Hallo,
eine Frau wurde vor einigen Jahren von einer älteren in der Nachbarschaft wohnenden Dame um Hilfe gebeten für Einkäufe gebeten. Das entwickelte sich fast familiär. Wegen eines Kollaps musste die ältere Dame ins Krankenhaus, wo sie natürlich von der Frau und deren Kinder abwechselnd besucht wurde. Weinend meinte nun die ältere Dame , dass die behandelnden Ärzte diese auf keinem Fall in deren Wohnung entlassen könnten, weil sie dort alleine wäre, es sei denn, sie hätte eine Betreuerin. Die ältere Dame (95) möchte das die Frau die Betreuung macht, aber geht das denn, schließlich sind sie nicht verwandt und was wäre zu beachten?
Vielen Dank für Eure Tipps.
Dagmar
Hallo Dagmar,
weiß nicht ob dir das weiterhilft.Frag mal beim Amtsgericht bzw. Vormundschaftgericht telefonisch an.Die sollten dir diesbzgl auskunft geben können.
Ich weis aus meinem Umfeld. Betreuer müssen nicht verwandt sein, allerdings muß ein Betreuer-soweit ich weiß-von einer „Instanz“ (Gericht) beauftragt werden.
Hoffe das hilft dir mal weiter
Gruß
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Hallo,
gehen tut das natürlich, da es für die Betreuung keiner Verwandtschaft bedarf. Da die Betreuung aber mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden ist, sollte man sich zuvor bei dem Vormundschaftsgericht (zust. Amtsgricht) tatstächlich erstmal erkundigen.
Gruß
Dea
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Hallo,
danke für die Tipps.
Dagmar
Hallo geht es denn wirklich um eine gerichtliche Berteuung in allen Angelegenheiten (Geld, Entscheidungen hinsichtlich Verträgen oder hinsichtlich medizinischer Behandlungen etc.), also jemand der das Denken übernimmt für jemanden der das nicht mehr kann …
oder nicht doch eher darum, dass jemand im Haus ist, der auf die alte Dame aufpasst, dass sie nicht wieder stürzt oder zumindest da ist, wenn wieder was passiert um Hilfe zu holen, nicht dass die Dame Tagelang nach einem Sturz in der Wohnung liegt und nicht wieder hochkommt. Und der Ihr bei allerlei Dingen des Täglichen Lebens hilft.
das sind 2 Paar Schuh, die beide nicht ohne sind.
Wobei ein gerichtlicher Berteuer nicht mal täglich vorbeischauen muss, sondern nur, wenn es was zu entscheiden gibt (und selbst dann oft nicht), während eine Haushaltshilfe oder ein Pflegedienst eben täglich kommen und dies auch von Angehörigen bzw. zusammen erledigt werden kann (bei freunden bin ich da nicht so sicher, da vielleicht mal Im Gesundheits- oder Medizinbrett nachfragen, da gibts eine Menge Pflegeprofis auch aus dem Ambulanten Bereich) Auch die Angehörigen würden für Ihre hilfe entlohnt werden, geringer als die Profis, aber dennoch wenigstens etwas.
Gruß Susanne