Geruchsproblem mit Kollegin

Hallo ihr Lieben!

Für diejenigen, die nicht gern erst lange Texte lesen, um zu erfahren, worum es geht, hier mein Problem in Kurzfassung:

Eine Kollegin von mir (in einer pädagogischen Einrichtung), die auch eine Bekannte ist und der ich den Job vermittelt habe, riecht in letzter Zeit unangenehm. Nun habe ich das Problem, dass mir das gegenüber den Eltern der Kinder peinlich ist und ich nicht weiß, was ich unternehmen soll.

Nun die Einzelheiten:
Ich (20) arbeite schon seit längerem nebenher (also nicht täglich) in einer pädagogischen Einrichtung. Vor kurzem habe ich einer Bekannten von mir, nennen wir sie mal Katrin (Mitte 20) einen Job in der Einrichtung vermittelt. Wir arbeiten direkt zusammen und sie ist mir im formalen Sinne unterstellt, wobei die Hierarchie bei uns nicht so eng gesehen wird.

Seit einiger Zeit riecht Katrin unangenehm im Sinne von ungewaschen. Das ist mir natürlich peinlich, zumal ich sie ja vermittelt habe. Dementsprechend muss definitiv etwas passieren.
Katrin und ich waren sehr lange sehr gut befreundet, ich habe mich jedoch aus verschiedenen Gründen von ihr distanziert. Wir reden noch miteinander, sie erzählt mir oft auch persönliche Dinge und es ist nicht so, dass ich sie nicht mag, aber als Freundin würde ich sie nicht mehr bezeichnen, das heißt ich erzähle ihr meinerseits keine persönlichen Dinge. Soviel dazu.

Ich denke, dass ich definitiv nicht dazu geeignet bin, sie auf das Geruchsproblem anzusprechen. Einerseits bin ich, das mag jetzt überheblich klingen, in vielerlei Hinsicht erfolgreicher als sie, nicht dass mir das wichtig wäre, aber ich habe den Eindruck, sie hat ein Problem damit und ist vielleicht sogar neidisch (kann natürlich sein, dass ich das überinterpretiere). Ich denke also, dass sie mir eventuell eine böse Absicht unterstellen könnte, wenn ich es ihr sagen würde. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass es für sie in Anbetracht unserer ich würde sagen schwierigen Beziehung sehr verletzend wäre, so etwas gerade von mir zu hören.

Ich habe eine gemeinsame „mütterliche Freundin“ darauf angesprochen. Ihr ist es aber noch nicht aufgefallen und es hat sie auch nicht weiter interessiert.

Die einzige Möglichkeit, die ich jetzt noch sehe, ist mit meiner Chefin zu reden. Dazu muss ich sagen, dass ich ein wirklich sehr, sehr gutes Verhältnis zu meiner Chefin, nennen wir sie mal Christa, habe. Ich kann eigentlich über alles mit ihr reden und sie redet auch immer sehr offen mit mir und bespricht alle Probleme und Entscheidungen, die mit unserer Gruppe zu tun haben, immer vorher mit mir. Christa ist ein wunderbarer, geduldiger und sensibler Mensch und wäre geradezu perfekt geeignet, um Katrin einfühlsam und vorsichtig auf das Problem anzusprechen.

Allerdings würde ich mich schon sehr schlecht fühlen, zur Chefin zu gehen und sozusagen zu „petzen“, dass Katrin stinkt. Obwohl ich davon ausgehe, dass das Christa auch schon aufgefallen ist. Außerdem hätte ich ein komisches Gefühl dabei, jemanden in die Einrichtung vermittelt zu haben und dann anzukommen und zu sagen „Hör mal, die stinkt.“
Selbst wenn ich mich entscheiden würde, das ganze mit Christa zu besprechen, wüsste ich gar nicht, wie ich das formulieren soll…

Habt ihr vielleicht einen Vorschlag? Vielen Dank!
Liebe Grüße
Nadine

Hallo Nadine,

könnte zwischen

Katrin und ich waren sehr lange sehr gut befreundet, ich habe
mich jedoch aus verschiedenen Gründen von ihr distanziert.

und

Einerseits bin ich, das mag
jetzt überheblich klingen, in vielerlei Hinsicht erfolgreicher
als sie, nicht dass mir das wichtig wäre, aber ich habe den
Eindruck, sie hat ein Problem damit…

ein Zusammenhang bestehen?

