schon tausendmal behandelt - doch seit 2007 werden Arbeitszimmer im Eigenheim neuerdings abgelehnt…
Der Fall: ein Dienstleister koordiniert und akquiriert von seinem heimischen Arbeitszimmer als „Zentrale“ eine Vielzahl von unterschiedlichen Einsätzen, nebenbei hat er ein kleines Lager angemietet.
Das FA anerkennt die Lagermiete, nicht mehr aber (wie die Jahre davor) die Büromiete, weil der Dienstleister nach den neuen Vorgaben nicht „überwiegend“ seine Einnahmen im Büro erwirtschaftet, sondern außerhalb.
Wie kann dem FA gegenüber argumentiert werden, wenn für 2007 keine Anwesenheitsliste im Büro geführt wurde (wird nun tatsächlich vom Dienstleister nachgefordert), aber doch mehr als 50 % der Zeit im Büro verbracht wurde (Akquise, Internet-Recherchen, Steuer- /Rechnungs- und Buchhaltungswesen, Kundenempfang, Telefon/Fax/Internet/Kopierer)?
Nach wie vor ist das heimische Arbeitszimmer notwendig und zentraler Ort aller Aktivitäten.
Gibt es dazu mittlerweile verwertbare Einsprüche, Tipps oder ähnliches?
Dem Dienstleister geht damit ein erheblicher Absetzposten nicht nur für 2007 und 2008 sondern auch für die zukünftigen Wirtschaftsjahre flöten.
any commends?
danke, Helge