Hi,
es handelt sich um ein Spielgerät für Kinderzimmer,
Partykeller etc. Platine mit Mikrocontroller, Lichtschranken,
igitalanzeigen etc. Korpus aus MDF-Holz.
Im Brett Existenzgründung frage ich immer zuerst, obs denn einen Markt gäbe? Wer soll das kaufen? Gegen welche Konkurrenz trittst du an?
Nehmen wir mal an, das sei gelöst. Du mußt das Gerät produktionsreif bekommen, einhergehend mit den notwendigen Prüfungen.
RoHS trifft dich auf jeden Fall. Das gilt auch bis zur kleinsten Schraube deines Gerätes.
aus: http://www.label-online.de/index.php/aid/862
Kinderspielzeug darf die Gesundheit und die Sicherheit der Kinder nicht gefährden. Bevor Spielzeug vermarktet wird, muss es bestimmte Sicherheitsnormen erfüllen. So muss es gemäß der „Zweiten Verordnung über Sicherheit von Spielzeug“ den Sicherheitsanforderungen des Anhangs II der EU-Richtlinie 88/378/EWG entsprechen. Voraussetzung sind u.a. die gesundheitliche Unbedenklichkeit, wenn das Spielzeug verschluckt oder eingeatmet wird oder mit der Haut oder den Schleimhäuten in Berührung kommt. Beim Gebrauch von Spielzeug müssen Verletzungen durch scharfe Kanten, Splitter, Ecken u.ä. ausgeschlossen sein.
Auch die Chemie im Kinderspielzeug wird unter die Lupe genommen. Spielzeug aus Holz wird unter anderem auf die Abgabe von Formaldehyd und die Speichel- und Schweißechtheit der Farben untersucht. Im Dezember 1999 wurden zum Beispiel Babyspielsachen sowie Schnuller, die aus Polyvinylchlorid (PVC) bestehen und gesundheitsgefährdende Weichmacher (Phtalate) enthalten, verboten. Gemäß der Verordnung darf Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren bestimmt ist und von ihnen bestimmungsgemäß oder vorhersehbar in den Mund genommen werden kann, die als Weichmacher eingesetzten Phtalate in einer Konzentration von höchstens 0,1 Prozent enthalten. Leider ist damit die Gefahr für Kleinkinder nicht gebannt, weil Kinder in diesem Alter erfahrungsgemäß alles in den Mund nehmen, also auch Dinge, die nicht für sie bestimmt sind.
Das sollte dir einen ersten Eindruck verschaffen, was dich erwartet.
Es wird so sein, daß einige Probleme größer erscheinen, als sie sind. Es wird aber auch so sein, daß Kleinigkeiten das Projekt ernsthaft gefährden können. Wie schon gesagt, im Nachherein wird alles umso schlimmer.
Der wirklich problematische Weg liegt noch vor dir: Marktanalysen, Geldbeschaffung und die Produktion. Aber das gehört nicht hier hin.
mfg Ulrich