leider ist unser lieber ca. 60jäjrige Kollege an Krebs erkrankt und hat n ur noch weinge Monate zu leben. Ein Kollege und ich wollen ihn besuchen kommen - er liegt zu Hause. Was können wir ihm bloss mitbringen? Wir möchten ihm dadurch zeigen, dass wir an ihn denken und ihm einen Moment der Freude bereiten. Leider kennen wir ihn privat kaum.
leider ist unser lieber ca. 60jäjrige Kollege an Krebs
erkrankt und hat n ur noch weinge Monate zu leben. Ein Kollege
und ich wollen ihn besuchen kommen - er liegt zu Hause. Was
können wir ihm bloss mitbringen? Wir möchten ihm dadurch
zeigen, dass wir an ihn denken und ihm einen Moment der Freude
bereiten. Leider kennen wir ihn privat kaum.
Schöne Idee, den Mut haben leider nicht viele Leute in so einer Situation. Meine Frau hatte schon ein paar solcher Besuche, und hat sie trotz aller Belastungen immer als sehr positiv empfunden. Die Betroffenen verlieren in so einer Situation schnell alle Kontakte außer vielleicht zu den allerengsten Freunden und zur Familie, und sind doch oft so froh, wenn sie auch mal andere Gesichter sehen, andere Geschichten hören, und einfach mal abgelenkt werden.
In der Kanzlei habe ich auch relativ oft mit Menschen ziemlich am Ende ihres Lebens zu tun, die auf den allerletzten Drücker noch Testamente machen wollen. Was sie selbst über ihre Situation erzählen wollen, lasse ich sie immer gerne erzählen, und Dinge, die dann für die gewünschte Gestaltung der zu regelnden Dinge von Bedeutung sind, werden auch nachgefragt, aber ansonsten versuche ich einen ganz normalen Umgang miteinander in einer solchen Situation entstehen zu lassen. Wenn man nicht zu den engsten Freunden und Angehörigen gehört und auch nicht gerade der langjährige Beichtvater ist, dann muss man diese Rolle auch nicht einnehmen.
Ein schöner Blumenstrauß, Bilder und ein paar aufmunternde Sprüche der Kollegen, und die Zeit die man sich nimmt, sind da sicher Geschenk genug.
vor 4 Wochen ist eine gute Freundin von uns einen Tag vor ihrem 75. Geburtstag verstorben. Pankreaskarzinom.
Oft waren wir bei ihr zum Urlaub, da sie quasi ein Altersdomizil auf den Balearen bewohnte. Aus dieser Zeit enstanden ganz entzückende Fotos, die wir in Form einer Art Tagebuch bearbeiteten. Ist heutzutage dank diverser Bildbearbeitungssoftware keine große Sache mehr.
Sie hat sich riesig gefreut. Ihre Tochter berichtete uns, dass dieses Heftchen fast bis zum letzten Augenblick stets in unmittelbarer Griffnähe der Kranken lag.
Du könntest ein paar schöne Bilder von eurem Arbeitsplatz und der Kollegenschaft zusammenstellen (Betriebsfeiern, Ausflüge o.ä.) und mit ein paar persönlichen Widmungen versehen.
Hallo Du auch,
Alte Menschen,wie auch Todkrancke Menschen brauchen keine Gegenstände mehr.Sie brauchen eher wieder den Ursprung des Gefühls.D.h.:wie sie zur Welt gekommen sind.
Ich möchte nun nicht mit Erklärungen zu weit ausholen.
Bringe ein Kind mit und verhalte du dich sooo natürlich wie das Kind.Auch ein Tier,wie Katze oder Hund als Besuch,ist ein Wunderbares Geschenk.
Wenn du aufmerksam diesen Menschen beobachtest,wird ein Lächeln oder eine Zufriedenheit über das Gesicht gehen.
Ich hoffe dir damit geholfen zu haben.
Lieben Gruß Irena
Überzeuge ihn, etwas anderes in seinen letzten Tagen zu machen, außer im Bett zu liegen!
Einmal stehen einem ALLE Möglichkeiten offen, man hat nichts zu verlieren und ist komplett frei und DANN liegt man im Bett.
Wieso die Leute das machen, habe ich noch nie begriffen.
Naja, hast wohl noch niemanden sterben sehen, was? Oft hat man z.b. Schmerzen oder bekommt starke Mittel dagegen, die einfach verhindern, jetzt noch tolle Sachen anzustellen.