gestörte Kommunikation

Hallo Uwi,

Bei der Frage hätte ich sowieso mit „ODER“ geantwortet.

und ich hätte dann das ‚ODER‘ gekocht … ;o)

Beste Grüße

=^…^=

Ein beredtes Beispiel . . .
Hallo Jasmin,

jo, haste nicht verstanden.
Ist schon okay …

Deiner kommunikativen Kompetenz - jetzt verstehe ich Dein Problem!

Hallo Susanne,

HAllo ich frag mich, wie nah sind die beiden sich, ist da noch
was am entstehen oder hocken die beiden schon Jahre
aufeinander?

welchen Unterschied würde das machen?

Ich hab das so gelesen

Ich korrigiere das mal…

SIE wolln wir heut ins Kino oder irgendwann ins Konzert

SIE: Wolln wir heute (Donnerstag) ins Kino oder heute ins Konzert, letzte Möglichkeit fürs Konzert ist Samstag.

Er Kino ist ok, Konzert wär aber auch fein

ER: Heute Kino, Konzert wäre aber die nächsten Tage auch möglich.

SIE ok dann schau ich mal ob ich KArten bekomm […variable
Zeitspanne] Komm ins Kino

Von Karten-bekommen war nicht die Rede, dem Besuch stand nichts im Weg. Zeitspanne fürs Konzert: Donnerstag bis Samstag.

er [denkt] ok dann eben Kino

Lasse ich hier mal so stehen. s.u.

Beide gucken Kino
SIE [nach ein paar TAgen] du ich kann noch KArten fürs Konzert
bekommen

Nicht erst nach ein paar Tagen sondern nach dem Kinobesuch möchte SIE einen Termin fürs Konzert absprechen. Verbleibende Zeitspanne Freitag und Samstag.
SIE: sollen wir dann Samstag zum Konzert fahren?

ER [denkt schon wieder] ich dacht wir waren nu im Kino [sagt]
diese Woche passt ganz schlecht

ER lamentiert, heute sei Donnerstag, „zählt durch“ Freitag, Samstag, Sonntag habe er evtl. keine Zeit.

SIE drängelt

SIE sagt in dem Moment noch gar nichts dazu, da ER scheinbar überlegt, wann es ihm besser passt.

ER ach das Konzert soll ganz doof sein [und denkt womöglich
„mein GEld ist schon fürs Kino draufgegangen“] lass das mal
mit den KArten, das müssen wir uns doch nicht antun…

Karten fürs Konzert gingen eh auf mich, da hätte er nix zahlen müssen.
ER: du kannst Dir ja bis Samstag noch überlegen, ob du wirklich hin möchtest. Ist vielleicht auch gar nicht die Musik, die dir gefällt und dafür dann extra dort hin zu fahren.
Zur Erinnerung: sie möchte auf jeden Fall die Gelegenheit nutzen und auf ihre Kosten hin fahren, ob er nun mit möchte oder nicht.

SIE: Du musst nicht mitkommen, ich kann auch morgen mit meiner Freundin hin.
ER nach einer Pause: musst du denn unbedingt zu zweit dort hin?

Könnte es nicht auch so gewesen sein, oder zumindest so
ähnlich.
Wer hat den armen KErl denn vorgewarnt, dass er gar nicht
„entweder oder“ zu entscheiden hatte sondern durch seine
„Egal“-stimmung es nun zu einem „sowohl als auch“ gekommen
ist.

Der „arme Kerl“ konnte definitiv entscheiden, ob er das eine oder das andere und meinetwegen auch beides ablehnt. Ich hab sogar noch gefragt, oder ob er lieber etwas anderes machen würde an dem Donnerstag, an dem wir verabredet waren. Ursprünglich wollten wir in den Park, aber es hat geregnet. Und als Egal-Entscheidung kam die Zusage fürs Kino auch nicht rüber, sondern er hat freudig zugestimmt, oh ja, auf Kino hätte er auch Lust. Und wie gesagt, ich hab ihm auch gesagt, ich würde auf jeden Fall dann noch bis Samstag zum Konzert fahren und gefragt ob er mitkommen wolle, würde er nicht mit kommen, würde ich mit meiner Freudin fahren.

