Geruchsbelästigung durch Biogasanlage

Es ist Sommer und manchmal entsprechend heiß, daher möchte man gerade
abends gerne lüften um etwas kühle Luft abzubekommen.

Nun geht man davon aus das jemand vor ca. 1,5 Jahren in eine neue Wohnung gezogen ist (Mischgebiet Wohn-/Gewerbegebiet). In der weiteren Umgebung befände sich ein Kieswerk das u.a. auch eine
Biogasanlage betreibt. Bisher hätte es dort keinerlei Probleme
(Geruchs- oder Lärmbelästigung…) gegeben. Nun - seit einigen Wochen
hat der imaginäre Mieter das Problem das er zuerst nur spät abends nun auch schon tagsüber kaum noch die Fenster öffnen kann, da die
Geruchsbelästigung fast unerträglich ist.

Hinzu käme das einige Anwohner Allergiker sind (extremer Heuschnupfen…) und nun seit ein paar Wochen unerklärlichen Reizhusten haben (Arzt ist ratlos).

Könnte das zusammenhängen?

Und - was könnte der Mieter unternehmen? Hat er überhaupt irgendwelche Möglichkeiten (außer Umzug).

Hallo,
da müßte man mal nachsehen, wer im betreffenden Bundesland für die Überwachung der Anlagen zuständig ist. Umweltamt oder Ordnungsamt sind sicher eine gute Anlaufstelle, die einen sicher auch weiterleiten, falls sie nicht zuständig sind.
Die könnten dann mit einem Meßtrupp ausrücken und nachmessen, ob die beim Bau sehr wahrscheinlich gemachten Auflagen eingehalten werden.
Eine gut geführte Biogasanlage riecht an sich nicht dauernd (was über Jahre ja wohl auch so war), höchstens beim befüllen. Es kommt aber schon vor, daß sie „umkippt“ (bei den Außentemperaturen vor ein paar Wochen durchaus denkbar). Dann sollte der Betreiber aber schon im eigenen Interesse dafür sorgen, daß sie wieder normal läuft. Das kann aber schon ein paar Wochen dauern.

Cu Rene