Wie kam es zu der Distanzierung, und zu der Asymmetrie in der Beziehung zwischen Euch?

Grüßw,

I.

Hallo Idomeneo,

Wie kam es zu der Distanzierung, und zu der Asymmetrie in der
Beziehung zwischen Euch?

Zu der Distanzierung kam es hauptsächlich wegen ihres neuen Partners, oder besser gesagt wegen der (negativen) Veränderung ihrer Persönlichkeit oder ihres Charakters oder wie man es bezeichnen mag durch diesen Partner (genauer gesagt seitdem sie zusammen sind, ob er der Grund ist kann ich nicht beurteilen, sondern nur vermuten). Dazu kamen noch einige Querschüsse ihrerseits in meine Richtung.

könnte zwischen

Katrin und ich waren sehr lange sehr gut befreundet, ich habe
mich jedoch aus verschiedenen Gründen von ihr distanziert.

und

Einerseits bin ich, das mag
jetzt überheblich klingen, in vielerlei Hinsicht erfolgreicher
als sie, nicht dass mir das wichtig wäre, aber ich habe den
Eindruck, sie hat ein Problem damit…

Ich möchte nicht leugnen, dass das die Beziehung zwischen uns (von beiden Seiten) nicht leichter macht, aber der Grund für die Distanzierung meinerseits war es nicht.

Aber das war eigentlich nicht meine Frage.

Viele Grüße
Nadine

Hallo,

wenn objektiv ein starker Geruch von jemandem ausgeht kann das zwei Ursachen haben:
-es kann eine Krankheit vorliegen, die zu dem Körpergeruch führt, Schweißfüße sind nicht die einzige Möglichkeit.
-es kann eine vernachlässigte Körperpflege sein, die im Privatbereich ihre Ursache hat. Private Probleme können dazu führen, daß man sich selbst vernachlässigt bzw. so manches aus „Faulheit“ unterläßt, was sonst zum Alltag automatisch dazu gehörte.

Letzterer Punkt könnte auch mit eurer nicht mehr bestehenden Freundschaft zusammen hängen, denn daß deine Einstellung von ihr bemerkt wird, davon ist auszugehen.

Vielleicht fragst du sie mal sehr sanft und vorsichtig, ob sie krank ist. Wenn sie fragt wie du darauf kommst, kannst du andeuten, daß bestimmte Krankheiten zu Ausdünstungen führen und von anderen bemerkt werden. Dabei sollte der Ton liebevoll und einfühlsam sein. Daraus dürfte sich dann ein weiterer Austausch ergeben. Das Ganze vielleicht, wenn ihr gemeinsam von der Arbeit nach Hause geht, so daß Zeit zur Verfügung steht und ein privates Gespräch möglich ist.

Gruß,
Cantate

2 „Gefällt mir“

Hey Nadine,

ich sag Dir mal was mir dazu einfällt bzw. auffällt:

  1. Vielleicht könnt ihr zwei Euch einfach nicht riechen? Das ist
    umgangsprachlich für „sich nicht ausstehen können“ oder für „nicht
    zusammen passen“. Ich meine, - wann hat sie das denn angefangen?
    Vielleicht macht sie ja bewusst oder unbewusst aus einer gewissen
    Motivation heraus. Gibt es andere Anzeichen für dieses „sich gehen
    lassen“ von ihr (so nenne ich das mal)? Kommt sie zu spät? Ist ihr
    äußeres Erscheinungsbild ungepflegt? Hhhmmm… ja, vielleicht ist
    sie tatsächlich neidisch und/oder auf einem Abwärtspfad…

  2. Dass das Stinken bisher nur Dir aufgefallen ist, stimmt mich
    eher nachdenklich. Ich meine, das ist wirklich seltsam! Wenn es
    anderen nicht auffällt, dann ist es vielleicht auch nicht so arg?
    Ein wenig körpereigenen Geruch hat jeder und einige Menschen auch
    etwas stärker (dementsprechend sieht meist deren Wohnung aus). Da
    darfst Du Dich aber nicht drüber beschweren! Hast Du vielleicht
    ihr gegenüber eine empfindlichere Nase aufgrund Eurer schwierigen
    Beziehung?

