Geschwisterchen kommt

Hallo,

wir haben einen dreijährigen süßen Jungen der heuer im Sommer ein Geschwisterchen „bekommt“. Wir reden auch viel mit ihm über das Baby um ihn auf die veränderte Situation Schritt-für-Schritt vorzubereiten.

Bis jetzt freut er sich und erzählt auch immer was er für tolle Sachen dann mit dem Geschwisterchen machen kann aber man hört ja auch von Kindern die abweisend (oder sonst wie negativ) reagieren (Eifersucht, Konkurrenz, …).

  1. Welche Erfahrungen hab Ihr mit dem Thema gemacht?
  • positive/negative
  • vor und nach der Geburt
  1. Kann jemand ein gutes Buch zu der Thematik empfehlen?

DANKE und Gruß
Max

läuft doch optimal
Hallo Max,

erstmal Glückwunsch:smile:

wir haben einen dreijährigen süßen Jungen der heuer im Sommer
ein Geschwisterchen „bekommt“. Wir reden auch viel mit ihm
über das Baby um ihn auf die veränderte Situation
Schritt-für-Schritt vorzubereiten.

Gut, sehr gut.

Bis jetzt freut er sich und erzählt auch immer was er für
tolle Sachen dann mit dem Geschwisterchen machen kann aber man
hört ja auch von Kindern die abweisend (oder sonst wie
negativ) reagieren (Eifersucht, Konkurrenz, …).

Alles im „grünen Bereich“.

  1. Welche Erfahrungen hab Ihr mit dem Thema gemacht?
  • positive/negative
  • vor und nach der Geburt

Gleiche Erfahrungen.
Interesse während der Schwangerschaft.
Aufgeschlossen dem Brüderchen und der Situation gegenüber nach der Geburt.
Einige Zeit nach der Geburt erkannt die ältere Tochter, dass der Säugling wohl doch noch ein wenig zu klein sei - als Spielpartner und so liess das Interesse vorübergehend etwas nach. Das kam dann später wieder:smile:

  1. Kann jemand ein gutes Buch zu der Thematik empfehlen?

Vergiss das mit den Büchern.
Das passt schon, wie ihr das macht.

Viel Spaß
RS

Hi,

beste Erfahrung wurden im Bekanntenkreis damit gemacht (bei vergleichsweise kleinen Geschwisterkindern), wenn das neue Familienmitglied bei Ankunft ein Geschenk für den großen Bruder (Schwester) mitbringt, der da schon sehnlichst gewünscht war. Klappt hervorragend - es ist doch erstaunlich, woher der kleine Florian/Stefan/Micah wußte, daß der große Bryce/Jan/Felix sich dringend ein Feuerwehrauto/Kran/Bauhelm wünscht…

Wendy

nur ein kleiner Tip…
Hallo,

erstmal natürlich die allerherzlichsten Glückwünsche :smile:

Den einzigen Tip, den ich aus Erfahrung im Familienkreis geben kann, da ich noch keine Kinder habe, ist der, daß man NIEMALS einen „Spielkameraden“ ankündigen sollte, weil der größere Zwerg dann fuuuuuuuuurchtbar enttäuscht ist, daß es „nur“ so ein Winzling ist, der den ganzen Tag entweder schläft oder schreit. Mit dem kann man ja doch nicht spielen und das ist natürlich reichlich enttäuschend. Daß es später einmal anders aussieht, erkennt der „Große“ ja noch nicht…

Viele Grüße und alles Gute
Anja

Hallo Max

herzlichen Glückwunsch.
Hört sich doch alles ok an, was und wie ihr es macht.
Bindet den Großen später mit ein, erklärt ihm alles( Wickeln, Stillen etc), lasst ihn teilhaben.
Am besten ist noch, wenn die Mama sich auch mal nur Zeit für ihn nehmen könnte. Papa passt auf das Baby auf und Mama unternimmt etwas wie in „alten Zeiten“!
Eifersucht kann immer mal vorkommen, ist normal. Plötzlich nach 3 Jahren Einzelkind kommt etwas Neues, alle gucken aufs Baby( schiebt den Großen auch mal in die erste Reihe, damit auch alle sehen können, wie er größer geworden ist)und keiner mehr auf ihn. Das kann weh tun.
Redet ruhig mit Großeltern, Tanten und Onkel darüber, das er auch noch da ist!
Aber, ich denke mal, ihr werdet es schon richtig machen!!!
Alles Gute Manu

Hallo Manu,

Bindet den Großen später mit ein, erklärt ihm alles( Wickeln,
Stillen etc), lasst ihn teilhaben.

