Geschenke

Hallo,
ich würde mich mal für Eure Meinnung interessieren:
Mein Kleiner (Vince, 4,5 Jahre alt) hat im November Geburtstag. Keine 4 Wochen später kommt der Nikolaus und wieder 3 Wochen später das Christkind. Unsere kleine Rübe ist das einzige Kind in unseren näheren Familie. Alle Schwestern und Brüder sind kinderlos.
Das bedeutet Onkels, Tanten und noch 2 komplette Großelternpaare in der unmittelbaren Umgebung. Und dann kommt es in den Wintermonaten regelmäßig zu einer Geschenkeflut, die wir nur mit Mühe in vernünftige Bahnen bekommen. Dazwischen dagegen ist eine lange Strecke nichts. Ich bemerke aber, daß sich so eine kleine Rübe so schnell weiterentwickelt, daß ich ihm z.B. jetzt gerne so einen Kindercomputer schenken würde.
Was meint Ihr zu Geschenken in dieser Größenordnung einfach mal außer der Reihe ?
Oder habt Ihr einen Trick drauf, der die besondere Ausnahme besonders hervorhebt ?
Das ist ja eigentlich kein ernstes Problem, ich will aber die kleine Rübe nicht zu einem undankbaren kleinen Konsumenten erziehen, sondern er sollte schon irgendwie die Besonderheit in Geschenken verstehen. Was meint Ihr ?

Gruß Stephan

Hallo,
ich würde mich mal für Eure Meinnung interessieren:
Mein Kleiner (Vince, 4,5 Jahre alt) hat im November
Geburtstag. Keine 4 Wochen später kommt der Nikolaus und
wieder 3 Wochen später das Christkind.

an nikolaus hat’s bei uns wirklich nur apfel, nuß und mandelkern gegeben. also ein nikolaussack gefüllt mit leckereien. „sachpreise“ müssen da wirklich net sein, denk ich. noch dazu, wenn gebtag und weihnachten so eng beieinander liegen.

Und dann kommt
es in den Wintermonaten regelmäßig zu einer Geschenkeflut, die
wir nur mit Mühe in vernünftige Bahnen bekommen. Dazwischen
dagegen ist eine lange Strecke nichts.

ihr könnt ja statt nikolaus den osterhase nehmen! also zu ostern (wenn’s auf den sommer zugeht…) was „größeres“ schenken, nicht an nikolaus.

Oder habt Ihr einen Trick drauf, der die besondere Ausnahme
besonders hervorhebt ?

da gibt’s z.b. noch den namenstag…
oder man schenkt was, wenn irgendwelche größeren aufgaben gut gemacht worden sind… (da frag aber lieber nochmal im psycho-brett nach *g*)… dürfte aber in dem alter eh noch keine rolle spielen.

gruß

michael

Meine Großmutter hatte am 23.12. Geburtstag und ihre Eltern waren damals (über 100 Jahre her!) schon so gut drauf, mit ihr folgendes zu machen. Sie feierten mit ihr den Halbgeburtstag, also am 23.6. statt den Geburtstag am 23.12.
So war die Schenkerei entzerrt, die damals sicher weit geinger ausfiel als heute, aber ich schätze mal, daß ihr das sehr großen Spaß gemacht hat.

Gandalf

hi,
ich weiß zwar nciht ob folgende lösung für dich und deine familie in frage kommt aber ich will sie wenigstens gesagt haben!
Richtet einfach ein Sparbuch für euren Sohn ein, und lasst dann alle Verwandten dort das GelD für Geschenke einzahlen und sie trotzdem eine kleinigkeit mitbringen. Dann kaufst du ihm einfach den kinderrechner und damit hat er schon einmal mitbekommen das das etwas größeres ist. Um die ganze Geschenkerei in den Griff bekommen habt ihr schon den ersten Schritt getan , nämlich das Sparbuch. Nun spielt ihrden Nikolaustag ein herunter und schenkt dann nur ein wenig Kleinkram( Schokolade , Strümpfe, Malstipfte etc.). Und statt dessen schraubt ihr Ostern einwenig höher . Dort könnt ihr ihm dann wieder etwas größeres Schenken , von dem Geld das auf den Sparbuch ist.

Ich hoffe das hat dir jetzt geholfen!

MFG. J.A. Skyrider

Hallo Stephan,

zusätzlich zu dem Tip mit dem Halbgeburtstag (und natürlich kann man Anschaffungen dann tätigen, wenn man sie braucht) kann ich (der ganz ähnliches Problem hatte) Dir leider nur ein wenig Trost zusprechen.

