Geschaltete Reluktanzmaschine als Generator

Hallo,

ich hoffe ich bin in der richtigen Rubrik.

Demnächst muss ich einen Vortrag halten, in dem ich unter anderem das Prinzip der geschalteten Reluktanzmaschine erkläre.

Ich habe soweit verstanden, dass der gezahnte Rotor aus weichmagnetischem Material bei Anlegen eines Magnetfeldes versucht den Zustand des geringsten magnetischen Widerstands (Reluktanz) einzunehmen. Dafür besteht der Rotor ebenfalls aus einer gezahnten Struktur, wobei jeder Zahn mit einer Spule umwickelt ist. Stehen sich Stator- und Rotorzahn gegenüber muss der Strom auf das nächstgelegene Spulenpaar geschaltet werden, damit der Rotor weiterdreht.

Nur wie funktioniert diese Maschine dann im Generatorbetrieb? Der Rotor hat ja keine Permanentmagneten oder Spulen, die eine Spannung in den Statorspulen erzeugen können.

Genauer:
Es heißt in der Literatur, dass der Strom in der Spule an sein muss, wenn die Induktivität kleiner wird, d. h. wenn sich Stator- und Rotorzahn entfernen. Aber wie und wodurch wird dann Strom erzeugt, wenn eine gewisse Stromstärke vorhanden sein muss???

Hoffe mir kann jemand helfen.

Gruß Patrick

Hmm, keiner weiß etwas? Schade.

Es ist übrigens noch eine Frage aufgekommen. Vielleicht total trivial, aber ich frage trotzdem:

Wieso haben Rotor und Stator bei der geschalteten Reluktanzmaschine eine unterschiedliche Anzahl an Zähnen?

Vielleicht hat jemand eine Idee, wenn er sich den Link ansieht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Reluktanzmotor

Gruß
Patrick

H wie Hola.

Generatorisch klappt das nur mit Blindleistung!
In der Regel, wie auch bei der ASM im Inselbetrieb, wird die benötige
Blindleistung von Kondensatoren verfügbar gemacht.

Wieso haben Rotor und Stator bei der geschalteten
Reluktanzmaschine eine unterschiedliche Anzahl an Zähnen?

Überlege, was bei einem Umlauf des Rotors passieren würde,
wenn Stator und Rotor gleich viele Zähne besäßen. :smile:

Ciao