Display: „Einspritzung überprüfen“, Motor geht bei schneller Autobahnfahrt auf Notbetrieb mit minimaler Leistung. Nach Parkplatzanfahren, Motor aus und wieder Anlassen ist wieder alles ok, manchmal monatelang. Die Meldung erlischt.
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Dieser Mangel kann über 5 Jahre hinweg von der Fachwerkstatt nicht behoben werden.
Er tritt nur 1 bis 5 x pro Jahr auf, nervt aber, weil teilweise gefährlich, wenn Leistung plötzlich weg (Überholen).
Ich hab alle bisherige Rechnungen bezahlt, zuletzt einen „Gasgeber“ - Sensor.
Für den letzten Werkstattbesuch werden u.a. 35.- Euro berechnet für „vollständige Überprüfung KFZ und Einspritzung, kein Fehler im System feststellbar“
Abgesehen davon, dass eine „vollständige Überprüfung des KFZ“ in ein paar Stunden kaum möglich ist (Getriebe zerlegt???)
muss ich zahlen?
Der mündliche Kommentar war: "Vermutlich nix Elektrisches, da nix im Fehlerspeicher steht, sondern Turboladerklappe. Turbo kostet ca. 1500.- Euro. Vermutlich…
Warum hab ich nen Fehler am Display, aber die Werkstatt nix im Fehlerspeicher?
Muss ich zahlen, obwohls ja wieder nix gebracht hat?
Danke für deine Antwort - sowas hatte ich befürchtet.
Unabhängig davon, dass Du die juristischen Fragen besser im
entsprechenden brett klärst,…
Hab ich auch überlegt. Ich hab mich fürs „Auto - Brett“ entschieden, weil die Problematik doch sehr KFz-lastig ist.
…würde ich die Kiste nach 5 jahren Ärger verkaufen…
Keinesfalls. Erklärungsversuch:
die Kiste ist ein Cabrio - geilstes Auto mit nettem Spassfaktor, was ich je hatte.
inzwischen ein Firmenauto - aber mich störts, wenn meine Firma ungerechtfertigte Rechnungen bezahlen soll. Sowas gibts
wenn ich verkaufe, krieg ich ein Standard- langweiler - Firmenauto.
Die Probleme treten viel zu selten auf, als dass Verkauf angemessen wäre. Es gibt Neuwagen mit deutlich mehr Problemem: Multitronik, Luftmassenmesser u.v.a.
Mein Vorgänger war ein A6 TDI. Deutlich mehr Ärger als mein Cabrio
Habt Ihr mal den Luftmassenmesser und dessen Steckverbindungen
geprüft?
Gute Idee - ich denke nicht, dass das gemacht wurde.
Gehe ansonsten zu einem auf Turbolader-Reparaturen spezialisierten Betrieb.
Gute Idee- vielleicht kann man reparieren, statt tauschen…
Meine Rechnung:
noch 2 Jahre fahren = ca. 4x Motor stoppen und starten.
Lader kostet 1500.- + ca. 500 Einbau = 2000.-
=> 1x Stop/ Start würde 2000.-/4 = 500.- Euro kosten - wenns überhaupt am Lader liegt.
Mich interessiert eher, ob ich erfolglose Diagnosen und Teiletausch (Gasgeber) prinzipiell zahlen muss?
Schade, bei VW/ Audi könnte ich Dir da genaueres schreiben.
Bei Renault hab ich mit Diesel eigentlich garkeine Erfahrung.
Aber bei den VW-Audi gibt es ähnliche Probleme.
Und zwar ist das so, dass ein Drucksensor den Ladeluftdruck misst, und bei der Gefahr von Motorschäden durch zu hohen Ladedruck oder überdrehen des Turboladers das Auto in das sogenannte Notlaufprogramm schaltet.
So wie du das Problem beschreibst, ist das üblich. Entweder klemmt der Turbo, oder der Drucksensor hat eine Macke, oder die Steuerventile spinnen manchmal.
Aber so wirklich helfen kann ich Dir da auch nicht,
vielleicht wäre es sinnvoll, mal eine andere Vertragswerkstatt zu bemühen,
oder ein spezielles Renault-Forum zu suchen.
Das kann auch nur ein poröser Unterdruckschlauch oder ein gammeliger elektrischer Kontakt sein.