im letzten Kneipengespräch ergab sich die Frage, ob die Stellung in der Geschwisterreihe eine Auswirkung auf das spätere Leben hat oder ob sich das statistisch nicht nachweisen lässt. Es gibt ja so Klischees wie: der mittlere von drei hat es immer am schwersten, das verwöhnte Einzelkind, der Erstgeborene muß Elternersatz spielen und Erziehungspflichten übernehmen (das alles mit Folgen für das spätere Leben), der Benjamin hats - auch später - am leichtesten, etc. Würde mich freuen, wenn ihr mir sagen könnt, ob es da mittlerweile gesicherte Erkenntnisse gibt. Schon jetzt vielen Dank vom Nichtpsychologen
Christian
Über ‚Erstgeborenen‘ …
… also die ältesten ind der Geschwisterreihe, gibt es ein m. W. wissenschaftlich fundiertes Buch, dessen Erkenntnisse und Inhalte ich als ältester von drei Geschwistern in weiten Teilen aus eigener Erfahrung bestätige. Leider weiß ich den Titel nicht mehr ganz sicher, aber ich meine er lautet „Erstgeborene“?!
bin zwar leider nicht vom Fach, kann mich aber dunkel erinnern, in einer Zeitschrift (Psychologie heute?) einen Artikel über die Bedeutung in der Geschwisterreihe gelesen zu haben.
Speziell ging es dabei um die Erst- und Zweitgeborenen:
Erstere seien die vorsichtigeren, konservativeren, verantwortungsbewußteren Köpfe, letztere die eher kreativen, progressiven, unbekümmerteren Naturen.
Leider hab ich die Quelle nicht mehr, eventuell gebe es dort ja Verweise auf Literatur zum Thema.
ich habe ein sehr gutes Buch zum Thema der Geschwisterreihe gelesen, das mich besonders interessierte, weil ich in einer Großfamilie aufgewachsen bin. Die Autorin ist „Francine Klagsbrun“, der Titel lautet „Geschwister“ o.ä.
Es war sehr sachlich und fundiert.
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Danke Eckard für den Hinweis auf die Liste. Einige der Autoren und Autorinnen kannte ich schon durch andere Bücher - interessant. Da habe ich jetzt etwas zum Stöbern in den Büchereien und auf den Flohmärkten.
Gruss Johanna