vertretenen Parteien läßt erkennen, daß sie die Staatsfinanzen in Ordnung bringen will. Statt dessen folgt ein Wirtschaftsgutachten dem anderen, wobei selbst günstigste Prognosen die Fahrt an die Wand vorhersehbar werden lassen.

Was passiert mit diesem Staat und mit unserem Gemeinwesen bei jährlich steigenden Zinslasten und absehbarer Zahlungsunfähigkeit?

Gruß
Wolfgang

Aber welche Politiker wollen/können das ändern???
Da ist doch KEINER, der den Mut hat, notwendige, unpopuläre - und natürlich auch harte - Schritte zu beschließen und auch durchzusetzen!
Immer sind irgendwelche Interessensverbände, Gewerkschaften, Lobbyisten, etc. da, die lauthals losschreien und nur ihre Pfründe sichern wollen! Aber kein Politiker hat doch daraufhin noch den Mut, trotzdem beharrlich den richtigen Weg hart und konsequent zu verfolgen. Jedem der schreit werden Zugeständnisse gemacht, alle Entscheidungen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner reduziert. Folge: DER LANGSAMSTE BESTIMMT DAS TEMPO hier in Deutschland!!
So etwas nennt man dann Konsenzpolitik. In diesem Fall heißt das „nur nichts ändern, es könnte mich ja jemand bei der nächsten Wahl nicht mehr wählen“. Und es geht weiter dem Abgrund entgegen…

Also: Wer bitte schön soll/kann etwas ändern? CDU oder SPD - die Frage ist schon seit Jahren völlig gleichgültig geworden! Es gibt lediglich nur Unterschiede im Detail - zu einer wirklichen Wende ist keine der beiden Volksparteien mehr fähig und auch nicht Willens!
Das wissen auch immer mehr Wähler. Insofern hat die Wahl im Herbst auch nur geringe Bedeutung, und sie dürfte
a) eine erschreckend niedrige Beteiligung und
b) ein Anwachsen der linken und rechten Parteienränder zur Folge haben.

Nochmal: Wer ändert etwas???
Ich wage es kaum zu sagen, aber vermutlich wird irgendwann wieder ein „Starker Mann“ kommen, der die große Wende verspricht und jedem den Himmel auf Erden. Und die von den bürgerlichen Parteien schon lange gefrusteten Wähler werden ihn wählen.
Verlasst Euch drauf.

Und was passiert bis dahin???
Bis dahin werden die meisten Politiker (aber nicht nur die) versuchen, noch möglichst viel persönlich vom immer kleiner werdenden Kuchen abzubekommen. Es geht doch bei allen Gesetzen etc. seit Jahren nur noch um (Um-)Verteilung…
Jeder schlägt noch soviel wie möglich dabei für sich raus weil´s in Zukunft ja eh nicht mehr viel zu verteilen gibt und der Karren vollends im Dreck steckt. Aber egal, was ich hab, hab ich…
Schade, armes Deutschland.

MfG
Werner

Besitzstandswahrung

Da ist doch KEINER, der den Mut hat, notwendige, unpopuläre -
und natürlich auch harte - Schritte zu beschließen und auch
durchzusetzen!

Da spielt das Thema besitzstandswahrung natürlicheine große Rolle. wie tief dieses Bedürfnis in uns verwurzelt ist, beschreibt eine Analyse der ING BHF-BANK:
http://www.ing-bhf-bank.com/mat/jsp/genframe.jsp?nav…

–> Wirtschaftsdienst --> Psychologie in der Wirtschaftspolitik

Gruß
Christian

hallo Tom
fand ich auch so.
Trittin sprach nur von seinem eigenen Wehwehchen. Das ist aber typisch für ihn: seine Heiligkeit wurde angegriffen. Da reagiert ewr stinksauer.
Er machte auch einen Eindruck, als wenn er gar nicht da wäre: irgendwie …wie … als wenn er etwas zuviel getrunken hätte.
Der Mann sollte sich aus der Politik zurückziehen.

Anschließend war eine Sendung auf RTL: Maischberger: Roth gegen Westerwelle. Oh, Gott, sah die Roth gegen W. schlecht aus! Na, er hat sie auch nicht ganz ernst genommen. Die maischberger ist ´ne Katastrophe: grundsätzlich lässt sie keinen einen ganzen Satz sagen, ohne dass sie ihren Schnabel aufreißt und dazwischen redet.
Grüße
Raimund

hallo Raimund,

hast Du nichts anderes wie ich zu tun als am Abend derartige Sendungen zu sehen.

fand ich auch so.
Trittin sprach nur von seinem eigenen Wehwehchen. Das ist aber
typisch für ihn: seine Heiligkeit wurde angegriffen. Da
reagiert ewr stinksauer.
Er machte auch einen Eindruck, als wenn er gar nicht da wäre:
irgendwie …wie … als wenn er etwas zuviel getrunken hätte.
Der Mann sollte sich aus der Politik zurückziehen.