Die Geschenkebelastung müßt Ihr akzeptieren, und zwar als Geste der respektvollen Liebe zu den Eltern und Geschwistern. Man will zwar auch mal etwas selbst aussuchen, aber das geht eben nicht, weil schon alles da ist.

Wir haben das damals so gemacht, daß wir halt das meiste nach wenigen Tagen zwischengelagert und nach einer weiteren Wartezeit entsorgt haben. Es ist nicht gut, wenn die Kinder zuviele Sachen haben.

Früher hat man einzelne Gegenstände wichtiggenommen und beim nächsten Besuch geschaut, ob das vorige Geschenk noch da ist und in Ehren gehalten wird. Früher war es auch für ein Kind etwas besonderes, Geschenke zu bekommen.
Heutzutage ist das alles egal, kaum jemals wird eine Tante o.dgl. bemerken, daß ihr voriges Mitbringsel heute gar nicht zu sehen ist, sondern längst z.B. einem armen Asylantenkind Freude bringt.

Gruß
Wolfgang

Hallo Stephan,

Bei unserer Familie hatten wir den Vorteil nicht an bestimmte Feiertage gebunden zu sein und haben dann größere Geschenke gemacht wenn der Wunsch da und es sinnvoll war.

Also das Fahrrad im Sommer oder die Stereoanlage, nachdem der Wunsch sehr groß wurde.

Was meint Ihr zu Geschenken in dieser Größenordnung einfach
mal außer der Reihe ?

Schon in Ordnung. Mit deinem Kind kannst du ausmachen, dass es seine Geschenke nicht mehr zu exakt definierten Zeiten bekommt.
Das Problem dürfte eher die Verwandtschaft sein.

Gruß Carlos

Hallo Stephan,

Ich bemerke aber, daß

sich so eine kleine Rübe so schnell weiterentwickelt, daß ich
ihm z.B. jetzt gerne so einen Kindercomputer schenken würde.
Was meint Ihr zu Geschenken in dieser Größenordnung einfach
mal außer der Reihe ?
Oder habt Ihr einen Trick drauf, der die besondere Ausnahme
besonders hervorhebt ?
Das ist ja eigentlich kein ernstes Problem, ich will aber die
kleine Rübe nicht zu einem undankbaren kleinen Konsumenten
erziehen, sondern er sollte schon irgendwie die Besonderheit
in Geschenken verstehen.

Diese Frage stelle ich mir auch in diesen tagen, weil bis zum Geburtstag unserer Tochter vergehen noch 3 Monate, aber ein Roller käme jetzt viel besser asl im Herbst…

Ausser Carlos schreibt eigtnlich keiner etwas zu diesem „Problem“ mit dem Schenken ziwschendurch. Oder handelt es sich um „notwendige Anschaffungen“, wie es, glaube ich, Gandalf gesagt hat? Wenn man solche Geschenke asl notwenidge Anschaffung betrachtet, dann kommen die Kinder und die Erwachsenen damit vielleicht zurecht?! Ich meine, in diesem Alter unserer Kinder (unsere wird 3) ist den Kindern sicherlich noch egal, wnann sie was bekommen…? Sie freuen sich einfach, wenn plötzlich etwas da ist, was sie neu entdekcne können.

Aber eine zufriedenstellende Antwort habe ich eiegntlich nicht auf Deine (und meine) Frage. Vielleicht doch mal im Psycho-Brett posten, wenn hier nichts mehr kommt?

Viele GRüsse,
Deborah

Hallo Stephan,

ich würde mich mal für Eure Meinnung interessieren:
Mein Kleiner (Vince, 4,5 Jahre alt) hat im November
Geburtstag.

Meine Tochter aht zwar schonim August, aber für viele Sommer-bezogene Sachen ist es dann auch schon ziemlich spät. Ich habe es gemacht, wie unten aufgeführt: Wenn etwas zeitgemäß und angebracht war, dann gab es das. Zum Geburtstag hat sie ab dem „Zeltlageralter“ sowieso von mir „nur“ noch einen Kuchen zum Feiern ins jeweilige Zeltlager geschickt bekommen.

Frag’ doch mal Deine Verwandtschaft, ob sie da auch mitmachen können (bei der zeitgerechten, statt anlassbezogenen) Schenkerei.

