So ganz kann ich mich der sehr negativen Meinung der Vorredner nicht anschließen.
Vorab: Klar ist, dass es sich in der Regel im ein Langzeit-Investment handelt. Unter 10 Jahre Planinvestitionszeit läuft da meist nicht viel.
Es gibt sicherlich auch eine Vielzahl von „Gurken“ - und diese Bezeichnung trifft sowohl Emittenten als auch die Fonds selber.
Dennoch vertrete ich die MEinung, dass es auch gute Emittenten gibt, die zum Teil seit Jahrzehnten Erfahrungen in diesem Bereich haben und nachweislich(!) die allermeisten, wenn nicht gar alle Emissionen auf den Weg gebracht für den Anleger zufriedenstellend abgewickelt haben, MPC, HCI, König & Cie., US Treuhand etc, etc. etc. sind sicherlich NAmen, die sich nicht verstecken müssen.
Was den Verkauf der Anteile angeht: Das ist sicherlich schwierig, aber nicht so unmöglich wie die Kollegen es leicht überspitzt darstellen.
In den letzten 12 Monaten gab es im Bereich der Schiffsbeteiligungen bei weiter über 60 geschlossenen Fonds einen Umsatz auf dem Zweitmarkt im 6- oder sogar 7-stelligen Bereich. Bei weiteren 60 Fonds im hohen 5stelligen Bereich (>50.000€).
Im Bereich geschlossener Immobilienfonds weisen 15 Fonds jeweils Millionenumsätze auf, über 70 liegen im 6stelligen Bereich, weitere 30 >50.000€.
Zusammengefasst: über 130 Fonds wurden in den letzten 12 Monaten mit 6stelligen Beträgen gehandelt, fast 100 im Volumen >50.000€.
DAs ist nicht so schlecht! Auch wenn es schwierig ist, Beteiligungen abzustoßen - unmöglich ist es nicht.
Steuerlich sind die wenigsten ein „Leckerchen“, einzig die unter die Tonnagesteuer fallenden Schiffsfonds treiben dem Anleger die Lachtränen in die Augen.
Fazit: Für einen Studenten ist es sicher nichts, als einzige Geldanlage schon gar nicht. Aber robuste Beteiligungsmodelle aus guter Hand diversifizieren das Portfolio und machen es weniger anfällig für wirtschaftliche Schwankungen.
Ohne ausführliche Beratung: Finger Weg!
Frank Wilke
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