Hallo Gerd,
Olli (der Tip mit den Karotten ist eklig, mein Bester… *fg*) erwähnte bereits den einen Aspekt (leichtere Verdaulichkeit), allerdings ist es bei den Äpfeln so, daß ein ganzer Apfel eher abführend wirkt, was bei Durchfall nun völlig daneben wäre.
Pektin sitzt ja in den Zellwänden des Apfels und wenn der Apfel gerieben wird, kommt der Stoff schneller zum Zug, als wenn Du einen ganzen Apfel auf herkömmliche Weise - womöglich auch nur halbherzig kauend - mampfen würdest. Mit dem Reiben tust Du also nichts anderes, als die Zellstrukturen zu knacken. Was da jetzt genauestens aus lebensmittelchemischer Sicht passiert weiß ich zwar nicht, aber Fakt ist, daß Pektin im Darm aufquillt, Flüssigkeit bindet (indem es die Darmwand mit einer gelartigen Schicht überzieht) und die Fähigkeit hat, die Übeltäter von Bazillen am Schlawittchen zu packen.
Kann mir jemand sagen, warum man bei Magenproblemen (lt.
meinem Buch für Kinderkrankheiten)
Ähem… Kinderkrankheiten? So sehr ich bewährte Hausmittel schätze: ein Zwerg gehört nach maximal 12 Stunden (Mini-Zwerge sprich Babys sogar schon eher) Durchfall in die fachkundigen Hände eines Kinderarztes, weil Kinder besonders schnell dehydrieren.
Gruß
Renee