Hallo wer-weiß-was-Gemeinde,
nehmen wir an, nach einem Studium an der Universität hat jemand ein Angebot, an der Universität zu promovieren.
Die Anstellung kann als BatIIa im öffentlichen Dienst oder als A13 (Beamter auf Zeit) erfolgen.
Vom Verdienst her ist sicherlich Variante 2 die attraktivere. Allerdings wird Beamten empfohlen, sich privat krankenzuversichern.
Die Frage ist nun, lohnt es sich, eine private Krankenversicherung abzuschließen? Wie einfach ist es, nach ca 4 Jahren Promotion in eine gesetzliche Versicherung zu wechseln? Wo genau ist da der Haken, dass einen die gesetzliche nicht nimmt oder die private nicht rauslässt?
Danke für alle Antworten
Marcel
Hallo,
mal davon abgesehen, dass es wahrscheinlich als Beamter (ledig)
besser ist in der PKV zu sein (Beihilfeanspruch), sieht die
Gesundheitsreform künftig (2007/2008) eine grundsätzliche Wechselmöglichkeit von der PKV zur GKV vor.
Ob das allerdings auch für Beamte gilt - man weiss es bisher noch
nicht.
Gruss
Czauderna
Hallo Guenter,
…sieht die
Gesundheitsreform künftig (2007/2008) eine grundsätzliche
Wechselmöglichkeit von der PKV zur GKV vor.
Ist das wirklich wahr? Wo ist das im Internet zu finden?
Danke
Gruß
Sarah
Hallo.
wo das im Internet steht, das weiss ich leider nicht.
Ich habe diesen Satz im Papier der Bundesregierung zur
Gesundheitsreform gelesen. Danach soll es möglich sein als
freiwillig Versicherter auch von der PKV wieder in die GKV zu
wechseln - ab wann das gilt und wer alles mit freiwillig Versicherte
gemeint ist, stand da noch nicht.
Was aber bereits feststeht ist, dass Arbeitnehmer, die wegen
Überschreitens der Krankenversicherungspflichtgrenze sich
freiwillig versichern müssen, dies erst nach Ablauf von drei Jahren in der PKV tun können - heisst beispielsweise Ende der Krankenversicherungspflicht 31.12.2007 - PKV erst ab 01.01.2011 möglich wenn bis dahin stets die jeweilige Krankenversicherungspflichtgrenze überschritten wurde.
Gruss
Czauderna
Die Frage ist nun, lohnt es sich, eine private
Krankenversicherung abzuschließen?
wenn keine eheblichen Vorerkrankungen bestehen lohnt es sich wahrscheinlich sowohl finanziell als auch von den Leistungen her.
Wie einfach ist es, nach ca
4 Jahren Promotion in eine gesetzliche Versicherung zu
wechseln? Wo genau ist da der Haken, dass einen die
gesetzliche nicht nimmt oder die private nicht rauslässt?
wenn nach der Promotion ein normales Angestelltenverhältnis vorliegt ist eh die versicherungspflicht in der GKV gegeben. (es sei denn die Versicherungspflichtgrenze wird durch das Einommen überschritten) Dadurch hätte sich das Problem gelöst.
Sollte nach der Promotion keine Anstellung gefunden werden gilt gleiches wie oben.
Sollte weiterhin ein Beamtenverhältnis bestehen, muss aufgrund des einmaligen Verzichts auf die Versicherungspflicht die PKV beibehalten werden.
Es sei denn die Gesundtheitsreform greift so wie es mein Vorredner schon angekündigt hat, was bedeuten würde, dass ein Wechsel von PKV in die GKV möglich wäre. Frage ist nur: warum? damit alle mit hohen Beiträgen in PKV zurück in die GKV können und das System noch mehr belastet wird? Muss wohl Ulla beantworten…
schöne Grüße