Kann mir jemand sagen was die Gesamtfaktorproduktivität aussagt und warum sie von 1960-1980 kontinuirlich sank?
Kann mir jemand sagen was die Gesamtfaktorproduktivität
aussagt und warum sie von 1960-1980 kontinuirlich sank?
Habe ich (in Deutschland) noch nicht so häufig gehört. Eine Definition habe ich gefunden:
"Die Gesamtfaktorproduktivität, welche den technologischen Fortschritt darstellt, wirkt wie ein Katalysator auf die Inputs: je höher die Gesamtfaktorproduktivität ist, umso mehr Output kann mit gleichen Inputs erwirtschaftet werden. "
http://www.snb.ch/de/mmr/speeches/id/ref_20041028_pm…
Würde mich wundern, wenn Sie gesunken wäre in dem o.g. Zeitraum. Auf welches Land und welchen Sektor bezieht sich denn die Aussage?
Gruss,
Dirk
zuerst mal vielen Dank!!!
Also es bezieht sich auf deutschland und nach dem 2.WK stieg die GFP stark an, um dann in ab der 60igern wieder abzunehmen!
Gruß
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Kann mir jemand sagen was die Gesamtfaktorproduktivität
aussagt und warum sie von 1960-1980 kontinuirlich sank?
Also es bezieht sich auf deutschland und nach dem 2.WK stieg
die GFP stark an, um dann in ab der 60igern wieder abzunehmen!
Gruß
Hallo,
ich glaube, das ganze hat was mit der sog. Cambridge Capital Controversy zu tun. Es geht um die neo-klassische Produktionsfunktion:
Y = A * f(K,L)
Y ist das BIP, A steht für Technologie, K für Kapital und L für Arbeit (Labor). Wachstum resultiert daher entweder durch einen Anstieg des Technologiefaktors A oder durch Produktivitätsverbesserungen bei K und L. Mir ist allerdings nicht klar, wie Veränderungen in Technologie A und Kapitalproduktivität K praktisch unterschieden werden sollen. Vielleicht hilft der Artikel von Cohen und Harcourt weiter:
http://www.econ.yorku.ca/~avicohen/Linked_Documents/…
Da die Ökonomen noch keine von allen akzeptierte Erklärung dafür haben, was genau eigentlich Kapital ist und wie man es misst, geraten hier viele ins Schwimmen.