Hallo Anwar,
Mit flexibel meinte ich eher die Art der
Arbeit.
Da helfen ja die nutzlosen Umschulungen. Das schafft keine Arbeitsplätze.
Aber ein Umzug kostet
auch kein Vermögen.
Ein Haus schon.
Das ist mir zu pauschal.
danke, ich habs gern am Beispiel. 
Folgende Faktoren spielen - zu Recht!
- eine Rolle:
- Wie ist der Ausbildungsstand? 30 Jahre immer nur das selbe
getan, oder sich auf dem laufenden gehalten?
- Auch mit 50 noch willig in einer nicht ganz so hohen
Position anzufangen, oder schon vor Anstellung mit
Besitzansprüchen (mindestens dies, maximal das…) ankommen?
- Gesundheitszustand. Mit 50 kann man schon das eine oder
andere Zipperlein haben. Dann kann man halt keine Full-Time
Jobs annehemn und jeden dritten Tag fehlen.
Da habe ich doch mein Beispiel.
Mein Freund ist 52, Dipl. Volkswirt und würde jede Sachbearbeiterstelle annehmen. Berherrscht MS-Office und kann ein wenig programmieren. (VB) Krankheiten hat er auch keine. In den letzten Jahren hat er mehrere Praktika absolviert, aber danach nie eine Stelle bekommen. Er war immer nur so lang interessant, wie er nicht bezahlt werden mußte.
Hab ich auch nicht behauptet. Nur die Arbeitsplätze, die Du
hier verteilen willst, gibt es nicht.
Die Arbeitsplätze schon, aber die entsprechenden AN nicht.
Die mit Diplom, 30 Jahren Berufserfahrung, die 24 sind und für 2 Euro pro Stunden arbeiten möchten? Ne, die gibt’s wirklich nicht.
Es
gibt’ne Menge Betriebe, die ich persönlich kenne, die große
Probleme haben überhaupt irgendjemanden zu finden, der
halbwegs den Anforderungen entspricht. Und diese (die
Anforderungen) sind nicht etwa utopisch: Sekretärinen sollten
die deutsche Rechtschreibung beherrschen, Mechaniker zumindest
einfache Mathematik und Buchhalter mindestens ein wenig Ahnung
von EDV haben.
Bist Du sicher, daß wir im selben land leben? In Deutschland ist das nämlich nicht so. 
Von mir war doch gar nicht die Rede.
Ich habe mir lediglich erlaubt Dich als Beispiel zu nehmen.
Das sah anders aus, wenn’s aber nur 'n Mißverständnis war, ist es ja gut. 
Es besteht wohl noch ein Unterschied zwischen der Kritik an
einzelnen Gesetzen und der generellen Abschaffung einer
Arbeitnehmervertretung.
Das stimmt. Das Gestz, das du kritisiert hast, legt aber gerade den Mindeststandard fest, den auch Du nicht unterschritten sehen wolltest. Der Grund dafür, daß es dieses gesetz gibt, ist, daß die AG-Verbände genau das tun möchten, schon immer wollten.
Es geht mir nicht um die 48 Stunden, sondern darum, dass man
wohl der Meinung ist, es müsse hierfür ein Gesetz geben. Ich
glaube wie gesagt nicht, dass hier sofort wieder die Sklaverei
ausbrechen würde, wenn einzelne Regelungen abgebaut würden.
Nein, Sklaverei nicht, aber der Mindeststandard, den dieses Gesetz vorgibt, wäre schnell unterschritten.
Ich rede auch nicht von bösen Unternehmern … 
Es sind Sachzwänge, Automatismen, die das bewirken würden.
Die Aktiengesellschaften werden von den Aktionären gelenkt, die keinen Bezug zur Firma haben und nur ihre rendite sehen können. Das Sagen haben konkurrierende Fondsgesellschaften, die ein hohes Stimmrecht auf sich vereinen. Dieses Stimmrecht nehmen Manager wahr, die keinen persönlichen Bezug haben und nur ihren Job machen. In dieser Welt der Zahlen wäre der 8-Stunden-Tag schnell Vergangenheit, gäbe es das Gestz nicht.
Ich hoffe, Dir ist aufgefallen, daß ich niemandem von den Beteiligten etwas schlechtes unterstellt habe. Das Ganze ist dazu viel zu unpersönlich.
cu Rainer