Geranien

Hallo,

kann mir jemand sagen, wie ich meine Geranie überwintere.
Ich habe sie nicht im Topf, sondern in einem großen Pflanzkasten.
Jetzt habe ich gelesen, daß man die Pflanze hell stellen soll und nicht unter 10 Grad. Ich hatte mir so gedacht, daß ich sie mit meinen Knollenbegonien in einen Karton setzen und im dunklen Keller überwintern kann.
Ist das möglich ?

Viele Grüße
Viktoria

Hallo Viktoria,

kann mir jemand sagen, wie ich meine Geranie überwintere.

hell, zwischen 8° und 15°

Ich habe sie nicht im Topf, sondern in einem großen
Pflanzkasten.

das wäre nicht das Kriterium
allerdings brauchen die pflanzen allerspätestens im Januar, Februar neue Erde = Du wirst sie aus dem Kasten
buddeln und neu einfpflanzen müssen

Jetzt habe ich gelesen, daß man die Pflanze hell stellen soll
und nicht unter 10 Grad.

der das schreibt, weiß offenbar Bescheid
Geranien kommen ursprünglich aus Halbwüsten (Namibia, Südakfrika)
„zuhause“ friert es wenn, dann höchstens leicht - dafür regnet es so gut wie nie. Aber es hat jeden Morgen heftig Nebel für die nötige Feuchtigkeit
naja - und Helligkeit hat es jeden Tag

Ich hatte mir so gedacht, daß ich sie
mit meinen Knollenbegonien in einen Karton setzen und im
dunklen Keller überwintern kann.
Ist das möglich ?

wenn Du sie gerne umbringen möchtest???
Knollenbegonien haben ein Speicherorgan, eben die Knolle. Jede Pflanze, die eine Knolle, Bulbe, Zwiebel hat, kann eine ganze Zeit lang ohne Wasser auskommen. Braucht während dieser Zeit dann auch kein Licht - weil sie eben quasi Winterschlaf hält.

Geranien tun das nicht. Stellst Du sie dunkel, versuchen sie es so lange mit dünnen bleichen Trieben, bis den Zellen das letzte Restchen Wasser ausgegangen ist. Danach sind sie entweder tot oder so geschwächt, dass es den ganzen Sommer 2009 braucht, bis die Pflanzen sich erholt haben.

Es gibt zwar Behauptungen, wonach man Geranien im Alpenraum zum Überwintern ohne Erde und zu Strünken zurückgestutzt luftig auf einer Schnur im Bereich des Dachspeichers aufgehangen haben soll.

Dabei wird aber gerne übersehen, dass Dachspeicher alter Bauernhäuser nur eine Lage Dachschindeln zwischen dem Innenraum und dem Wetter hatten. Es gelangte also genug Luftfeuchtigkeit für die Halbwüstenpflanze Geranie dort hinein.

Ebenso wird vergessen, dass Bäuerinnen im Alpenraum reichlich verrotteten Hühnermist zur Verfügung hatten - um die Überreste der Geranien nach einer solchen Wintergewaltkur in „fette“ Erde pflanzten.

viele Grüße
Geli

Hi Viktoria,

es gibt die Variante Geranien dunkel im Beutel mit abgeschüttelter Erde bei niedrigen Temperaturen (5-8 Grad) zu überwintern. Ist aber risikoreich, klappt einfach nicht immer.

Guck doch einfach mal nach, wieviel Platz die Wurzeln (in dem noch großen Pflanzkasten) wirklich brauchen. Vielleicht kannst Du sie zur Überwinterung in einen kleineren Kasten/Topf topfen und bei ca. 5(Minimum)-18 Grad hell in einem Treppenhaus überwintern.
Der Punkt ist: je wärmer, desto heller muss es sein.
Heizungsluft geht garnicht.

Wünsche Dir das Beste!

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