gestöerter /kein Kabelempfang

Ursachenforschung/Behebung des Mangels

Hallo,liebe Experten

meine Tochter wohnt in einem 9-Parteienhaus unterm Dach. Bis vor wenigen Wochen war der TV-Empfang/Kabelempfang eingeschränkt akzeptabel d.h. wichtige „Hauptsender“ meistens in ausreichender Bild- und Tonqualität, einige wenige leicht gestört,also nicht videotauglich.
ES gibt Wohnungen,von unten nach oben in denen u.U. 3 TV-Geräte gleichzeitig in Betrieb sind. Nun wurde der Empfang von unten nach oben immer schlechter.
D.h. meine Tochter bekommt viele Sender überhaupt nicht mehr, ARD und ZDF mit dicken Störstreifen. Auch die Bewohner von Erdgeschoss und Zwischenstockwerken beklagen den Verlust von Sendern bzw. haben ge-störten Empfang. Nun rätselt man darüber, was die Ursache der allgemeinen Empfangsverschlechterung ist. Ist es weil zuviele TV- Geräte in den einzelnen Wohnungen betrieben werden ? Wird das Signal
das vom Verteiler im Keller nach oben abgegeben wird, mit jeder Etage schwächer ? Müssen irgendwelche Verstärker, ein leistungsstärkerer Verteiler installiert oder bessere Kabel gezogen werden.
Die Kabelgebühren werden gnadenlos belastet, die Installation einer Schüssel ist verboten, aber weder Eigentümer noch Vermieter tun etwas
um den Mangel zu beheben.
Welche Vorgehensweise ist zu empfehlen ?

Danke im voraus .

nosp

Hallo nosp,

Empfangsverschlechterung ist. Ist es weil zuviele TV- Geräte
in den einzelnen Wohnungen betrieben werden ? Wird das Signal
das vom Verteiler im Keller nach oben abgegeben wird, mit
jeder Etage schwächer ? Müssen irgendwelche Verstärker, ein
leistungsstärkerer Verteiler installiert oder bessere Kabel
gezogen werden.

Das kann alles so nicht konkret beantwortet werden.
Allerdings spielt bei einer richtig geplanten Anlage die Anzahl Geräte und die Entfernung vom Einspeisepunkt keine Rolle.

Normalerweise wird in jeder Dose das Signal vom Kabel entkoppelt, sodass eigentlich auch ein Kurzschluss an der Antennenbuchse, den restlichen Benutzern nicht das Bild abdreht.

Normalerweise wird ein Kabel vom Keller bis zum obersten Stockwerk durch die Dosen durchgeschlauft. Liegt in einer Dose eine Störung vor, so haben meistens alle hinter (meist oberhalb) angeschlossenen Dosen einen gestörten Empfang. Da das Kabel bei jeder Dose, ausser der Letzten, durchgeschnitten wird und beide Enden an der Dose angeschlossen werden kann auch hier ein Problem bei den Kontakten auftreten. Ganz schlimm kan es auch sein, wenn ein Bewohner seine Dose austauscht und dabei einen falschen Typ verwendet.

Ein Problem besteht aber, wenn in eine alte Atennenanlage einfach nur das Kabelsignal eingespeist wird. Die alten Kabel und Dosen waren nicht für die beim Kabel-Fernsehen verwendeten Sonderkanäle ausgelegt. Mann muss also bei einem Umstieg auf Kabel-Fernsehen normalerweise die Verkabelung und die Dosen ersetzen.

Grundsätrzlich kommt natürlich auch noch ein Fehler bei der Einspeisung im Keller in Betracht. Das kann bei einer falschen Pegelung der Anlage anfangen und bei einem defekten Verstärker enden.

Aber ohne die Anlage durchzumessen kann man dazu nichts sagen.
Allerdings gibt es Normen, was als Antennensignal anliegen sollte.

Die Kabelgebühren werden gnadenlos belastet, die Installation
einer Schüssel ist verboten, aber weder Eigentümer noch
Vermieter tun etwas
um den Mangel zu beheben.
Welche Vorgehensweise ist zu empfehlen ?

Technisch ist das keine Frage: Die Anlage durchmessen und technisch in Stand stellen.

Der Rest ist eine rechtliche Frage und gehört wohl ins Brett „Mietrecht“.

MfG Peter(TOO)