Geruchsproblem mit Kollegin

Gute Freunde - klare Worte (o. w. T.)
.

Hallo Nita,

also meiner Ansicht nach geht es doch erst mal darum, wie ich das Problem am sinnvollsten auflöse.

Da gilt es dann, die betreffende Person nach Möglichkeit nicht öffentlich anzuprangern. Meine Güte, was ist denn dabei jemanden zu sagen: Heute riechst Du aber nicht besonders gut?
Das ist weniger peinlich, als wenn Cheffe kommt und sagt: Hey waschen Sie sich mal, es kommen schon Beschwerden von Ihren Mitarbeitern.

Zum zweiten denke ich, wenn die Posterin schon formal die Vorgesetzte ist, so ist es umso mehr ihre Pflicht das Problem zu lösen.
Mensch, da wird in einem pädagogischen Bereich gearbeitet und die Mitarbeiter bekommen es noch nicht mal hin, über solche kleinen Zwischenmenschlichkeiten zu reden.
Was natürlich total daneben ist, mit dritten „mütterlichen Freundinen“ sich auszutauschen. Das erinnert mehr an Tratsch. Wie peinlich ist das denn?

Gruß

Joschi

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Aber das ist ja eben gerade keine gute Freundin!
Was nun?

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Hi,
denke mal es ist klar das Du mit ihr reden solltest.
Noch ein kleiner Tip für das Gespräch:
Schaffe eine angenehme Atmosphäre für das Gespräch

  • nur ihr beide
  • nicht „zwischen Tür und Angel“
  • mit etwas positivem einleiten (gibt es etwas was Du an ihr toll
    findest?)
    Hoffe das hilft etwas
    Viel glück!
    cori

Schaffe eine angenehme Atmosphäre für das Gespräch

  • nur ihr beide
  • nicht „zwischen Tür und Angel“
  • mit etwas positivem einleiten (gibt es etwas was Du an ihr
    toll
    findest?)

-ziehe einen Geistlichen ihrer Religion hinzu
-benachrichtige die Rettungsmannschaft der Feuerwehr (112)
-beschaffe eine Flasche Sauerstoff

(Wie, um Alles in der Welt, werdet ihr nur mit diesem Leben fertig? Und wann?)

Gruß, Nemo.

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Hi Joschi,

meinst du das ernst?

Du gehst davon aus, dass die UP es hinkriegt, locker flockig die Message rüberzubringen aber die Chefin ist automatisch so trampelig, dass sie sagt: Waschen sie sich mal gefälligst?

Meines Erachtens ist es schon wichtig, das in diesem Fall eine Person das (notwendige) Gespräch führt, die nicht in den Verdacht geraten kann, aus persönlichen Gründen irgendeine Beschwerde zu führen. Hier also nicht die UP, die eine Freundschaft beendet hat, sondern die Chefin, die nach Aussage der UP auch noch eine einfühlsame Frau ist.

Und du würdest wirklich wenn dir jemand sagte du würdes stinken, darüber ohne Beleidigtsein hinweggehen und dich einfach am abend erweiterten Waschungen unterziehen? Respekt, ich würde das nicht können.

Letzt- und schlussendlich glaube ich, dass allgemeine Ratschläge oder Meinungen sicherlich hier nicht weiterhelfen. Einig sind sich ja alle, dass die Sache angesprochen werden muss. Vor Ort und auf die Akteure bezogen muss entschieden werden, wer dies tut.

Gruß
Nita

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Hallo Nita,

Du gehst davon aus, dass die UP es hinkriegt, locker flockig
die Message rüberzubringen aber die Chefin ist automatisch so
trampelig, dass sie sagt: Waschen sie sich mal gefälligst?

Das ist natürlich überzogen. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, es ist für einen Mitarbeiter von Bedeutung ob dieser von einem Kollegen oder von einem Vorgesetzten angesprochen wird. Ein Vorgesetzter handelt in „offizieller Funktion“, bei einem Kollegen kann man es noch als „Tipp“ auffassen.

Meines Erachtens ist es schon wichtig, das in diesem Fall eine
Person das (notwendige) Gespräch führt, die nicht in den
Verdacht geraten kann, aus persönlichen Gründen irgendeine
Beschwerde zu führen.

Naja, ich glaub hier wird viel zu viel Wind drum gemacht. So könnte auch der Chef agumentieren: „Mir ist bewusst, es gibt Spannungen zwischen Ihnen und Frau X. Ist das der Grund warum Frau X (Ihnen) stinkt?“

Hier also nicht die UP, die eine Freundschaft beendet hat, sondern die Chefin, die nach Aussage der UP auch noch eine einfühlsame Frau ist.

Nita, magst Du mal meine ehrliche Meinung hören?
Mir ist aufgefallen, dass viele Mitarbeiter welche in Bereichen der Soziologie, Pädagogik und Therapeutik tätig sind, jedes noch so kleinste zwischenmenschliche Problem analysieren müssen um „soziologisch korrekt“ zu handeln und tuen damit genau das Gegenteil.