Gruß, Karin

hallo stephan,

meine Tanja war 2 Jahre alt, als ich ihr außer dem roten gefüllten Säckchen noch ein Spielzeug vom Nikolaus überreichen ließ. Mein Kind schnappte glücklich des Säckchen und hatte keine Augen für was anderes. Ich habe daraus gelernt…es gab einen Nikolaussack mit vielen kleinen Dingen…und sonst nichts.

Um für größere Geschenke Platz und Geld zu haben empfehle ich dir immer noch die „Alte Sparkasse“ wenn Tanja auf so einigen Tand verzichtet hat oder ohne murren auf des zig`ste Eis, wurde der Betrag in eine Sparkasse geworfen. (ab ca. 4 Jahren verstehen Kinder das schon).

Wie unten schon geschrieben haben wir auch Ostern größere Geschenke gemacht.

Wenn dein Kind in die Schule kommt, lassen sich auch einige Sommerwünsche bei Schulschluß unterbringen. Ich bin aber kein Anhänger der nur leistungsbezogenen Geschenke, unsere Kinder erleben den Schulstress und den Frust bei schlechteren Noten auch ohne Belohnungsgeschenken. Einfach ein wenig Zeit nehmen und eine „jetzt sind Ferienfeier“ machen.

Zu den vielen Geschenken der Freunde und Verwandten kann ich dir nur raten mit ihnen abzusprechen wer was schenkt. Die Plüschtierflut habe ich nie in den Griff bekommen, stööööhn…
ich habe im Kinderzimmer an den Wänden Stricke gespannt und „ALLE SÜßEN TIERCHEN“ aufgehängt…und von Zeit zu Zeit „Strickweise“ ausgestaubt.

liebe Grüße
Kerbi

Selbst gebranntes Kind :wink:
Hi!

Da ich im Januar Geburtstag habe, kenne ich das Problem aus eigener Erfahrung…

Könnt Ihr denn mit Eurer Verwandtschaft reden, dass sie zum Geburtstag nur eine Kleinigkeit schenken, dafür dann im Sommer (oder so) für eine größere Sache „zusammenschmeißen“?

Ich fand es immer blöde, wenn ich zu Weihachten z. B. ein Fahrrad bekam, das ich dann erst drei Monate später vernünftig benutzen konnte…

Ich denke, noch ist es Deinem Zwerg egal, wann er die „großen Teile“ bekommt, und wenn er soweit ist, zu seinem Geburtstag auf die Sachen „zu bestehen“, dann sollte es ihm eigentlich egal sein…

Nur ne Idee…

Grüße
Guido

Hallo Stephan,
ich finde, man sollte bei Geschenken erstmal unterscheiden, wer es sich wünscht. Den Kindercomputer wünscht sich doch sicher nicht dein Kurzer sondern du für ihn. Dann, denke ich, braucht es auch keinen Anlass zum Schenken, dann wird er einfach gekauft, wie ein Kleidungsstück o.ä. Eine Freude darf man seinem Kind ja immer machen !
Ebenso ist es mit (meiner Meinung nach ) notwendigen Dingen wie Roller, Fahrrad, Ball, Schwimmflossen o.ä., oder aus Elternsicht wünschenswerten wie z.B. Musikinstrumenen.
Wenn zu dem Zeitpunk, wo man diese Dinge gerne seinen Kindern kaufen möchte kein Anlass gegeben ist,deklariert man es einfach nicht als Geschenk sondern als Anschaffung (wie den neuen CD-Spieler).Die Geschenke zu den Feiern können dann ja billiger ausfallen.Dafür dürfen sie dann auch frei von jeder Notwendigkeit sein und allein die Wünsche des Kindes befriedigen !
(Oma und Opa können zu Pokemon und Schokolade ja einen Schein für das Fahrrad im Sommer den Eltern zuschießen…)
Wir sind mit dieser Regelung immer gut gefahren (die Situation ist bei uns ganz ähnlich) . Unsere Tochter freut sich mit 16 noch immer über jedes kleine Geschenk, und wenn sie im Sommer z.B. Geld für eine etwas teurere Reise brauchen wird, dann gibts zum Geburtstag im Herbst halt z.B. nur ein Buch, eine CD und ein paar Gutscheine für McDoof (und natürlich die mittlerweile obligaten Scheine von Großeltern u.s.w…, die dann meist für Klamotten oder Dauertelefonate herhalten müssen)