ich habe ein Beispiel: Ein Mann ist selbstständig. Es läuft nicht so gut, er weiß nicht wie lang er das Geschäft noch halten kann. Er bekommt auch keine Unterstützung mehr von der Agentur für Arbeit und ist somit auch nicht mehr darüber krankenversichert.
Nun muss er sich selbst versichern.
Ist es besser, wenn er sich privat versichert (,denn das ist ja auch günstiger!)?
Oder ist es besser, wenn er sich gesetzlich versichert, dann ist es zwar teurer, aber hat er es denn im Falle der Geschäftsaufgabe nicht leichter wieder über die ArGe oder den Arbeitgeber gesetzlich versichert zu sein?
Er ist noch jung, Ende 20, keine Familie.
im Falle der Geschäftsaufgabe und anschließender Arbeitnehmertätigkeit wird man wieder in der GKV versicherungspflichtig, wenn man dann das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Es spricht also nichts gegen eine PKV, wobei allerdings bei einer Lebensplanung mit Ehefrau und 5 Kindern eine andere Beurteilung in Frage kommen könnte.
diese Fälle habe ich einmal aussen vorgelassen. Bei einer Ehe ohne Kinder ist die Ehefrau wohl berufstätig und selbst in der GKV. Sind Kinder vorhanden, dann sind sie bei der Mutter nur mitversichert, wenn das Einkommen des PKV-Versicherten unter der Jahresentgeltgrenze liegt. Ansonsten müssen sie selbst mit eigenen beitrag versichert werden.
Die Arbeitslosigkeit nach längerer Selbständigkeit bedeutet, dass er u.U. kein Alg I mehr erhält und deshalb nicht GKV versichert ist. Bei Alg II würde er nach neuem Recht sogar in der PKV bleiben.
Heisst das, nach neuem Recht, darf er im Falle einer Arbeitslosigkeit (bei ALGII) in seiner PKV bleiben und die Agentur für Arbeit müsste die Beiträge dafür übernehmen?