  3. Wenn Du deswegen auf die Chefin zugehst (zu der Du ja ein sehr
    gutes Verhältnis hast), dann würde ich sie in etwa so ansprechen:

Du:
„Hallo Christa, …sag mal ist Dir in letzter Zeit vielleicht ir-
gendetwas an der X aufgefallen?“

Christa:
„Hhm? Was meinst Du?“

Du:
„Na ja, hast Du was außergewöhnliches an X bemerkt?“

Christa:
„Nee, wieso fragst Du?“

Und in diesem Moment kannst Du Dir immer noch überlegen, ob Du
damit rausrückst oder lieber nicht.

Du:
„Ach nichts, ich war mir nur nicht sicher.“

Oder so ähnlich. War nur ein Beispiel. =)

Gruß,
Yedi386

Hallo Yedi,

  1. Vielleicht könnt ihr zwei Euch einfach nicht riechen? Das
    ist
    umgangsprachlich für „sich nicht ausstehen können“ oder für
    „nicht
    zusammen passen“.

Das weiß ich :wink:

Ich meine, - wann hat sie das denn
angefangen?

Einige Zeit nachdem sie mit ihrem neuen Partner zusammenkam. Vorher war sie sehr gepflegt.

Vielleicht macht sie ja bewusst oder unbewusst aus einer
gewissen
Motivation heraus.

Kann ich mir nicht vorstellen, aber wer weiß.

Gibt es andere Anzeichen für dieses „sich
gehen
lassen“ von ihr (so nenne ich das mal)? Kommt sie zu spät? Ist
ihr
äußeres Erscheinungsbild ungepflegt?

Ja, sie hat sehr stark zugenommen (sie war vorher schon übergewichtig) und kleidet sich nachlässig.

  1. Dass das Stinken bisher nur Dir aufgefallen ist, stimmt
    mich
    eher nachdenklich. Ich meine, das ist wirklich seltsam! Wenn
    es
    anderen nicht auffällt, dann ist es vielleicht auch nicht so
    arg?

Das stimmt nicht, es ist auch anderen Leuten aufgefallen. Nur eben nicht dieser Freundin, die ich angesprochen habe.

Ein wenig körpereigenen Geruch hat jeder und einige Menschen
auch
etwas stärker (dementsprechend sieht meist deren Wohnung aus).
Da
darfst Du Dich aber nicht drüber beschweren! Hast Du
vielleicht
ihr gegenüber eine empfindlichere Nase aufgrund Eurer
schwierigen
Beziehung?

Da es anderen auch aufgefallen ist, halte ich das für unwahrscheinlich.

(zu der Du ja ein
sehr
gutes Verhältnis hast)

Ist das was Verwerfliches? Oder lese ich da was zwischen den Zeilen, was da gar nicht steht?

Du:
„Hallo Christa, …sag mal ist Dir in letzter Zeit vielleicht
ir-
gendetwas an der X aufgefallen?“

Christa:
„Hhm? Was meinst Du?“

Du:
„Na ja, hast Du was außergewöhnliches an X bemerkt?“

Christa:
„Nee, wieso fragst Du?“

Und in diesem Moment kannst Du Dir immer noch überlegen, ob Du
damit rausrückst oder lieber nicht.

Du:
„Ach nichts, ich war mir nur nicht sicher.“

Oder so ähnlich. War nur ein Beispiel. =)

Danke, ich werde drüber nachdenken

Viele Grüße
Nadine

Hallo,

-es kann eine Krankheit vorliegen, die zu dem Körpergeruch
führt, Schweißfüße sind nicht die einzige Möglichkeit.

Daran dachte ich auch schon, aber da sie auch sich auch in anderen Beziehungen zu vernachlässigen scheint, halte ich das für unwahrscheinlich.