Und du würdest wirklich wenn dir jemand sagte du würdes
stinken, darüber ohne Beleidigtsein hinweggehen…

Ich wäre nicht beleidigt sondern eher „peinlich berührt“.

und dich einfach am abend erweiterten Waschungen unterziehen?

Glaub mir, nicht erst am Abend, die nächste Dusche wäre meine.

Letzt- und schlussendlich glaube ich, dass allgemeine
Ratschläge oder Meinungen sicherlich hier nicht weiterhelfen.
Einig sind sich ja alle, dass die Sache angesprochen werden
muss. Vor Ort und auf die Akteure bezogen muss entschieden
werden, wer dies tut.

Ich als Vorgesetzter würde meinem Mitarbeiter ohne Führungsfunktion diese „Arbeit“ abnehmen (weil ich mir durchaus bewusst bin, einigen Leuten fällt es schwer, so etwas diplomatisch auszudrücken). Meiner Vertretung aber würde ich sagen: „Sach mal, das bekommste doch wohl hin.“

Gruß

Joschi

Hi,

ich antworte noch mal, aber im Prinzip denke ich, können wir das Thema abschließen. Wir wollen ja auch keinen eigenen Thread aufmachen. :smile:

Du gehst davon aus, dass die UP es hinkriegt, locker flockig
die Message rüberzubringen aber die Chefin ist automatisch so
trampelig, dass sie sagt: Waschen sie sich mal gefälligst?

Das ist natürlich überzogen. Ich wollte damit zum Ausdruck
bringen, es ist für einen Mitarbeiter von Bedeutung ob dieser
von einem Kollegen oder von einem Vorgesetzten angesprochen
wird. Ein Vorgesetzter handelt in „offizieller Funktion“, bei
einem Kollegen kann man es noch als „Tipp“ auffassen.

Kann ich nachvollziehen, würde ich aber genau umgekehrt sehen. Von meinen Kollegen würde ich mir ggf. gar nix sagen. Da würde ich (Schutz)Argumente vorbringen, wie: Hör du mal auf mit deinem ewigen Parfüm, bla, bla…

Meines Erachtens ist es schon wichtig, das in diesem Fall eine
Person das (notwendige) Gespräch führt, die nicht in den
Verdacht geraten kann, aus persönlichen Gründen irgendeine
Beschwerde zu führen.

Naja, ich glaub hier wird viel zu viel Wind drum gemacht. So
könnte auch der Chef agumentieren: „Mir ist bewusst, es gibt
Spannungen zwischen Ihnen und Frau X. Ist das der Grund warum
Frau X (Ihnen) stinkt?“

Das könnte er natürlich machen. Aber so wie ich die Aussagen der UP verstanden habe, ist der Geruch auch anderen aufgefallen. Das würde man dann natürlich sagen.

Hier also nicht die UP, die eine Freundschaft beendet hat, sondern die Chefin, die nach Aussage der UP auch noch eine einfühlsame Frau ist.

Nita, magst Du mal meine ehrliche Meinung hören?
Mir ist aufgefallen, dass viele Mitarbeiter welche in
Bereichen der Soziologie, Pädagogik und Therapeutik tätig
sind, jedes noch so kleinste zwischenmenschliche Problem
analysieren müssen um „soziologisch korrekt“ zu handeln und
tuen damit genau das Gegenteil.

-) 1. Selbstverständlich will ich deine ehrliche Meinung hören! 2. Das ist mir auch schon aufgefallen. Ich arbeite übrigens nicht in so einem Umfeld. Aber ich glaube, dass dies menschlich ist. Ich erinnere mich an die Zeit, als ich viele verschiedene Produkte als Muster zu begutachten hatte. Lange konnte ich an ähnlichen Gegenständen nicht mehr vorbei, ohne sie zu prüfen, zu betasten etc. :smile:

Und du würdest wirklich wenn dir jemand sagte du würdes
stinken, darüber ohne Beleidigtsein hinweggehen…

Ich wäre nicht beleidigt sondern eher „peinlich berührt“.

Das natürlich auch. Und daraus entwickelt sich dann, als Abwehrhaltung, oft das Beleidigtsein.

und dich einfach am abend erweiterten Waschungen unterziehen?

Glaub mir, nicht erst am Abend, die nächste Dusche wäre meine.

Wenn du während des (Arbeits)Tages Zugriff darauf hast.

Ich als Vorgesetzter würde meinem Mitarbeiter ohne
Führungsfunktion diese „Arbeit“ abnehmen (weil ich mir
durchaus bewusst bin, einigen Leuten fällt es schwer, so etwas
diplomatisch auszudrücken). Meiner Vertretung aber würde ich
sagen: „Sach mal, das bekommste doch wohl hin.“

Der letzte Satz, da gehe ich mit dir einig. Das darf durchaus fallen und evtl. sogar erweitert werden (wenn es passt) in dem man das Gespräch vielleicht gemeinsam führt.

Gruß
Nita