Hallo,
ich bin selbst Händler und möchte nun für meine Freundin ein Notebook kaufen.
Eigentlich bin ich Sony-Fetischist - nun bietet der Metro-Markt ab Samstag ein Gericom-Overdose II für ca. 3.900,00 an (PII-800, 128 MB, 14,1 TFT, etc.).
Bei dieser Ausstattung fällt es mir schwer, ein Markengerät zu empfehlen…
Rein gefühlsmäßig ist es mir ein Graus, ein Gericom/Network-Notebook zu kaufen, denn ich habe über Qualität und Service bisher nichts Gutes gehört.
Was meint Ihr dazu?
Ist der Preis von Markengeräten Eurer Meinung nach i. Vgl. gerechtfertigt? Argumente pro/contra?
mirko
Hallo Mirko,
ich selbst bin Besitzer eine Gericom Notebooks.
Das gute Stück erwarb ich im April 2000. Im Moment ist es bei Gericom zur Reparatur…
Ich kann also noch keine Auskunft geben, wie es sich mit dem Service verhält, aber was man so über miese Qualität hört scheint sich zu bewahrheiten.
Die Austattung der Gericom Notebooks ist schon der Wahnsinn. Aber die Ausstattung meines Notebooks nützt mir im Moment recht wenig, da es leider einen Totalausfall hat.
Ich würde jedem raten lieber zu einem Markennotebook raten. Es scheint mir als erkaufe Gericom den niedrigen Preis seiner tollen Aussttung durch die Verwendung minderwertiger Komponenten.
Gruß
Karsten
Hi!
Nimm ein Markengerät. Begründung: Marktwirtschaft. Wenn Toshiba gegenüber Gericom (und den ganzen anderen NoNames) überteuert wäre, wäre Toshiba nicht Marktführer - sondern pleite. klar kann man ein Gerät mit den genannten technischen Daten für 3.900,- DM verkaufen, man muß halt alle Kosten drücken:
- Desktop- statt mobile-CPUs einkaufen.
- Komponenten billig statt langlebig einkaufen (oder meint jemand, wenn z.B. IBM 10.000 Festplatten baut, gäbe es da keine Qualitätsschwankungen?)
- Wenig bis kein Personal für die Qualitätskontrolle beschäftigen.
- Wenig bis kein Personal im technischen Support beschäftigen.
- Wenig Personal für die Bearbeitung von Reparaturen beschäftigen.
- Kein Geld ausgeben, um ein qualifiziertes Händlernetz zu schulen.
… dann kann man richtig Geld mit Billignotebooks verdienen. Bleibt nur die Frage, wie lange - Kundenbindung usw…
In diesem Sinne rate ich guten Gewissens zu Sony, die machen qualitativ erstklassige Notebooks zu wirklich fairen Preisen. Kompetente Händler findet man unter www.vaio.de (gleiche Preise wie die Retailer)
Grüße!
David
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Hallo!
Zuerst mal -danke- für Dein ausführliches Statement.
- Komponenten billig statt langlebig einkaufen (oder meint
jemand, wenn z.B. IBM 10.000 Festplatten baut, gäbe es da
keine Qualitätsschwankungen?)
?Das habe ich nicht verstanden
In diesem Sinne rate ich guten Gewissens zu Sony, die machen
qualitativ erstklassige Notebooks zu wirklich fairen Preisen.
Habe auch eins seit wenigen Wochen-siehe neues Posting.
Sony ist in diesem Fall def. zu teuer, obwohl ich ja zu Händlerkond. kaufe.
–> Was hältst Du von Acer (z.B. 521TEV oder 524TEV)
oder vom Toshiba 2750DVD?
Erweiterbarkeit ist mir ein wichtiges Anliegen, da scheint Compaq die Nase etwas vorn zu haben? (siehe Armada E500)
Das Notebook ist, wie gesagt, f. meine Freundin bestimmt - sie benötigt es im wesentlichen zum Recherchieren im www, Schreiben von Texten, usw.
Ich weiß, ein Celeron würde es auch tun, aber: Friends don’t let their friends buy celerons…
Im Ernst, es soll schon flott voran gehen und mindestens die nächsten 3-4 Jahre genutzt werden können.
Viele Grüße,
mirko
Hallo Karsten,
Dein Artikel ist für uns ein weiterer deutlicher Hinweis auf die Gericom-Schwächen.
Danke!
Viele Grüße,
mirko
Hallo Leute,
ich bin „stolzer (?)“ Besitzer eines Gericom Notebooks, das ich im Oktober letzten Jahres erworben habe. Damals hat das Teil noch knapp 4500 DM gekostet! OK, was soll ich sagen… ich habe das Notebook erhalten ausgepackt, eingeschalten… und nix wahr! Es lief keine halbe Stunde, dann ließ es sich schon nicht mehr starten! Also, es stimmt schon - von wegen der Qualität… aber über den Service kann ich mich allerdings nicht beschweren, ich rief bei denen an und schon am nächsten Tag war jemand von UPS da um das Notebook abzuholen. Innerhalb von 5 Tagen bekam ich es dann repariert zurück und bis heute läuft es einwandfrei. (Wenns interessiert: es war ein defekter Hauptspeicher)
Leider ist es nun mal so, wenn man Qualität haben möchte, muss man tief in die Tasche greifen. Ich denke aber, für dass, das manche Gericom-Notebooks 2000 - 3000 DM billiger (man bedenke diese enorme Summe!) als vergleichbare Markennotebooks sind, ist es in Ordnung wenn man es einmal einschicken muss ;o). Vorrausgesetzt es funktioniert dann 3-4 Jahre ohne grössere Probleme.