-es kann eine vernachlässigte Körperpflege sein, die im
Privatbereich ihre Ursache hat. Private Probleme können dazu
führen, daß man sich selbst vernachlässigt bzw. so manches aus
„Faulheit“ unterläßt, was sonst zum Alltag automatisch dazu
gehörte.

Letzterer Punkt könnte auch mit eurer nicht mehr bestehenden
Freundschaft zusammen hängen, denn daß deine Einstellung von
ihr bemerkt wird, davon ist auszugehen.

Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, ich halte mich in ihrem Leben nicht für so wichtig, als dass meine Einstellung ihr gegenüber so krasse Veränderungen zur Folge haben könnte.

Vielleicht fragst du sie mal sehr sanft und vorsichtig, ob sie
krank ist. Wenn sie fragt wie du darauf kommst, kannst du
andeuten, daß bestimmte Krankheiten zu Ausdünstungen führen
und von anderen bemerkt werden. Dabei sollte der Ton liebevoll
und einfühlsam sein. Daraus dürfte sich dann ein weiterer
Austausch ergeben. Das Ganze vielleicht, wenn ihr gemeinsam
von der Arbeit nach Hause geht, so daß Zeit zur Verfügung
steht und ein privates Gespräch möglich ist.

Danke, ich werde drüber nachdenken, wobei ich dennoch Angst hätte, sie zu verletzen.
Ja, ich weiß, man wird mir jetzt vorwerfen, dass ich sie durch meine Distanzierung auch verletzt habe. Das leugne ich auch nicht, jedoch müsste man, um das zu beurteilen, wissen, wie verletzend sie, bevor ich mich distanziert habe, mit mir umgegangen ist, und das führt definitiv zu weit.

Danke für deine Gedanken und Hinweise!

Liebe Grüße
Nadine

Hallo Nadine,

ich bin mir nicht sicher, ob Deine Kollegin wirklich objektiv so übel riecht, oder ob Dir das besonders unangenehm auffällt, weil Ihr miteinander so eine schwierige Beziehung habt. Sodaß man denken könnte, sie „stinkt Dir“, aber vielleicht ist das auch etwas zu weit hergeholt.

Du beschreibst, wie Du sie menschlich einige Stufen unter Deinem Niveau ansiedelst, zudem verdankt sie Dir ihren Job, dadurch hängt Ihr nun beruflich zusammen, und in der Hierarchie steht sie auch noch unter Dir. Ich finde das total schwierig und ungesund für einen so häufigen Kontakt.

Ich glaube, wenn überhaupt, müßtest Du das Geruchsproblem selber mit ihr ansprechen, ohne den Umweg über die Chefin zu nehmen. Doch zuvor scheint es mir unbedingt nötig, daß Du sie auf gleicher Augenhöhe sehen kannst. Deswegen meine Frage, wie es zu dieser Asymmetrie gekommen ist.

Grüße,

I.

3 „Gefällt mir“

Hallo,

-es kann eine Krankheit vorliegen, die zu dem Körpergeruch
führt, Schweißfüße sind nicht die einzige Möglichkeit.

Daran dachte ich auch schon, aber da sie auch sich auch in
anderen Beziehungen zu vernachlässigen scheint, halte ich das
für unwahrscheinlich.

Dennoch kannst du so tun, als würdest du das vermuten - einfach um der Frage insgesamt auf sanftem Weg näher zu kommen…

-es kann eine vernachlässigte Körperpflege sein, die im
Privatbereich ihre Ursache hat. Private Probleme können dazu
führen, daß man sich selbst vernachlässigt bzw. so manches aus
„Faulheit“ unterläßt, was sonst zum Alltag automatisch dazu
gehörte.
Letzterer Punkt könnte auch mit eurer nicht mehr bestehenden
Freundschaft zusammen hängen, denn daß deine Einstellung von
ihr bemerkt wird, davon ist auszugehen.

Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, ich halte
mich in ihrem Leben nicht für so wichtig, als dass meine
Einstellung ihr gegenüber so krasse Veränderungen zur Folge
haben könnte.

Es ist sicherlich schwer zu beurteilen, ob die eigene Distanzierung stark oder weniger stark von der Anderen empfunden wird. Wobei ich keinerlei Urteil aussprechen will. Manchmal sieht man sich zum eigenen Seelenfrieden zu einer Distanzierung von anderen Menschen gezwungen, will man nicht aufgefressen oder über die eigenen Kräfte belastet werden.

