Hallo,
seit einigen Wochen stinkt es immer mal wieder bestialisch aus unserem Keller und es stinkt dann auch das ganze Haus.
Zuerst dachten wir, da wäre was gestorben, aber nun haben wir die Ursache des Geruchs gefunden.
Wir haben eine Art ausbetonierte Grube im Keller (50er jahre Bau) die nur mit einer Eiseplatte verschlossen ist.
Am Boden der grube ist eine kleine Eisenplatte, die mit dem Boden verschraubt ist. Darauf sind Zeichen die ähnlich aussehen wie „T“.
An den Rändern der kleinen Platte tritt Wasser aus und in der grube steht eine kleine Pfütze, außerdem steigt Feuchtigkeit die Betonwände hoch.
Trotzdem ist der gestank nicht so schlimm, dass wir sofort feststellen konnten, dass er aus der Grube kommt, und es stinkt auch nicht immer gleich schlimm. Evtl. wäre es möglich, dass ein Zusammenhang mit Niederschlag besteht, ganz sicher sind wir aber nicht.
Wir vermuten jedenfalls, dass dort ein Zugang zur Kanalisation ist.
Ich hege die Hoffnung, dass es vielleicht reicht, dort eine Dichtung oder ein Rohrstück zu erneuern um Abhilfe zu schaffen, es geht ja nicht nur um den gestank, sondern auch um die Feuchtigkeit, die ja in unser Fundament steigt.
Mir wird fast schlecht, wenn ich mir vorstelle, dass das vielleicht nicht reicht und was dann für Kosten auf uns zu kommen.
Das merkwürdige ist, dass dieser Gestank in den letzten 50 Jahren noch nie aufgetreten ist (Haus war immer in der Familie, daher wissen wir das sicher) erst jetzt, ca. 2 Jahre anch der Kernsanierung, tritt das auf.
Im Keller wurde damals bei der Sanierung aber eigentlich nichts verändert. Nur ein neues Fallrohr gab es.
Jetzt die Frage: Welche Handwerker sind für soetwas zuständig?
Wäre es vielleicht sogar möglich, dass das in die Verantwortung der Stadtwerke fällt?
Es wäre ja denkbar, dass es sich um einen Rückstau vom Gulli handelt.
Wie würdet ihr jetzt vorgehen?
Vielen Dank für euren Rat 