Also wäre es durchaus möglich sein egal mit einem „ok dann
eben beides“ zu quittieren, damit er gleich weiß was auf ihn
zukommt, finanziell, nervlich und
freundinzufriedenstelltechnisch…

Kein Egal, kein „beides muss“, kein finanzieller Aufwand für IHN, inwieweit IHN das nervlich beansprucht hätte, wußte ER schon, als ER sagte, Konzert wäre die nächsten Tage auch möglich, dass es IHR lieber gewesen wäre, mit IHM zu fahren, wußte ER - kann man so oder so auffassen - schmeichelnd oder belastend - und sich entscheiden mitzugehen oder es lieber zu lassen - aber woher soll SIE wissen, was überwiegt, wenn Anzeichen für beide Auffassungen da sind?

Das Ende vom Lied war, dass ER an dem Abend zwar nicht klar äußerte, dass er nicht mitkommen möchte, bei IHR aber diesen Eindruck hinterließ und SIE daraufhin mit IHRER Freundin zum Konzert fuhr. Aber das hätten beide auch sehr viel einfacher so haben können, SIE hätte gar nicht erst versucht, sich mit IHM abzusprechen oder sich seinen Gegenargumenten für IHR Vorhaben zu stellen und sich das unangehme Gefühl einer überflüssigen Kommunikation ihrerseits gespart.

Liebe Grüße
Fina

Hallo Jasmin,

Du schriebst in deinem 1. Post:

In beiden Fällen wird eine mehr oder weniger geschlossene Frage
gestellt. (Gulasch oder Steak / ja oder nein):

Sie fragt ihn: Möchtest du Gulasch oder Steak zum Mittag?
Er : Nein

jo, haste nicht verstanden.

Was wurde nicht verstanden? Auf „eine mehr oder weniger geschlossene Frage“ wird Nein geantwortet, d. h. doch, beides wird nicht gewünscht. Was ist daran falsch bzw. nicht verstanden? Oder setzt Du Deinem Partner tatsächlich die Pistole auf die Brust, dass er sich zwischen zwei von Dir vorgeschlagenen Fleisch-Gerichten entscheiden muss? Darf er beides nicht mögen und das sagen bzw. muss er eines von beiden mögen/essen?

Hallo Susanne,

HAllo ich frag mich, wie nah sind die beiden sich, ist da noch
was am entstehen oder hocken die beiden schon Jahre
aufeinander?

welchen Unterschied würde das machen?

Nun zum einen lernt man mit den Jahren die Kommunikation aufeinander einzuspielen oder merkwürdige Reaktionen zu deuten, zum anderen ist das Bedürfnis sich so oft wie möglich zu sehen und etwas zusammen zu unternehmen zu BEginn einer BEziehung noch größer, während man sich nach Jahren im selben Haushalt oft genug sieht und Unternehmungen wie Kino oder Konzert eben nicht mehr zugleich dem sichnahsein dienen müssen.

Ich hab das so gelesen

Ich korrigiere das mal…

Mir gings im wesentlichen darum, dass er evtl. überfordert ist von soviel Nähebedürfnis oder Unternehmungsgeist :wink:
also dann interpretier ich mal auf deine Antworten

SIE: Wolln wir heute (Donnerstag) ins Kino oder heute ins
Konzert, letzte Möglichkeit fürs Konzert ist Samstag.

ER: Heute Kino, Konzert wäre aber die nächsten Tage auch
möglich.

„Bitte nimm Kino, Konzert sag ich nur so lala zu, damit du nicht meinst ich fänd die Idee scheiße“
Hier wär der ZEitpunkt gewesen gleich einen Termin abzusprechen

Beide gucken Kino

nach dem Kinobesuch
möchte SIE einen Termin fürs Konzert absprechen. Verbleibende
Zeitspanne Freitag und Samstag.
SIE: sollen wir dann Samstag zum Konzert fahren?

ER lamentiert, heute sei Donnerstag, „zählt durch“ Freitag,
Samstag, Sonntag habe er evtl. keine Zeit.

Ah er kann Sonntag evtl nicht lang ausschlafen, wie man es nach einem Konzert braucht, oder Samstag passt ihm nicht…

SIE drängelt

SIE sagt in dem Moment noch gar nichts dazu, da ER scheinbar
überlegt, wann es ihm besser passt.

ganz schlecht, hier wäre der Zeitpunkt nachzuhaken, was er denn sonst so an den Tagen vor hat, also was ihm vom Konzert abhält, ob es was ist, was man verschieben kann, hängt auch wieder von der Länge der BEziehung ab, was da an Möglichkeiten in betracht kommt (2. Freundin, Kumpels, Ruhetag, Omis GEburtstag, wo man bei BEziehungsanfang eher alleine hingeht und nicht mit prahlt und bei längerer BEziehung zu zweit hin muss… )

ER ach das Konzert soll ganz doof sein [und denkt womöglich
„mein GEld ist schon fürs Kino draufgegangen“] lass das mal
mit den KArten, das müssen wir uns doch nicht antun…

Karten fürs Konzert gingen eh auf mich, da hätte er nix zahlen
müssen.

war ja nur so eine Idee, halt um die überforderung „Beides zu sollen“ deutlich zu machen.