Wohl weniger Alkohol als ein Versuch, den Pelz zu washcen ohne nass zu werden.

Anschließend war eine Sendung auf RTL: Maischberger: Roth
gegen Westerwelle. Oh, Gott, sah die Roth gegen W. schlecht
aus!

Aber süss. War schön braun gebrannt und erreicht hat man doch auch viel. Sie hat sich offenbar nur erschreckt als sie sehen musste, dass nur 24 % der Bürger noch glauben, dass die Grünen nicht ihre Ziele verraten hat.

Na, er hat sie auch nicht ganz ernst genommen.

Aber sie kann ohne Substanz singend in der Stimme verkünden, was andere nicht einmal schweigend von sich geben würden.

Die

maischberger ist ´ne Katastrophe: grundsätzlich lässt sie
keinen einen ganzen Satz sagen, ohne dass sie ihren Schnabel
aufreißt und dazwischen redet.

Gruss Günter

Trittin sprach nur von seinem eigenen Wehwehchen. Das ist aber
typisch für ihn: seine Heiligkeit wurde angegriffen. Da
reagiert ewr stinksauer.

Hmm wie würdest du denn reagieren wenn man dir Veruntreuung vorwirft und du der Meinung bist dass dieser Tatbestand nicht zutrifft? Lässig und cool das ganze Aussitzen? Damit die Leute sich beschweren dass er sich ja scheinbar einen Dreck um die Vorwürfe kümmert.

Er machte auch einen Eindruck, als wenn er gar nicht da wäre:
irgendwie …wie … als wenn er etwas zuviel getrunken hätte.
Der Mann sollte sich aus der Politik zurückziehen.

Aha. Wie logisch.

SA"es ist schön sich mit anderen gegenseitig in seiner Meinung zu bestätigen"N

Trittin sprach nur von seinem eigenen Wehwehchen. Das ist aber
typisch für ihn: seine Heiligkeit wurde angegriffen. Da
reagiert ewr stinksauer.

Hmm wie würdest du denn reagieren wenn man dir Veruntreuung
vorwirft und du der Meinung bist dass dieser Tatbestand nicht
zutrifft? Lässig und cool das ganze Aussitzen? Damit die Leute
sich beschweren dass er sich ja scheinbar einen Dreck um die
Vorwürfe kümmert.

Ganz einfach: dafür gibt es Gerichte. Aber bitte nicht eine Sendung, in der es um die Sache der M+M geht in eine Trittinsendung umfunktionieren wollen.

Er machte auch einen Eindruck, als wenn er gar nicht da wäre:
irgendwie …wie … als wenn er etwas zuviel getrunken hätte.
Der Mann sollte sich aus der Politik zurückziehen.

Aha. Wie logisch.

Klar, ist auch logisch. dieser mann ist selbstherrlich und unlogisch. Er hat von Demokratie keinen Funken Ahnung.
Wieso, bist Du der gleichen Meinung?
Grüße
Raimund

guten tag san,

Hmm wie würdest du denn reagieren wenn man dir Veruntreuung
vorwirft und du der Meinung bist dass dieser Tatbestand nicht
zutrifft? Lässig und cool das ganze Aussitzen? Damit die Leute
sich beschweren dass er sich ja scheinbar einen Dreck um die
Vorwürfe kümmert.

Trittin hat einen sehr arroganten Eindruck hinterlassen. Zumindest ich habe ihn noch nie anders erlebt. Ob das der Wählerschaft zuträglich ist, muß er selbst wissen. Da er ja wußte, worum es in dieser Sendung - nennen wir sie mal Talkshow -ging, hätte er sich vielleicht mit den entsprechenden Unterlagen bewaffnen sollen. Dann wäre er der Sieger gewesen, und hätte am nächsten Tag seine positive Schlagzeile gehabt, und hätte zudem alle Vorwürfe entkräftet. Strunz hat ihm das angeboten, es sofort zu veröffentlichen, und hat zudem seine eigene MM Abrechnung mitgebracht um zu verdeutlichen, das das eigentlich eine ganz einfache Geschichte ist.

Gruss vom TOM