Ach ja, was ich noch sagen wollte: Mich wurmt ganz schön die Preispolitik von Gericom. Wie bereits angesprochen habe, bestellte ich mir letztes Jahr ca. September,Oktober das Notebook. Damals kostete das Overdose mit einer geringeren Ausstattung noch ca. 4500 DM. Jetzt bekommt man es mit einer höheren Ausstattung für glaube ich 1000 DM weniger – dass ist in keinem Fall in Ordnung.
Ich würde es mir eingehen lassen, wenn die 1 Jahr gewartet hätten, aber nur nach ein paar Monaten? Der Preisverfall von Gericom-Notebooks wird dadurch unnötig in die Höhe getrieben…
Grüsse
Cromo
Hallo!
Zuerst mal -danke- für Dein ausführliches Statement.
- Komponenten billig statt langlebig einkaufen (oder meint
jemand, wenn z.B. IBM 10.000 Festplatten baut, gäbe es da
keine Qualitätsschwankungen?)?Das habe ich nicht verstanden
–> in NoName-Notebooks findet man oft die „gleichen“ Komponenten, wie in Markengeräten. z.B. die 10 GB-Platte von Toshiba Prod. Nr. MK1011GAV. Nur halt eine, die vermutlich nicht so lange hält, wie eine, die man in einem Toshiba oder IBM findet. Weil eben nicht alle Platten, die vom gleichen Band laufen gleich gut sind. Anderes Beispiel: Ob ein PIII von Intel eine 600MHz-CPU wird oder eine 800MHz-CPU wird, entscheidet sich erst nach der Produktion daran, wie heiß sie im Testbetrieb wird.
In diesem Sinne rate ich guten Gewissens zu Sony, die machen
qualitativ erstklassige Notebooks zu wirklich fairen Preisen.Habe auch eins seit wenigen Wochen-siehe neues Posting.
Sony ist in diesem Fall def. zu teuer, obwohl ich ja zu
Händlerkond. kaufe.–> Was hältst Du von Acer (z.B. 521TEV oder 524TEV)
Wenig. Zwar hat man bei Acer keine Probleme mit der Ersatzteilversorgung, aber leider ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, daß man früher oder später tatsächlich welche braucht.
oder vom Toshiba 2750DVD?
Klasse Gerät, kann ich uneingeschränkt empfehlen!
Erweiterbarkeit ist mir ein wichtiges Anliegen, da scheint
Compaq die Nase etwas vorn zu haben? (siehe Armada E500)
Ist immer die Frage der Marketingpolitik des Herstellers. Bei Toshiba ist das (und die Systemkonformität) halt der Hauptunterschied zwischen den SoHo-Modellen der Satellite-Serie und den Tecras. Bei FSC das gleiche zwischen C-Serie und E-Serie. Die E 500er-Reihe von Compaq ist in der Tat vorbildlich, was Modularität betrifft. (Andererseits sind die Originalmodule aber so teuer, daß man sie im Zweifel wohl eh nicht einsetzt.)
Das Notebook ist, wie gesagt, f. meine Freundin bestimmt - sie
benötigt es im wesentlichen zum Recherchieren im www,
Schreiben von Texten, usw.
Ich weiß, ein Celeron würde es auch tun, aber: Friends don’t
let their friends buy celerons…
Im Ernst, es soll schon flott voran gehen und mindestens die
nächsten 3-4 Jahre genutzt werden können.
Nutzen kann man auch einen 8086er-Schlepptop heute noch ganz wunderbar. Wenn man halt bei seinen Ansprüchen bleibt und mit DOS und Wordperfect 5.0 arbeitet. Ich rate davon ab „in die Zukunft“ zu investieren, dafür ist der Wertverfall einfach zu schnell zu groß.
Viele Grüße,
mirko
Gruß zurück!
David
Ähhhhmmmm, das ist föllig normal, der Preisfall bei Computer & Computerzubehör !!! Hättest du dir vor einem Jahr SDRAM gekauft hättest du ja auch das dreifache bezahlt 
(Vom Moderator editiert.)
So long
Hyperman
PS: Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen …
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also ich besitze jetzt schon mein 2tes notebook von gericom
und auch ich hatte schon ein kleines problem.
jedoch kenne ich auch viele leute, die markengeräte verwenden
und gleich viel bis mehr probleme haben.
zum thema service kann ich gericom auch nur gratulieren.
teuer und marke heist nicht viel im high tech sector, denn
es kommt alles aus der selben schmiede!!!
es ist vielmehr wichtig, richtig abegestimmte komponenten zu haben.
c u volks
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