ER: du kannst Dir ja bis Samstag noch überlegen, ob du
wirklich hin möchtest. Ist vielleicht auch gar nicht die
Musik, die dir gefällt und dafür dann extra dort hin zu
fahren.
Zur Erinnerung: sie möchte auf jeden Fall die Gelegenheit
nutzen und auf ihre Kosten hin fahren, ob er nun mit möchte
oder nicht.

warum hat sie es ihm dann nicht gleich zu Anfang so gesagt „wolln wir heute ins Kino? Und dann ist da ja auch noch dieses Konzert, dass ich auf keinen FAll verpassen möchte, das geht nur noch bis Samstag“

SIE: Du musst nicht mitkommen, ich kann auch morgen mit meiner
Freundin hin.
ER nach einer Pause: musst du denn unbedingt zu zweit dort
hin?

Klingt mir sehr nach einer Bezihungsanfangskatastrophe :wink:
ISt er eifersüchtig auf die Freundin?
Oder mag er deinen Musikgeschmack nicht?
Oder ist er anderweitig komisch (wer bitte geht zu einem Konzert alleine hin? Mehr LEute machen mehr Spass)
Hier wäre es möglich ihn nochmals zum mitkommen zu bewegen, „kannst ja auch mitkommen, aber das Konzert muss ich sehen“

Könnte es nicht auch so gewesen sein, oder zumindest so
ähnlich.
Wer hat den armen KErl denn vorgewarnt, dass er gar nicht
„entweder oder“ zu entscheiden hatte sondern durch seine
„Egal“-stimmung es nun zu einem „sowohl als auch“ gekommen
ist.

Der „arme Kerl“ konnte definitiv entscheiden, ob er das eine
oder das andere und meinetwegen auch beides ablehnt.

Aber mir kam immer noch nicht deutlich raus, dass er und sie wusste, dass er nur die Möglichkeit hatte, beides zuzusagen oder Nur ins Konzert mitzukommen und heute ne angesäuerte Freundin, die auch ins Kino wollte oder nur Kino zuzusagen und hinterher ne angesäuerte Freundin zu haben, die ihn auch gern im Konzert dabei haben wollte…
Beides abzusagen hätte lediglich eine andere Frage hier produziert (wieo mag mein Freund nicht mit mir ausgehen?).

Ich hab
sogar noch gefragt, oder ob er lieber etwas anderes machen
würde an dem Donnerstag, an dem wir verabredet waren.
Ursprünglich wollten wir in den Park, aber es hat geregnet.
Und als Egal-Entscheidung kam die Zusage fürs Kino auch nicht
rüber, sondern er hat freudig zugestimmt, oh ja, auf Kino
hätte er auch Lust.

Klingt logisch, warm trocken, finster, kuschelig…

Und wie gesagt, ich hab ihm auch gesagt,
ich würde auf jeden Fall dann noch bis Samstag zum Konzert
fahren und gefragt ob er mitkommen wolle, würde er nicht mit
kommen, würde ich mit meiner Freudin fahren.

ja allerdings anscheinend erst hinterher… Anfangs schien es mir nicht so klar, dass du noch bis Ende der Woche da hin MUSST.

Kein Egal, kein „beides muss“,

sicher? spiel die Möglichkeiten doch nochmal durch, was wenn er nur ins Konzert mitgekommen wär und ihr den Donnerstag nichts gemacht hättet oder euch erst was neues einfallen hätt müssen? Was wenn er eindeutig gleich gesagt hätte ne Konzert ist doof…
: inwieweit IHN das nervlich beansprucht hätte, wußte ER

schon, als ER sagte, Konzert wäre die nächsten Tage auch
möglich,

woraus schließt du das, „Konzert wäre auch möglich“ heißt ja nicht ja wir fahren auch zum Konzert, sondern eher „schaun mer mal“, wahlweise „ist ja noch was hin“ oder „ist eh bald vorbei“

dass es IHR lieber gewesen wäre, mit IHM zu fahren,
wußte ER - kann man so oder so auffassen - schmeichelnd oder
belastend - und sich entscheiden mitzugehen oder es lieber zu
lassen - aber woher soll SIE wissen, was überwiegt, wenn
Anzeichen für beide Auffassungen da sind?

