ich möchte Geschwindigkeit fotografieren und habe mir als Motiv den Bahnhof bei mir in der Stadt ausgewählt. Jedoch besteht das Problem, dass ich einen ankommenden oder vorbeirasenden Zug bei Dunkelheit / Nacht fotografieren möchte. Der Hintergrund sollte scharf abgebildet sein u. alle sich bewegenden Objekte unscharf.
Die Nachtfotografie fasziniert mich, da ich die Reflexion der Lichteffekte aus den Scheinwerfern der Züge ( oder wie bekanntlich bei Autos auf Straßen) als sehr schön empfinde.
**konkreter:
worauf muss ich bei Nachtaufnahmen achten, um das Motiv korrekt zu beleuchten (ISO Einstellung / Belichtungszeit / Blende) und alle sich bewegenden Objekte unscharf (der Hintergrund aber scharf) zu stellen?**
Eine weitere Aufnahme wäre, dass ich das sich bewegende Motiv (der Zug in diesem Fall) einfrieren möchte. Das erreiche ich mit einer kurzen Belichtungszeit richtig?
Muss ich weitere Aspekte beachten, wenn ich bewegende Motive einfrieren möchte?
Wenn Du so viele Gebiete der Fotografie ausprobieren möchtest, wäre ein (möglichst umfassendes) Fotobuch noch bequemer, als wenn Du immer wieder warten musst, bis hier Antworten kommen.
Zur Frage: Bei Nachtaufnahmen erreicht man oft die Grenzen der Kameras, man sollte Langzeiten (über 1 Sec.) einstellen können. Wichtig: Kamera aufs Stativ.
Und bewgte Objekte scharf darstellen erfordert das sog. „Mitziehen“, dabei wird die Kamera mit dem Objekt gleichschnell mitbewegt. Geht natürlich am besten, wenn man einen optischen Sucher oder „Life View“ hat.
Hallo wizzy,
zur Verschlusszeit wurde ja schon was gesagt, zum Mitziehen auch. Du kannst auch mal unter den Stichwörtern „Reisszoom“, „Schwenken“, „Fokusfalle“ suchen.
Welche Blende, Iso etc. Du nehmen musst, kann Dir hier keiner sagen, weil das Ergebnis von so vielen Faktoren abhängt.
Wie weit ist der Zug weg?
Wie schnell fährt er?
Wie lichtstark ist Dein Objektiv?
Umgebungslicht?
Beispiel: Möchtest Du mit einer 50mm-Linse einen 160km/h schnellen Zug aus 15 m Entfernung einfrieren, brauchst Du eine Verschlusszeit von 1/4000.
Ausprobieren! Geduld!
Wenn es Dir um farblich schöne Effekte auf einer Originalaufnahme geht, musst Du darauf achten, dass Du die Iso nicht zu hoch drehst, sonst wird’s nix mit schönen Farben. Und Rauschen gibt das satt. Fang bei Iso 100 an und schau, was rauskommt.
Äh, wenn Du auf Bewegungsunschärfe bei Nacht stehst und nicht ewig auf zugigen Bahnhöfen rumstehen möchtest, dann überleg Dir mal, ob sich nicht ein Autostativ lohnen würde. Ich könnte mir vorstellen, dass Großstadt-Tunnels was für Dich wären.
Hallo wizzy,
zur Verschlusszeit wurde ja schon was gesagt, zum Mitziehen
auch. Du kannst auch mal unter den Stichwörtern „Reisszoom“,
„Schwenken“, „Fokusfalle“ suchen.
Welche Blende, Iso etc. Du nehmen musst, kann Dir hier keiner
sagen, weil das Ergebnis von so vielen Faktoren abhängt.
Wie weit ist der Zug weg?
Wie schnell fährt er?
Wie lichtstark ist Dein Objektiv?
Umgebungslicht?
Beispiel: Möchtest Du mit einer 50mm-Linse einen 160km/h
schnellen Zug aus 15 m Entfernung einfrieren, brauchst Du eine
Verschlusszeit von 1/4000.
Ausprobieren! Geduld!
wie kommst du auf die werte? an was fuer einen bildausschnitt dachtest du bei 50mm(kleinbild?) und 15m entfernung? kann man das mitziehen?
wenn ich mitziehe brauche ich keine 1/4000sec.
wenn du nachts mit 1/4000sec fotografieren moechtest, brauchst du glaube ich keine frage nach umgebungslicht, blende und iso stellen… es sei denn dein umgebungslicht besteht aus irgendwelchen flutern…
Gestern Abend habe ich mich an die Geschwindigkeitsfotografie bei Nacht getraut und es sind ein paar brauchbare Fotos mit dabei, worauf ich doch recht stolz bin. Heute Abend werde ich nochmal mit der Kamera u. dem Stativ unterwegs auf dem Bahnhof sein u. hoffe, dass ich die Bilder noch um einiges steigern kann. Drück mir die Daumen!
P.S. Es ist arschkalt auf deutschlands Bahnhöfen, erst recht wenn irgendwelche Züge an Dir vorbeirasen und Du beinahe „vom Winde verweht wirst“ *lol* Selbstverständlich waren meine Ohren danach wie betäubt! :o)
Fotografie ist die EXTREME schlechthin! :o)