Sehr richtig, das mit der Teilhabe ist wohl das wichtigste überhaupt.
Aus dem bisherigen Einzelkind wird nun ein großer Bruder, das ist ein sozialer Aufstieg!
Das Neugeborene hat zwar zunächst ein bißchen Probleme mit sich selbst, aber nach sehr kurzer Zeit kann es lieben; es wird zu einem Batzen Liebe, der den Liebespegel in der Familie emporhebt.
Das Baby empfindet auch Respekt - nicht so sehr vor den Eltern, aber vor dem großen Kind, das auf so faszinierende Weise herumhampeln kann.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

wie süüüüüüüüüüüüüüüüüüüß:smile:

Hallo Max,

wir haben einen dreijährigen süßen Jungen der heuer im Sommer
ein Geschwisterchen „bekommt“. Wir reden auch viel mit ihm
über das Baby um ihn auf die veränderte Situation
Schritt-für-Schritt vorzubereiten.

das ist schon mal gut.

Bis jetzt freut er sich und erzählt auch immer was er für
tolle Sachen dann mit dem Geschwisterchen machen kann aber man
hört ja auch von Kindern die abweisend (oder sonst wie
negativ) reagieren (Eifersucht, Konkurrenz, …).

Es wurde schon gesagt; nichts büglich des Neuzugangs versprechen, die Enttäuschung könnte sonst groß werden.

Wir haben unseren großen auch viel von dem Geschwisterchen erzählt, daß es anfangs noch völlig hilflos ist…
Der große durfte (wenn er wollte!) beim Wickeln, Baden, Füttern helfen, das hat sein Selbstbewustsein ganz schön aufgewertet und er kam mit dem kleinen prächtig klar.

Was auf alle Fälle vermieden werden muß ist, daß der große jetzt ‚vernachlässigt‘ wird. Ich hab das in Klammern geschrieben, weil die Wahrnehmung von vernachlässigt bei ihm eine andere ist als bei euch!
Wir haben z.B. alle Besucher des Neugeborenene angewiesen zuerst den großen zu begrüßen und dann erst nach dem Baby zu fragen.
Ergebniss:
Der große hat dann alle Besucher stolz zum Baby geführt und es vorgestellt.
Bisher sind die beiden (5 u 7) immer noch ein Herz und eine Seele, zoffen sich zwar, aber sind totunglücklich, wenn sie sich nicht haben.

Gandalf

Hallo Max,

Gratulation zum bevorstehenden Nachwuchs.
Du hast ja schon gute Tipps bekommen. Ich will noch meine eigenen Erfahrungen beisteuern (meine Mädels sind 2 1/2 J. und 6 Mon. alt), die Thematik hatten wir letztes Jahr also auch.
Ich kann nur bekräftigen, dass ihr das Baby nicht als Spielpartner anpreisen solltet und dies auch von Seiten der Großeltern etc. nicht akzeptieren solltet wenn die das tun. Die Enttäuschung wäre sonst groß.
Unsere Große wurde auch in der Schwangerschaft mit einbezogen und hat fleißig „das Baby“ - meinen Bauch:wink: - eingecremt. Sie hat dem Baby vorgesungen (die Lieder hat die Kleine später wiedererkannt) und „anstupsen“ gespielt als die Kleine dann im Bauch strampelte.
Lasst ihn teilhaben, erzählt ihm was das Baby im Bauch macht (vielleicht darf er beim Ultraschall mal dabei sein, haben wir auch gemacht) und wie hilflos es dann nach der Geburt sein wird.
Wir haben auch ihre Position als große Schwester gestärkt und erklärt, dass das Baby noch alles lernen muss und sich von ihr als große Schwester viel abschauen will.
Nach der Geburt war die Große schon erst mal eifersüchtig, daran änderte auch das kleine Geschenk nichts, das das Baby mitgebracht hat. Sie war aber vom ersten Tag an sehr liebevoll zu der Kleinen und ist es bis heute. Die Große durfte immer mit helfen, unter unserer Aufsicht ihre kleine Schwester halten und konnte damit ihre Position als Familienmitglied stärken. Sie darf beim wickeln helfen, gibt ihr das Nuckel und singt ihr Schlaflieder vor.
Buch kann ich dir keines empfehlen, ich hab damals eins gesucht und nur Mist gefunden.
Die Eifersucht hatten wir nach einigen Wochen im Griff indem wir sie bei Wohlverhalten positiv bestärkten und Negativaktionen weitgehend ignorierten. Zudem wurde sie natürlich auch mal mit Extra-für-die-Große-Aktionen bei Laune gehalten (Babys dürfen eben noch kein Eis essen:wink:).

Viele Grüße, Heike

Danke an alle …
… für die Glückwünsche und vor allem für die guten Tips.

Gruß
Max