Gesetzl. KV + DeBeka + Beihilfe:zu viel des Guten?

Hallo zusammen!

Meine Frage richtet sich an Experten aus der Krankenversicherungs-Branche.
Es geht um eine alte Dame, die aus eigener Berufstätigkeit als Rentnerin in der DAK versichert ist, aber durch ihren verstorbenen Mann zusätzlich noch in der DebeKa versichert ist.
Für die DeBeKa zahlt sie seit Jahrzehnten viel Geld, z.Zt.monatlich gute 360 Euro.

Das Problem ist, dass die private Kasse sich weigert, anteilige Kosten zu übernehmen.

Als Beispiel: eine Leistung beim Orthopäden, zu der die DAK einen winzigen Bruchteil dazugezahlt hat.
Als die Rechnung nun bei der Privaten eingereicht wurde, hat diese nichts erstattet.
Begründung: es sei bereits eine Erstattung erfolgt, und somit könne/dürfe sie sich nicht mehr beteiligen.

Die alte Dame fragt sich nun, was ihr diese teure Versicherung wirklich nutzt.

Wer kann dazu etwas sagen, oder aber, wo man eine verbindliche Auskunft dazu erhält.
Fragt man die DAK, so sagt sie dass die Private zahlen solle, die Private hingegen sagt, dass die Gesetzliche ja bereits etwas geleistet hätte.
Auch im Hinblick auf die Pflegeversicherung könnte das ja ein Streitpunkt werden.

Danke,
Angelika

Es geht um eine alte Dame, die aus eigener Berufstätigkeit als
Rentnerin in der DAK versichert ist, aber durch ihren
verstorbenen Mann zusätzlich noch in der DebeKa versichert
ist.

Hier scheint mir einiges im Argen zu liegen. Man kann nicht gleichzeitig gesetzlich und privat krankenvollversichert sein. Ohne weitere Einzelheiten zu den Versicherungsverhältnissen und den einzelnen Daten wird man dazu nichts sagen können.

Am besten mit den kompletten unterlagen zur DAK oder Debeka (oder beiden) gehen und dieses Knäuel entwirren lassen.

Hallo,
es liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei der PKV-Versicherung um
eine Vollversicherung handelt. Aber wie Nordlicht schon sagt, am
besten mit dem Vertrag der DEBEKA mal zur DAK gehen und dort sich
beraten lassen. Ich kenne das nicht, dass eine PKV nichts mehr leistet
wenn eine gesetzliche KV bereits teilweise geleistet hat, aber
das wissen die PKV-Experten besser.
Gruss
Czauderna

Hallo Angelika,
mail mir mal die Vertragsnummer; ich schau mir
die Angelegenheit an.
gruß joerg koenig (Debeka-Mia)

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Guten Tag Angelika,
so wie Sie die Dinge schildern, kann ich mir auch mit viel Phantasie nicht vorstellen, dass die alte Dame über Jahrzehnte hinweg mit mittlerweile 360 € monatlich eine KV-Zusatzversicherung bedient hat.
Die Vermutung liegt nahe, dass hier eine Doppelversicherung im KV-Bereich besteht, über deren Zustandekommen nur spekuliert werden kann. Ich glaube nicht, dass eine Auskunft der DAK weiter führt, da
das Problem bei der Debeka liegt. Ich rate Ihnen, zu diesem Zeitpunkt einen Fachanwalt für Versicherungsrecht einzuschalten, der Ihre Interessen wahrnimmt. Insbesondere warne ich davor, irgendwelche
Verzichtserklärungen gegenüber der privaten KV zu unterschreiben, bevor der Anwalt den Sachverhalt nicht auseinandergedröselt hat.

Gutgemeinten Gruß
Günther

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Guten Tag Angelika,
so wie Sie die Dinge schildern, kann ich mir auch mit viel
Phantasie nicht vorstellen, dass die alte Dame über Jahrzehnte
hinweg mit mittlerweile 360 € monatlich eine
KV-Zusatzversicherung bedient hat.
Die Vermutung liegt nahe, dass hier eine Doppelversicherung im
KV-Bereich besteht, über deren Zustandekommen nur spekuliert
werden kann. Ich glaube nicht, dass eine Auskunft der DAK
weiter führt, da
das Problem bei der Debeka liegt. Ich rate Ihnen, zu diesem
Zeitpunkt einen Fachanwalt für Versicherungsrecht
einzuschalten, der Ihre Interessen wahrnimmt. Insbesondere
warne ich davor, irgendwelche
Verzichtserklärungen gegenüber der privaten KV zu
unterschreiben, bevor der Anwalt den Sachverhalt nicht
auseinandergedröselt hat.

Gutgemeinten Gruß
Günther

Hi,
ich unterstelle eine Vollversicherung, incl.Pflegevers.
Ich lege Wert darauf: wenn ich anbiete, mir die Angelegenheit anzusehen
dann ausdrücklich N I C H T, um der alten Dame Schaden zuzufügen.
Die Kosten für den Anwalt kann die Gute sich m.E. sparen
Grüsse joerg koenig

Guten Tag Joerg Koenig,

meine Empfehlung erfolgte ausdrücklich nicht, um Ihr Angebot zu diskreditieren. Vielmehr haben sich unsere beiden Beiträge zeitlich
überschnitten. Als ich meine Stellungnahme formulierte, wurde ich zwischendurch unterbrochen. So habe ich meinen Beitrag abgesandt, ohne den Ihren zuvor noch gelesen zu haben.
Kollegiale Grüße
Günther

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Guten Tag Joerg Koenig,

meine Empfehlung erfolgte ausdrücklich nicht, um Ihr Angebot
zu diskreditieren. Vielmehr haben sich unsere beiden Beiträge
zeitlich
überschnitten. Als ich meine Stellungnahme formulierte, wurde
ich zwischendurch unterbrochen. So habe ich meinen Beitrag
abgesandt, ohne den Ihren zuvor noch gelesen zu haben.
Kollegiale Grüße
Günther

Hi,
sorry und alles Gute
joerg koenig

Vielen Dank an alle!
Hallo Forum!

Erstmal herzlichen Dank für Eure netten Antworten.
Ich setze mich gleich mit der alten Dame in Verbindung und erzähle ihr von den Antworten hier.
Die Vers.Nr. werde ich dann gern weiterleiten.

Tolles Forum!!!

Angelika