folgende Situation: Ich werde in ein paar Tagen einen extra-Raum in dem Mietshaus, in dem ich wohne als Büro anmieten. Es handelt sich um einen Altbau mit 3 Außenwänden, ca. 22 qm und 2,50 Meter hoch. Leider gibt es im Moment keine Möglichkeit den Raum an die Zentralheizung anzuschliessen - deshalb muss der Raum mit einer Elektroheizung geheizt werden.
Ich habe mich schon ein wenig umgeschaut und viele verschiedene Elektroheizungen gesehen - allerdings habe ich keine Ahnung welche Leistung so eine Heizung haben sollte, damit man den Raum einerseits warm bekommt, anderseits sollen die Energiekosten sich ja auch in Grenzen halten.
Meine Frage ist nun: Weiss jemand direkt welche Art von Heizung mit welcher Leistung in Frage käme? Oder gibt es Adressen im Netz wo man so etwas vielleicht mit ein paar Eckdaten berechnen kann?
Altbau mit 3 Außenwänden, ca. 22 qm und 2,50 Meter hoch.
…deshalb muss der Raum mit einer Elektroheizung geheizt werden.
Rechne mit 300 kWh pro m² und Jahr und 20 Cent/kWh. Dann bist Du mit rund 1.300 € Heizkosten dabei.
Ich habe mich schon ein wenig umgeschaut und viele
verschiedene Elektroheizungen gesehen - allerdings habe ich
keine Ahnung welche Leistung so eine Heizung haben sollte,
damit man den Raum einerseits warm bekommt…
Das einfache Rezept heißt: Viel hilft viel. Stelle rein, was die Installation hergibt. Ich würde mehrere Heizlüfter à 1 kW und noch 1 oder 2 elektr. Ölradiatoren in den Raum stellen. Andernfalls dauert es ewig, bis die Bude warm ist und dann heizt man deshalb Tag und Nacht durcht. Wird alles viel zu teuer. Besser sind deshalb leistungsstarke Heizer, die sich nach Erreichen der gewünschten Raumtemperatur abschalten.
Am Markt für E-Heizungen wird viel dummes Zeug von energiesparenden Geräten, von Strahlungswärme und spezieller Keramik erzählt, um stolze Preise zu rechtfertigen. Entscheidend ist einzig die Nennleistung des Heizgerätes. Geräte, die nicht an die Wand geschraubt werden, sollten standsicher sein. Geeignete Sachen hält jeder Bau- und Elektromarkt für wenige Zehner bereit.
Hinsichtlich Betriebskosten ist die E-Heizung indiskutabel, nämlich doppelt so teuer wie Propangas und rund dreimal so teuer wie eine Heizung mit Heizöl oder Erdgas.
Hallo,
vielleicht kannst Du noch waermeisolieren was immer geht: Tapete mit Styropor darunter, und sei es auch nur 3mm direkt an der Tapete, Gardinen zum Zuziehen fuer nachts, Teppich gegen Bodenkaelte, Buerstenleiste an Unterkante Tuer.
Gruss Helmut
Entscheidend ist einzig die Nennleistung des Heizgerätes.
…
hallo wolfgang
das würde bedeuten ein 2000 watt bügeleisen heizt gleich gut wie eine elektrische folienheizung unter dem bodenbelag mit 2000watt?
tut sie nicht
du hast schon recht
was da alles an marmorplatten oder sonstigem schnick-schnack angeboten wird um sauteures geld ist eine frechheit
aber die abgabeleistung ist nur ein kriterium
das zweite ist die abstrahlende fläche
grob gesprochen:
je groesser die abstrahlende heizfläche und je weniger temperaturdifferenz zwischen dieser heizfläche und der raumtemperatur desto effizienter wird die energie in raumwärme umgesetzt
von lüftern rate ich ab
ist höchst unangenehm vom raumklima her
billiglösung wäre eine passende anzahl von elektro-wandradiatoren mit 500/1500/2000 watt schaltbar und eingebautem thermostat. kostet das stück keine 100 euro nicht im baumarkt
ausgucken ob die anschlussleitung das aushält (sind wohl um die 8 Ampere pro radiator)
ölradiator (rippen) geht natürlich auch, ist aber net so sexy …
Entscheidend ist einzig die Nennleistung des Heizgerätes.
das würde bedeuten ein 2000 watt bügeleisen heizt gleich gut
wie eine elektrische folienheizung unter dem bodenbelag mit
2000watt?
tut sie nicht
2kW sind immer 2kW, egal ob elektischer Pubs oder Bügeleisen
oder Flächenstrahler.