Ich tippe hier immer mehr für junge Liebe, dass er vor allem alles dafür tut um sie zufrieden zustellen und manches womöglich sagt, bevor er nachgedacht hat, was das für Konsequenzen hat oder wie sie es auffassen könnte, vielleicht auch ein gewisses aneinander vorbeireden, da von beiden Seiten in die Kommunikation eigene Wünsche an den PArtner einfliessen…

Das Ende vom Lied war, dass ER an dem Abend zwar nicht klar
äußerte, dass er nicht mitkommen möchte, bei IHR aber diesen
Eindruck hinterließ und SIE daraufhin mit IHRER Freundin zum
Konzert fuhr.

Tja, und wie hat er sich dabei gefühlt, war er nun der angemeierte oder sein Zeitplan ausgeglichen…?

Aber das hätten beide auch sehr viel einfacher
so haben können,

Wohl wahr, aber das lernt sich :wink:

SIE hätte gar nicht erst versucht, sich mit
IHM abzusprechen

doch ohne gehts nicht, aber auch von ihr müssen die Signale gleich direkt kommen, nur weil man sich in der VErliebtheit so fühlt, als ob man mit dem anderen eins ist und er die geheimsten Wünsche erfüllt, heißt das nicht dass er diese auch erraten kann

oder sich seinen Gegenargumenten für IHR
Vorhaben zu stellen

Das waren keine Gegenargumente, sondern Ausflüchte, wie gesagt, da hilft nur direkt ansprechen, auch wenns einfersüchtig oder sonstwie wirken könnte „Wieso hast du da schon was anderes vor?“

und sich das unangehme Gefühl einer
überflüssigen Kommunikation ihrerseits gespart.

Das war nicht überflüssig, sondern dient zum besseren verständis beim nächsten MAl :wink:

Notalls hilft es sich vorzuhalten, Männer dneken nicht so kompliziert :wink:

Gruß Susanne

Hallo Susanne,

Nun zum einen lernt man mit den Jahren die Kommunikation
aufeinander einzuspielen oder merkwürdige Reaktionen zu
deuten,

Ich möchte nicht jahrelang in solche Kommunikationsfallen tappen, damit sich diese irgendwann einspielen.

zum anderen ist das Bedürfnis sich so oft wie möglich
zu sehen und etwas zusammen zu unternehmen zu BEginn einer
BEziehung noch größer, während man sich nach Jahren im selben
Haushalt oft genug sieht und Unternehmungen wie Kino oder
Konzert eben nicht mehr zugleich dem sichnahsein dienen
müssen.

Um daraus abzuleiten, was er will? Abgesehen davon, dass es nicht bei jedem Paar so laufen muss, so müsste Deiner Langzeitbeziehungstheorie auch wieder eine reine Spekulation folgen, was er eigentlich sagen wollte.

Mir gings im wesentlichen darum, dass er evtl. überfordert ist
von soviel Nähebedürfnis oder Unternehmungsgeist :wink:

Mir geht’s im wesentlichen darum, dass ich von IHM wissen möchte, was er ist oder nicht ist und mir das nicht zusammenreimen müssen, schon gar nicht mit Hilfe von anderen Leuten, die ihn nicht mal kennen.

„Bitte nimm Kino, Konzert sag ich nur so lala zu, damit du
nicht meinst ich fänd die Idee scheiße“

Die Idee mitzukommen ist gut, solange es bei der Idee bleibt, oder wie?

Hier wär der ZEitpunkt gewesen gleich einen Termin
abzusprechen

Wir waren ursprünglich für den Park verabredet, das fiel ins Wasser, also machte ich spontan die Vorschläge Kino und Konzert, er entscheid sich fürs Kino, dann fange ich nicht an und kläre im gleichen Atemzug bereits den kompletten Wochenplan. Der Donnerstag fiel ohnehin fürs Konzert flach und nach dem Kino wollte ich dann die „nächsten Tage“ präzisiert wissen.

