ich habe folgendes Problem: meine beiden Söhne (9 und 7) sind beide getauft und haben jeweils 2 Paten. Der Große hat seine beiden Onkel (beide um die 30) und der Kleine eine Großtante und einen Großonkel (62 und 45) als Paten. Stehen nun Weihnachten oder Geburtstage an, bekommen beide was von Großtante- und onkel, jedoch wird der Kleine finanziell bevorzugt. Die Geschenke fallen immer größer aus. Die jüngeren Paten sagen: Das sind beides unsere Neffen, egal ob Patenkind oder nicht, also gibt es auch einheitliche Geschenke.
Mein älterer Sohn ist natürlich immer enttäuscht, wenn er weniger oder sogar 1x nichts bekommt. Wie soll ich ihm das erklären? Soll ich dagegensteuern und mit den Paten reden? Oder muss der Große einfach damit klarkommen, dass er „Pech“ bzw. „Glück“ hat, zwei Paten abbekommen zu haben, die keine Unterschiede machen?
die Sache kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich hatte zwei Paten die mich ordentlich versorgten, mein Bruder hatte weniger Glück, weil ein Pate zwar viel von der religiösen Bedeutung der Funktion verstand, aber maximal hin und wieder mal ein besinnliches Büchlein zuschickte, während meine Schwester richtig Pech hatte, weil sich die Paten über Jahre gar nicht mehr meldeten (wir waren zwischenzeitlich auch mehrfach umgezogen und recht weit weg). Da meine Patentante auch richtige Tante war, behandelte sie uns alle recht gleich, und mein Patenonkel, der wiederum Ehemann der Patentante meines Bruders war, kümmerte sich mit dieser auch recht gleichmäßig um alle. Hiermit hatten wir alle keine Probleme, da wir unter dem Strich alle vergleichbar gut weg gekommen sind.
Da Kinder solche Dinge sehr aufmerksam beobachten würde ich mit den Paten sprechen und versuchen irgendie sicher zu stellen, dass die Kinder vergelichbar versorgt werden. Bei uns geschah dies z.B. dadurch, dass aufgrund welchselbezüglicher Patenschaften in Gegenrichtung nur Geld für mein „überzähliges“ Geschwisterkind den Eigentümer wechselte und ansonsten die jeweiligen Eltern üblicherweise die Geschenke organisierten.
Gruß vom Wiz
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Meine Geschwister haben auch die spendableren Paten.
Während meine Schwester regelmäßig auf Auslandsreisen mitgenommen und zum Schulbeginn von ihrer Patin defakto neu eingekleidet wird und mein Bruder jeden Monat eine bestimmte Summe von seinem Paten bekommt, wurde ich von meiner Patin an meinem Namenstag ins Cafe ausgeführt und habe mit 14 umgerechnet 300€ bekommen. Das war alles.
Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke von den andernen Paten habe ich nie bekommen.
Was meine Mutter dazu gesagt hat?
Gar nichts. Als ich mich einmal beschwerte meinte sie, ich soll froh sein das ich überhaupt etwas bekomme. Es fiel für sie unter die Kategorie Charakterbildung.
Ich glaube, ich würde mal mit den älteren Patenr eden. Vielleicht ist es ja
möglich, dass beide Kinder ein Geschenk im gleichen finanziellen Rahmen bekommen
und für das Patenkind wird noch etwas an die Seite gelegt?
So mache ich es bei meinen Patenkindecrn und deren Geschwistern.
Das eine Nicht-Patenkind soll sich nicht zurückgestellt fühlen. Ich mag sie
genausogern wie meinePatenkinder.
Aber trotzdem sind meine Patenkinder meine Patenkinder und bekommen ein größeres
Geschenk. Gut, das bekommen sie dann erst, wenn sie älter sind. ich denke, dann
können alle das besser verstehen.
Und das habe ich auch noch mit der anderen Patentante abgesprochen, so dass sie
das auch so hält.
ich halte es durchaus fuer wichtig, dass Geschwister nicht immer alles „gleich bekommen“- das haben sie schon reichlich von Onkel, Tante, Oma, Opa… Sinnvoller schiene mir hier, die Paten anzusprechen, die „gerecht“ verteilen und darauf hinweisen, dass die anderen Paten dies auch nicht tun und es sinnvoller wäre, hier auch zu unterscheiden. So wird das Patenkind und die Beziehung zu etwas Besonderem, was es ja sein soll…
Vielleicht macht es den Patenkindern so auch mehr Spaß, sich mal um die Paten zu „kuemmern“ (Brief schrieben etc.)und ein richtiges Verhältnis aufzubauen.
Gruß anna
Hallo Experten,
ich habe folgendes Problem: meine beiden Söhne (9 und 7) sind
beide getauft und haben jeweils 2 Paten. Der Große hat seine
beiden Onkel (beide um die 30) und der Kleine eine Großtante
und einen Großonkel (62 und 45) als Paten. Stehen nun
Weihnachten oder Geburtstage an, bekommen beide was von
Großtante- und onkel, jedoch wird der Kleine finanziell
bevorzugt. Die Geschenke fallen immer größer aus. Die jüngeren
Paten sagen: Das sind beides unsere Neffen, egal ob Patenkind
oder nicht, also gibt es auch einheitliche Geschenke.
Mein älterer Sohn ist natürlich immer enttäuscht, wenn er
weniger oder sogar 1x nichts bekommt. Wie soll ich ihm das
erklären? Soll ich dagegensteuern und mit den Paten reden?
Oder muss der Große einfach damit klarkommen, dass er „Pech“
bzw. „Glück“ hat, zwei Paten abbekommen zu haben, die keine
Unterschiede machen?
ichdanke Euch für Eure Ratschläge und Meinungen. ich habe mich entschieden, mit allen vier Paten über das Thema zu sprechen. Wir werden sicher eine einheitliche Lösung finden, sodass niemand benachteiligt wird und sich niemand auf den Schlips getreten fühlt.