Vielleicht fragst du sie mal sehr sanft und vorsichtig, ob sie
krank ist. Wenn sie fragt wie du darauf kommst, kannst du
andeuten, daß bestimmte Krankheiten zu Ausdünstungen führen
und von anderen bemerkt werden. Dabei sollte der Ton liebevoll
und einfühlsam sein. Daraus dürfte sich dann ein weiterer
Austausch ergeben. Das Ganze vielleicht, wenn ihr gemeinsam
von der Arbeit nach Hause geht, so daß Zeit zur Verfügung
steht und ein privates Gespräch möglich ist.

Danke, ich werde drüber nachdenken, wobei ich dennoch Angst
hätte, sie zu verletzen.

Vielleicht ist sie dir aber auch dankbar für den Hinweis? Vielleicht hat sie das Problem gar nicht bemerkt und wenn sie darum wüßte, würde sie es lieber heute als morgen abstellen? Viel hängt davon wie einfühlsam und liebevoll du sie darauf ansprichst.

Ja, ich weiß, man wird mir jetzt vorwerfen, dass ich sie durch
meine Distanzierung auch verletzt habe. Das leugne ich auch
nicht, jedoch müsste man, um das zu beurteilen, wissen, wie
verletzend sie, bevor ich mich distanziert habe, mit mir
umgegangen ist, und das führt definitiv zu weit.

Das ist eure private Angelegenheit und geht keinen etwas an. Aus deiner Schilderung ist sehr gut zu entnehmen, daß dir ihr Wohl (trotz Distanzierung) am Herzen liegt, sonst würdest du dir nicht so viele Gedanken darüber machen, wie eine eigentlich sehr einfache Frage, ohne zu verletzen geklärt werden kann. Faß dir also ein Herz und habt ihr’s geklärt umarme sie mal herzlich…

Liebe Grüße,
Cantate

1 „Gefällt mir“

Hallo,

ich bin mir nicht sicher, ob Deine Kollegin wirklich objektiv
so übel riecht, oder ob Dir das besonders unangenehm auffällt,
weil Ihr miteinander so eine schwierige Beziehung habt. Sodaß
man denken könnte, sie „stinkt Dir“, aber vielleicht ist das
auch etwas zu weit hergeholt.

Naja, das wurde ja schon angesprochen und ich hatte bereits erwähnt, dass es nicht nur mir aufgefallen ist.

Du beschreibst, wie Du sie menschlich einige Stufen unter
Deinem Niveau ansiedelst,

Das habe ich nie gesagt. Nein, auch nicht indirekt.

zudem verdankt sie Dir ihren Job,
dadurch hängt Ihr nun beruflich zusammen, und in der
Hierarchie steht sie auch noch unter Dir. Ich finde das total
schwierig und ungesund für einen so häufigen Kontakt.

Naja, zum einen ist der Job, den sie mir „verdankt“ ja nur ein Nebenjob und zweitens beschränkt sich unser Kontakt derzeit auf einmal alle vierzehn Tage.

Doch zuvor scheint es mir unbedingt nötig, daß Du sie
auf gleicher Augenhöhe sehen kannst. Deswegen meine Frage, wie
es zu dieser Asymmetrie gekommen ist.

Die problematische Beziehung zwischen uns hat damit nichts zutun. Es geht darum, dass ich das Vertrauen zu ihr (wegen ihres Verhaltens mr gegenüber) verloren habe und ihr deshalb nichts Persönliches mehr von mir erzähle. Ich rede ganz normal mit ihr und wir unterhalten uns auch gut, ich vertraue ihr nur nichts mehr von mir an, weil ich damit schlechte Erfahrungen bei ihr gemacht habe. Das meine ich mit distanzieren.

Viele Grüße
Nadine

Danke, du hilfst mir wirklich weiter! owT
*

  1. Vielleicht könnt ihr zwei Euch einfach nicht riechen? Das
    ist
    umgangsprachlich für „sich nicht ausstehen können“ oder für
    „nicht
    zusammen passen“.

