Gesamtausgaben: Philologische Methodik

Hallo,

kennt jemand einen guten Link oder Literatur zu den philologischen Bedingungen von Gesamtausgaben, vielleicht auch über die möglichen Schwierigkeiten, die bei solchen Unternehmungen auftreten können?

Konkret: Ich habe einen Hinweis bekommen, dass ich möglicherweise so eine Gesamtausgabe veranstalten darf bzw. mitveranstalten soll. Es hängt jetzt von meiner Entscheidung ab.
Die Ausgabe soll ca. 10 Jahre Arbeit in Anspruch nehmen.

Mit welchen Schwierigkeiten muss ich bei einer solchen Ausgabe rechnen, und wie sind die Möglichkeiten für einen Nichtgermanisten, diese Schwierigkeiten zu meistern?

Herzlichen Dank

Thomas Miller

Hi Thomas,

was spricht dagegen, Menschen anzusprechen, die so was schon mal gemacht haben, das was Du da angehen willst, ist sicher nicht die ersten Gesamtausgabe von ###

Oder frag doch bei Lektoren einschlägiger Verlage nach

Oder bei der WBG (sollte Dir doch ein Begriff sein :smile: )
http.//www.wbg-darmstadt.de

ansonsten viel Spaß beim gesamtherausgeben (wovon eigentlich?!)

Gandalf

Hallo Gandalf,

erstmal herzlichen Dank für deine Reaktion.

was spricht dagegen, Menschen anzusprechen, die so was schon
mal gemacht haben

Das habe ich ja (u. a.) mit diesem Posting gemacht.

Oder frag doch bei Lektoren einschlägiger Verlage nach
Oder bei der WBG (sollte Dir doch ein Begriff sein :smile: )
http.//www.wbg-darmstadt.de
ansonsten viel Spaß beim gesamtherausgeben (wovon
eigentlich?!)

Also noch konkreter:
Es handelt sich um eine Kritische Gesamtausgabe der Werke von Immermann. Es gibt einen Verlag, der das realisieren will, aber im Moment keinen Germanisten, der diese Aufgabe übernehmen will. Alle meinen, es sei zuviel Arbeit. Daher meine Frage nach der möglichen Arbeitsbelastung bei einem solchen Unternehmen. Gegen meine (leitende?) Teilnahme spräche, dass ich keine germanistisch-philologische Ausbildung besitze, diese Aufgabe also als ein bisschen zu groß und anspruchsvoll für mich empfinde. Gleichwohl finde ich die Idee reizvoll, weiß aber nicht genau, was da auf mich zukommen würde, wenn ich zusage bzw. die Anfrage („Hätten Sie nicht Interesse …“) forciere.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

1 „Gefällt mir“