Allerdings ist ein Bügeleisen kein Heizgerät und kann die Wärme wegen
der geringen Oberfläche nur über sehr hohe Oberflächentemperatur
abgeben.
Vorher schaltet das Thermostat aber das Bügeleisen bei erreichen
der eingestellten Solltemp. einfach aus und damit ist die mittlere
Gesamtleistung nicht mehr die max. Nennleistung.
du hast schon recht
was da alles an marmorplatten oder sonstigem schnick-schnack
angeboten wird um sauteures geld ist eine frechheit
aber die abgabeleistung ist nur ein kriterium
das zweite ist die abstrahlende fläche
grob gesprochen:
je groesser die abstrahlende heizfläche und je weniger
temperaturdifferenz zwischen dieser heizfläche und der
raumtemperatur desto effizienter wird die energie in raumwärme
umgesetzt
Blödsinn.
2kW sind 2kW, daran wird sich unabhängig von der Oberfläche
nix ändern.
von lüftern rate ich ab
ist höchst unangenehm vom raumklima her
Solange man sich nicht in den Luftstrom setzt sind 2kW = 2kW.
Das gilt auch für das Raumklima.
Lüfter haben sogar den Vorteil einer forcierten Luftumwälzung.
Damit wird eher eine gleichmäßige Raumtemp. erreicht.
Allerdings sind Lüfter trotzdem nicht zu empfehlen, weil die
sicherheitstechnisch ein Problem darstellen. Es kann leicht zu
Bränden kommen, wenn z.B. Papierschnippsel oder Flusen in den
Lüfter kommen Ölradiatoren sind da weniger problematisch.
Altbau mit 3 Außenwänden, ca. 22 qm und 2,50 Meter hoch.
…deshalb muss der Raum mit einer Elektroheizung geheizt werden.
Rechne mit 300 kWh pro m² und Jahr und 20 Cent/kWh. Dann bist
Du mit rund 1.300 € Heizkosten dabei.
Hi,
ja in etwa stimmt die Größenordnung (ist abhängig vom Stockwerk,
Isolierung und persönlichem Bedarf)
ich denke aber in Abhängikeit von der Nutzungszeit pro Tag/Woche
sollte je kürzer die Anwesenheitsdauer ist das verhältnis Heizlüfter
höher sein. Ist ein 8-12 Stundentag wird es sinnvoller sein mit
Ölradiator zu heizen bzw. auch eventuell mit Infrarot auf den
unmittelbaren Arbeitsbereich.
Also auf jedenfall Heizlüfter um schnell einmal die Luft zu erwärmen,
insbesonders bei zyklischer Nutzung.
Und Ölradiator um eine Strahlungswärme zu haben und die Temperatur zu
halten.
Alternativ Infrarot, damit könnte die übrige Raumtemperatur gesenkt
werden.
Falls Vertragsdauer und sonstige Umstände es zulassen, einen
Kaminanschluß herstellen und Pellets oder Minikachelofen einbauen
lassen, damit wären die Heizkosten bei ca. 200 Euro/JAhr wenn nicht
weniger. Platzbedarf ist auch nicht wesentlich höher als beim
Ölradiator.
Ein einfacher Konvektor mit einer Leistung von 2 kW (2000 Watt) ist ausreichend. Er sollte einen Thermostaten haben.
Im übrigen sind bei Elektroheizung die Kosten alle gleich, egal ob Heizlüfter, Konvektor, Strahler usw.
Grüße
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Hi,
was die Heitzleistung angeht sind im Dauerbetrieb 2 KW sicher
ausreichend, aber bei längerem Nichtbenützen zb: nach We oder
Weihnachten etc. ist halt schon von Vorteil kurzfristig einen
Heizlüfter dazuzuschalten um schneller auf Temperatur zu kommen.
Das Wärmeempfinden bei einem Infrarotstrahler ist einfach besser auch
wenn die Raumtemperatur nicht so hoch ist, was wiederum eine
Energieersparnis bedeutet. Beim Heizlüfter atmet man halt warme
trockene Luft ein, bei der Strahlungswärme hingegen wird einem halt
durch und durch warm, und die Luft ist zum Atmen angenehmer.
wenn eben nur eine Person meist am selben Platz sitzt, reicht richtig
plaziert vermutlich die Hälfte an Heizleistung, das geht halt
logischerweise nur mit Strahlungswärme und nicht mit Konvektion.
Gesünder ists in mehrerelei Hinsicht auch noch.
OL
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