Das weiß ich :wink:

Gut, kann ich aber nicht wissen, dass Du das weisst, obwohl es sehr wahrscheinlich war.

Ja, sie hat sehr stark zugenommen (sie war vorher schon
übergewichtig) und kleidet sich nachlässig.

Dann gilt es als nahezu gesichert, dass sie persönliche Probleme hat oder eine Erkrankung. Du solltest vorerst sensibel und rücksichtvoll darauf reagieren. Wahrscheinlich braucht sie Aufmerksamkeit.

(zu der Du ja ein
sehr
gutes Verhältnis hast)

Ist das was Verwerfliches? Oder lese ich da was zwischen den
Zeilen, was da gar nicht steht?

Nö, da stand nix zwischen den Zeilen. Fühlst Du Dich etwa angegriffen? Weswegen denn?

Ich ziehe mich trotzdem aus dieser Runde zurück. Ist mehr ein Ding unter Frauen, würde ich sagen (bitte nix mehr drauf schreiben).

Gruß,
Yedi386

Fühlst Du Dich etwa
angegriffen? Weswegen denn?

(bitte nix mehr drauf
schreiben).

Bitte keine Fragen stellen und das Antworten verbieten. Danke.

1 „Gefällt mir“

Leute, Leute.

Was macht ihr nur für einen Heckmeck?
Wenn jemand nach Schweiß (ja sagen wir’s ruhig) stinkt, dann ist das sein Problem und nicht das derjenigen, die es riechen müssen.

Und in 95% aller Fälle liegt es daran, dass der- oder diejenige sich nicht genügend wäscht, kein Deospray benutzt und/oder seine Wäsche nicht ausreichend wechselt.

Wenn das ein/e Arbeitskollege/kollegin ist, dann geht man zum Chef und sagt ihm das. Der hat dann gefälligst mehr oder weniger einfühlsam, dafür zu sorgen, dass diese Belästigung abgestellt wird.

Ein einigermaßen guter Chef bzw. eine Chefin, wird das Problem dann entweder in allgemeine Worte kleiden, oder, in einem persönlichen Gespräch, so tun, als sei es ihm selbst aufgefallen. Dazu ist er schließlich da, unter anderem.

Stinkende Arbeitskollegen/kolleginnen, erzeugen unterschwellige Aggressionen und gefährden auf Dauer erheblich das Betriebsklima.

Gruß, Nemo,
der Leute, die nach Schweiß stinken nicht ausstehen kann, übrigens auch sich selbst nicht, wenn es doch einmal vorkommt.

Das war eine Bitte und kein Verbot
Hallo Nadine,

na schön. Dann klinke ich mich eben wieder ein! Ich darf hier anbei mal etwas fremdes zitieren:

es kann eine Krankheit vorliegen, die zu dem Körpergeruch
führt, Schweißfüße sind nicht die einzige Möglichkeit.

Daran dachte ich auch schon, aber da sie auch sich auch in
anderen Beziehungen zu vernachlässigen scheint, halte ich
das für unwahrscheinlich.

Das ist unlogisch! Wenn eine entsprechende Krankheit tatsächlich bei ihr vorliegt, ist es nur logisch dass sie sich überall gehen lässt. Das bringt eine solche Krankheit nunmal mit sich.

Außerdem: Wenn Du sie nur alle 14 Tage siehst und wenn ihr eh nicht mehr die besten Freundinnen seid, was zum Henker ist dann eigentlich Deine Intention? Was willst Du eigentlich erreichen? Worum geht es Dir? Wenn Du willst, dass sie sich wäscht oder ihren Job verliert, dann geh zur Chefin. Wenn es Dir hingegen um die Beziehung geht und um Mitgefühl ihr gegenüber, dann sprich mit ihr persönlich. Wer soll denn Deine Beziehungs- pflege für Dich sonst übernehmen? Und zwar ohne sie bloßzustellen und ohne sie zu verletzen. Wenn Du für Letzteres als Frau eine Anleitung brauchst (wirklich?), dann kann ich Dir nicht weiterhelfen…

