Gesundheit im Vordergrund - Leistungsunterschiede?
Hallo Flo!
(Dein Einverständnis voraussetzend verwende ich nicht das „Sie“ - was keinerlei respektlos sein soll.)
Anscheinend waren Sie bislang bei einer der teuren
Krankenkassen als Student entweder in der Familienversicherung
oder in der studentischen Krankenversicherung versichert.
Korrekt. Jedenfalls was die letzten 4 Jahre angeht.
Bislang haben Sie die Leistungen dieser Kasse gerne genutzt -
obwohl Sie dafür nichts oder nur sehr wenig bezahlt haben.
Hm, da muss ich doch gleich mal widersprechen. Ich bin zur Zeit bei der AOK und ich weiß, dass diese viele zusätzliche Leistungen anbietet. Jedenfalls mehr, als gesetzlich vorgeschrieben.
Spontan fällt mir dabei dieses Heftchen ein, dass man 4 mal im Jahr bekommt. Stehen ganz interessante Sachen drin, das gebe ich zu. Aber verzichten kann ich darauf auch sehr gut.
Andere zusätzliche Leistungen habe ich nie in Anspruch genommen - ich bin noch jung und bei guter Gesundheit. 
Was den Service angeht, habe ich sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht. Die AOK ist für mich also nicht das Non-plus-ultra.
Warum bleiben Sie nun nicht bei dieser Kasse, wenn Sie bislang
mit deren Leistungen zufrieden waren?
Der Grund für den von mir angedachten Wechsel ist doch ganz einfach: Geld.
Natürlich kann es sein, dass ich bald (wollen es mal nicht hoffen) auf Zusatzleistungen und tollen, schnellen Service angewiesen sein werde. Aber ich schätze die Wahrscheinlichkeit nicht gerade hoch ein.
Wäre es dann nicht
angebracht „anstandshalber“ darüber nachzudenken, dieser Kasse
mit dem höheren Beitrag etwas von dem zurückzugeben, was man
bislang umsonst bekommen hat.
Du hast doch in meiner Vika gelesen, dass ich BWL studiere… BWLer sind bekanntermaßen die Egoisten unter den Wirtschaftswissenschaftlern… 
Und ich muss gestehen, hätte ich 1999 besser Bescheid gewusst, hätte ich mich schon damals für eine billige Kasse entschieden. Dass ich zwischendurch nicht gewechselt hab, lag hauptsächlich an meiner Faulheit oder mangeldem Einsparungspotential.
Die Frage ist ja eigentlich nur: Was entgeht mir durch den Wechsel zu einer „Billig-Kasse“? Wenn es um tollen Service geht oder das Heftchen oder die tollen Gewinnspiele, dann bin ich gern bereit darauf zu verzichten.
Im Vordergrund steht für mich meine eigene Gesundheit. Was für Leistungen sind es denn, auf die ich verzichten müsste?
Ich finde es sehr schwierig, sich auf den Seiten der Krankenkassen zu informieren, da dort nicht eindeutig hervorgeht, was gesetzlich für alle vorgeschrieben ist und was zusätzlich freiwillig angeboten wird. Aber genau das möchte ich wissen.
Erbarmt sich einer meiner?
Viele Grüße,
Nic