vorhin habe ich einen gewesenen Schulkameraden getroffen und wir haben ein bisschen geplaudert.
Im Zuge der Unterhaltung erzählte er, dass ein anderer Klassenkamerad gerade geschieden wird. Für mich völlig erstaunlich, denn die beiden galten mit ihren 3 Kindern und selbstgebautem Holzhaus irgendwie als Traumfamilie. So was wie eine Mischung aus „The Waltons“ aus der „Kleinen Farm“ und „Die Drombuschs“ aus dem ZDF.
Darüber nachdenkend, habe ich festgestellt, dass in meiner ehemaligen Schulklasse alle diejenigen, die in der Geschwisterfolge als letzte kamen, von Scheidung und anderen, allgemein gesagt Hemmnissen betroffen sind, während die, die die ältesten Geschwister sind, seit Jahren, ja Jahrzehnten schon stabile Beziehungen führen.
Hat jetzt die Tatsache, dass ältere Geschwister einen Einfluss auf die jüngeren nehmen, Einfluss auf die Beziehungsgeschicke oder ist das nach wie vor dem Umgang der Eltern mit ihren Kindern geschuldet?
Oder habt Ihr eine Statistik vorliegen, wonach meine Beobachtung zum reinen Zufall disqualifiziert wird?
Darüber nachdenkend, habe ich festgestellt, dass in meiner
ehemaligen Schulklasse alle diejenigen, die in der
Geschwisterfolge als letzte kamen, von Scheidung und anderen,
allgemein gesagt Hemmnissen betroffen sind, während die, die
die ältesten Geschwister sind, seit Jahren, ja Jahrzehnten
schon stabile Beziehungen führen.
Kurz mein Umfeld andenkend sehe ich da spontan lauter Gegenbeispiele. Das eine hat mit anderen wohl nichts zu tun.
Wie das spätere Beziehungsleben aussieht, hängt vielmehr davon ab, ob schon bei den Eltern eine traditionelle Lebenskurve vorlag (spät die erste Beziehung, früh heiraten, früh Kinder, Frau hat Lebensmittelpunkt nicht im Beruf) oder eben nicht (späte Mutter, Frau hat Lebensmittelpunkt im Beruf, Patchworkfamilie, spät/gar nicht heiraten, Scheidung etc.)
Hat jetzt die Tatsache, dass ältere Geschwister einen Einfluss
auf die jüngeren nehmen, Einfluss auf die Beziehungsgeschicke
oder ist das nach wie vor dem Umgang der Eltern mit ihren
Kindern geschuldet?
IMHO liegt es wie gesagt an dem, was als Ideal (vor allem durch die Mutter) vorgelebt wird.
Darüber nachdenkend, habe ich festgestellt, dass in meiner
ehemaligen Schulklasse alle diejenigen, die in der Geschwisterfolge
als letzte kamen, von Scheidung und anderen, allgemein gesagt
Hemmnissen betroffen sind
eine interessante Zuordnung welche auch eine innere Logik hat.
Die ersten Kinder sind geübter in Toleranz in Beziehungen, ob dies
ihnen als Kinder genehm war oder nicht.
Dies kann auch hilfreich sein bei der Bewältigung anderer Konflikt-
situationen.