Insgesamt bräuchte man da mehr Hintergrundinfos. Willst Du sie nur nicht verletzen? Wenn ja warum nicht? Heißt das, sie darf Dich frei verletzen und Du sie nicht (geht nicht um Rache, okay?)? Oder willst Du die Beziehung wieder aufbauen? Wenn ja, warum? Scheint mir auch unwahrscheinlich, weil Du schon schriebst, dass Du ihr Persönliches nicht mehr anvertraust. Das bedeutet, Du vertraust ihr persönlich nicht. Heißt für mich: Keine Grundlage mehr für eine Freundschaft vorhanden. Punkt. ***…? Also was willst Du eigentlich? Oder willst Du nur wissen, wie Du Dich da jetzt verhalten sollst? Tja, halte Dich doch am besten ganz einfach da raus. Viele Dinge erledigen sich mit der Zeit von selbst. Oder kannst Du vor lauter Gestank nicht mehr konzentriert arbeiten? Ist es das? Ich glaube, Du wirst Dir über diese Dinge erst einmal klar (1 Nacht drüber schlafen) und dann entscheidest Du Dich und handelst oder fragst hier weiter.

Und natürlich will ich Dir nichts vorschreiben! Von mir aus, schreib sofort zurück…

Gruß,
Yedi386

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Hallo Nadine,

also ich verstehe Dich nicht. Was machst Du denn wenn Du siehst, dass jemand beim Essen gekleckert hat? Gehste dann auch zum Cheffe und sagst: „Schau mal da, die hat gekleckert“? Es ist durchaus üblich, dass wir andere Menschen auf solche Umstände direkt ansprechen. Ist zwar für manche unangenehm aber immer noch besser als sich „hintenrum“ zu belustigen.

Gruß

Joschi

Hallo,

???

Sag es ihr doch einfach!
Ohne Chef petzen, ihr seid doch nicht im Kindergarten, sondern erwachsene Leute-oder?

Gruss

Moin,

wenn Du sie schon kennst, was hindert Dich daran, bei einer passenden Gelegenheit unter vier Augen zu sagen:
‚Karin hör mal…‘
Und dann sachlich und ruhig Deine Beobachtung mitteilen?!

Gandalf

Moin,

ihr seid doch nicht im Kindergarten, sondern
erwachsene Leute - oder?

im Psycho- und im Medizinbrett habe ich sehr oft den Eindruck, dass eher der Kindergarten zutrifft.
Allerdings ein etwas eigenartiger Kindergarten: die Kids können schon schreiben. Das gefällt ihnen dermaßen gut dass sie lieber ein Forum vollkleistern, anstatt das Gespräch mit lebenden Menschen zu suchen.

Die Welt ist gross und fremd (El mundo es ancho y ajeno)
Titel eines Romans von Ciro Alegría

Pit

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Hi Joschi,

also das ist aber doch ein Unterschied! Kleckern ist ein „einmaliges“ Versehen, welches wirklich praktisch Jedem passiert.

Jemandem aber sagen, dass er generell ungepflegt ist und stinkt ist ein Eingriff in die Privatsphäre desjenigen Menschen und damit also nicht zu vergleichen.

Allerdings sehe ich dies auch als notwendig an, wenn eben die Umgebung darunter zu leiden hat.

Besonders doll fände ich es aber auch nicht, wenn ich diejenige sein sollte die die Message rüberbringt, denn ich habe beobachtet, dass du deine Sprechblase noch so sehr mit Blümchen versehen und selber entschuldigend lächeln kannst bis der Mund sich an deinen Ohren verankert, das Gegenüber ist erst mal „automatisch“ beleidigt.

M.E. hat die Chefin von Amts wegen den Auftrag, so etwas zu erledigen.

Wir hatten mal so ein Müffi auf dem Büro, die ihre körperlichen Stinkereien auch noch mit Parfüm zu überdecken versuchte. Versuchte, weil es nicht klappte, es kam lediglich noch ein unangenehmer Duft dazu. Schlussendlich war unsere Chefin diejenige, die ein ernstes Gespräch zu führen hatte. Beleidigtsein, Schmollen inkl. Hat aber trotzdem gewirkt…

Gruß
Nita

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