Geschoß, Schallgeschwindigkeit

Hallo.

Habe heute gehört: wenn man mit einem Geschoß, welches mindestens Schallgeschwindigkeit hat, getroffen wird, egal wo, daß man dann sofort stirbt.
Angeblich wegen der Nerven…

Wenn mir jemand das bestätigen oder widerlegen kann (am Liebsten natürlich mit Begründung) wäre ich sehr dankbar.

lG kathryn

Hallo.

Habe heute gehört: wenn man mit einem Geschoß, welches
mindestens Schallgeschwindigkeit hat, getroffen wird, egal wo,
daß man dann sofort stirbt.
Angeblich wegen der Nerven…

So stimmt das sicher nicht: Näheres dazu hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gewebeschock

Allerdings ist das ein sagen wir mal „umstrittenes“ Thema.

Gruß,

Malte

Hi!

Dann gäbe es ja kaum Überlebende von Schußberletzungen, wenn man bedenkt, daß bereits ein Luftgewehr bis 175 m/s bringen kann, wird es ja jedes Jagdgewehr weit über die Schallgeschwindigkeit bringen. D.h., wenn man sich aus Versehen mit dem Jagdgewehr in den Fuß schießt, würde man sterben. Das wird in der Praxis glaube ich nicht beobachtet :wink:

Gruß
Peter

Hallo.

Habe heute gehört: wenn man mit einem Geschoß, welches
mindestens Schallgeschwindigkeit hat, getroffen wird, egal wo,
daß man dann sofort stirbt.
Angeblich wegen der Nerven…

Wenn mir jemand das bestätigen oder widerlegen kann (am
Liebsten natürlich mit Begründung) wäre ich sehr dankbar.

Schau einfach mal bei Google unter Hochgeschwindigkeitsgeschoße.
Dort bekommst Du alle Antworten. Unter anderem einen Link auf www aus dem jahre 2002 über dieses Thema.

Gruß Katie

lG kathryn

Vielen vielen Dank für eure antworten… hat sich dann erledigt… danke
lG kathryn

Moin, kathryn,

das ist entweder eine Wirtshauslegende oder ein Märchen aus CSI / RSI / Navy CIS und wie diese pseudowissenschaflichen Veräppelungen so alle heißen. Gewehre und Pistolen jagen das Geschoss mit einer Anfangsgeschwindigkeit von etwa 800 m/s aus dem Lauf, davon geht bei der kurzen Entfernung, auf die geschossen wird, nicht allzuviel verloren.

Das „Problem“ bei Hochgeschwindigkeitswaffen ist ja gerade, dass sie einen glatten Durchschuss erzeugen, der vom Getroffenen vielleicht nicht einmal sofort bemerkt wird. Deshalb bevorzugt die Polizei „Mannstopper“, deren Wucht vom Körper des Gegners aufgenommen wird und ihn zu Boden schlägt.

In den Neunzigern hat man versucht, den Geschossen eine Taumelbewegung mitzugeben, auf dass bei einem Treffer eine „Dröhnwirkung“ erzeugt werde, die den Getroffenen bewusstlos macht. Was daraus geworden ist, weiß ich allerdings nicht, ich vermute, dass so etwas als Polizeimunition nicht zugelassen würde.

Noch was: Wenn die Schallgeschwindigkeit die Nerven schädigen würde, müsste dann nicht jede Ultraschalluntersuchung tödlich sein?

Gruß Ralf

Hallo Kathryn,
mein Freund kann bestätigen, das es während der Grundausbildung der damaligen NVA der DDR derartige Äußerungen gab.
Speziell ging es um die Wirkung der Geschosse, die mit der AK 74 (Kalaschnikow)http://de.wikipedia.org/wiki/AK-74 abgefeuert wurden.
Es war aber nicht deren Geschwindigkeit, sondern der Rechtsdrall, der angeblich den Gewebeschock beim Auftreffen auf den Körper verursachen würde.

Gruss Netti

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