'Germanische Neue Medizin'

Hi!

Wir drehen uns im Kreis.
Grundsätzlich entscheiden Eltern für ihre Kinder, wann der
Staat eingreifen soll, darüber können wir ewig streiten und
werden uns vermutlich nicht einigen.

Wenn das Leben des Kindes unmittelbar bedroht ist… sowohl durch aktives tun der Eltern als auch durch Verachlässigung, dann muss die Gesellschaft eingreifen.
Irgendwelche Einwände?
(Ich betrachte die Verweigerung einer medizinischen Behandlung bei Krebs als Vernachlässigung!)

Zum „Selbstmord auf Raten“ wieder einmal: ich sehe einen
Unterschied zwischen aktivem Selbstmord und Zulassen des Todes
als Krankheitsfolge durch Verzicht auf Eingreifen. Ich sehe
auch einen Unterschied zwischen Verzicht auf z.B.
Chemotherapie und Verzicht auf Schmerzbehandlung.

Lies doch mal nach, um was es bei der „Germanischen Neuen Medizin“ geht.
Kurzfassung: Krebs muss nicht behandelt werden, und Schmerztherapie VERHINDERT die Heilung

Das bedeutet, die „Gläubigen“ sterben am Krebs unter entsetzlichen Qualen mangels Schmerztherapie.

Darum geht es, und um nichts anderes.
Sobald Du anfangst, die Anwendung der GNM zu verteidigen, verteidigst Du ein wahnwitziges System, welches seinen Anhängern gehirnwäscheähnlich ihre Ideologie eintrichtert.
Ob Du dies möchtest, ist deine Entscheidung.

Mike

Jetzt aber wirklich zum letzten Mal :wink:
Hi!

Ich versuch´s auch noch einmal. Ich denke, daß an der
Konflikt-Theorie was dran sein könnte.

Jaaaaaa!! Ich auch! Sogar die Schulmedizin tut es!!
Ich wiederhole: siehe z.b. Psychosomatik oder von Antje angesprochen: die Psychoonkologie. Hamer hat da kein Monopol auf diese Konflikt-Theorie! Es gibt auch viele andere, die dies als Ursache nicht ablehnen!!
Genauer gesagt: laut Schulmedizin gibt es nicht DIE Ursache für Krebs, sondern da sind viele verschiedene Faktoren dran beteiligt, WIE AUCH unter anderem die Psyche! Oder wie kann man sonst erklären, daß nicht jeder Raucher Lungenkrebs bekommt? Eben, weil da sehr viele Faktoren MIT eine Rolle spielen.

Und ich wiederhole: Das Problem bei Hamer ist nicht die Theorie alleine, sondern auch, daß er jegliche Behandlung verbietet.

Der PC-Vergleich hinkt, weil ich bei der "Abwarten-Theorie
keinen positiven Aspekt entdecken kann, es sei denn,
derjenige, der dazu rät, weiß über den Virus was, das ich
nicht weiß( z.B., daß der sich nach einer gewissen Zeit von
selbst löscht.)

Ich frage mich, welchen positiven Aspekt du bei Hamer siehst? Hamers Monopol besteht nicht in seiner Konflikttheorie, weil die wie gesagt nichts neues ist, sondern in seiner totalitären Ablehnung jeglicher Therapie.
Wo ist da ein positiver Aspekt?

Die Frage war, ob man diesen
Teilaspekt von der Gesamtidee und der Person Hamers getrennt
beurteilen kann.
Meines Erachtens: ja.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann meinst du mit Teilaspekt die Konflikt-Theorie?
Ich versuchs mal mit einem weiteren Vergleich:
Nehmen wir mal Albert Einstein. Hat viel für die Wissenschaft erreicht und unter anderem auch damit den Grundstein für die Atombombe gelegt. Im Grunde genommmen kann man das sehr gut mit Hamer vergleichen: ein Teilaspekt ist gut, der andere fatal.
Doch meines Bescheidenen Wissens nach, plante Einstein nie den Bau(?), zumindest aber den Einsatz der Atombombe nicht und distanzierte sich davon im nachhinein immens und bedauerte den Grundstein dafür gelegt zu haben.
In meinen Augen hat er da zwar etwas fatales geleistet, aber er hat es so nie gewollt und genau das führt dazu, daß er eben NICHT verteufelt werden sollte!
Ich finde, bei Einstein z.b. kann man sehr wohl das eine vom anderen trennen, aus genau diesen Gründen, bei Hamer kann man es nicht.

Kritisch wird es, wenn einer das behauptet,
alle andren widersprechen - dann muß Lieschen sich
entscheiden, wem sie glaubt.

Wenn aber die nichts-tun-Anhänger eine große Anzahl haben? :wink:
Dann wirds schon schwieriger :wink:

Und sämtliche Computerexperten, die ihr anderes raten, müssen
diese Entscheidung einfach akzeptieren. Es ist IHRE
Entscheidung.

Im klinischen Alltag:
Niemand kann einen Patienten zu einer Behandlung zwingen - da sind wir uns hoffentlich einig. Auch wenn es den Ärzten noch so schwerfällt, sagt einer nein, dann kann man nichts machen.
Wenn es aber um Patienten geht, die nicht selbst entscheiden können, Kinder oder komatöse usw. - nun, das Thema hatten wir ja shcon ausführlichst :wink:

Weiterer Aspekt: Weil es MIR wichtig ist, JEDE Entscheidung
treffen zu dürfen, rede ich andren auch dann nicht drein, wenn
sie etwas so absurdes wählen wie die GNM.

Das ist aber im Einzelfall nciht immer so einfach. Es gibt immernoch so etwas wie Verantwortung, das deutsche Gesetz und für Ärzte noch soetwas wie einen hyppokratischen Eid (naja, zumindest die gesetzliche Behandlungspflicht)…

Gruß,
Sharon

Hi!

Hamer verbindet bestimmte Konflikte mt bestimmtem Krebs. DIESE Theorie meine ich, die eine Überlegung wert ist.

Im klinischen Alltag:
Niemand kann einen Patienten zu einer Behandlung zwingen - da
sind wir uns hoffentlich einig. Auch wenn es den Ärzten noch
so schwerfällt, sagt einer nein, dann kann man nichts machen.
Wenn es aber um Patienten geht, die nicht selbst entscheiden
können, Kinder oder komatöse usw. - nun, das Thema hatten wir
ja shcon ausführlichst :wink:

Eben.

Weiterer Aspekt: Weil es MIR wichtig ist, JEDE Entscheidung
treffen zu dürfen, rede ich andren auch dann nicht drein, wenn
sie etwas so absurdes wählen wie die GNM.

Das ist aber im Einzelfall nciht immer so einfach. Es gibt
immernoch so etwas wie Verantwortung, das deutsche Gesetz und
für Ärzte noch soetwas wie einen hyppokratischen Eid (naja,
zumindest die gesetzliche Behandlungspflicht)…

Ich habe nie behauptet, daß es einfach ist, und ÄRZTE haben wohl oft keine Wahl. Aber muß ich das gut finden?

alien