Ah er kann Sonntag evtl nicht lang ausschlafen, wie man es
nach einem Konzert braucht, oder Samstag passt ihm nicht…

Wenn zwei Tage bleiben und er sagt (Plural) die „nächsten Tage“, schließt das eigentlich den Samstag ein. Ausschlafen konnte er dennoch. Aber wie auch immer, darum geht es nicht. Ist das hier eigentlich gerade ein Experiment, inwieweit ich mich vom Kern des Themas ablenken lasse?

ganz schlecht, hier wäre der Zeitpunkt nachzuhaken, was er
denn sonst so an den Tagen vor hat, also was ihm vom Konzert
abhält, ob es was ist, was man verschieben kann, hängt auch
wieder von der Länge der BEziehung ab, was da an Möglichkeiten
in betracht kommt (2. Freundin, Kumpels, Ruhetag, Omis
GEburtstag, wo man bei BEziehungsanfang eher alleine hingeht
und nicht mit prahlt und bei längerer BEziehung zu zweit hin
muss… )

Ich falle niemandem ins Wort und wollte auch keine Rechtfertigung warum er womöglich nicht kann. Ich wollte ihn auch nicht überreden (so fiel zum Thema „sie drängelt“) sondern wissen, ob er mitkommt und wenn ja wann. Dann kann man sagen, ich hab Zeit oder ich hab keine Zeit, oder ich weiß jetzt noch nicht, ob ich Zeit habe und fragen, reicht es dir, wenn ich dir bis morgen Mittag bescheid gebe o.ä.
Und wenn es gar nicht an der Zeit liegt, sondern man schlicht keine Lust hat, lässt sich auch das in Worte fassen.

war ja nur so eine Idee, halt um die überforderung „Beides zu
sollen“ deutlich zu machen.

Er sollte gar nichts, beide Vorschläge waren optional.

warum hat sie es ihm dann nicht gleich zu Anfang so gesagt

Aber genau das hab ich doch!

„wolln wir heute ins Kino? Und dann ist da ja auch noch dieses
Konzert, dass ich auf keinen FAll verpassen möchte, das geht
nur noch bis Samstag“

Ich hab ihn gefragt, ob er Lust hätte ins Kino zu gehen, ansonsten gäbe es noch bis Samstag die Möglichkeit ins Konzert zu gehen und würde ich dort auf jeden Fall hinfahren, oder ob er eine andere Idee als Alternative zum Park hätte.

Klingt mir sehr nach einer Bezihungsanfangskatastrophe :wink:
ISt er eifersüchtig auf die Freundin?

Möglich. Vielleicht hat er es auch in den falschen Hals bekommen, dass ich ihm den Samstag vorschlug und als er dann rumeierte, sagte ich, ich könnte auch Freitag mit meiner Freundin hingehen - das hatte ich bereits vorher mit ihr geklärt und so kam es auch sicher rüber.
Kann gut sein, er wollte zwar selbst nicht mit, aber dass ich dann mit meiner Freundin fahren würde, fand er auch nicht so prall. Aber müsste man deswegen um den heißen Brei rumreden? Das macht es nicht besser und ist extrem anstrengend - für beide!

Oder mag er deinen Musikgeschmack nicht?
Oder ist er anderweitig komisch (wer bitte geht zu einem
Konzert alleine hin? Mehr LEute machen mehr Spass)

Möchte jetzt nicht die Geschichte komplett neu erzählen, aber „Konzert“ ist lediglich ein vereinfachender Platzhalter.

Hier wäre es möglich ihn nochmals zum mitkommen zu bewegen,

War nicht mein Anliegen! Er hatte tatsächlich die Wahl.

Aber mir kam immer noch nicht deutlich raus, dass er und sie
wusste, dass er nur die Möglichkeit hatte, beides zuzusagen
oder Nur ins Konzert mitzukommen und heute ne angesäuerte
Freundin, die auch ins Kino wollte oder nur Kino zuzusagen und
hinterher ne angesäuerte Freundin zu haben, die ihn auch gern
im Konzert dabei haben wollte…

Dann lies am besten alles noch mal. :wink:
Waren alles nur Vorschläge, reine Optionen, weil wir bereits verabredet waren und eine Alternative suchten zum Park, da es regnete. Wir hätten auch was ganz anderes machen können oder das Date verschieben. Alles kann nichts muss. Ich kann natürlich nicht komplett ausschließen, dass er das vielleicht auch anders aufgefasst hat - aber auch sowas ließe sich ggf. mit einer entsprechenden Kommunikation klären.

Beides abzusagen hätte lediglich eine andere Frage hier
produziert (wieo mag mein Freund nicht mit mir ausgehen?).

Er hätte auch selbst eine Idee anbringen können. Oder ehrlich absagen, wäre jedenfalls einfacher als jeder Affentanz.

ja allerdings anscheinend erst hinterher… Anfangs schien es
mir nicht so klar, dass du noch bis Ende der Woche da hin
MUSST.

IHM schon. Er wußte, das ist eine Gelegenheit für mich, die ich mir nicht entgehen lassen möchte, das kam vorm Kino zur Sprache und danach im Zusammenhang mit der „Terminabsprache“ auch noch mal.

Kein Egal, kein „beides muss“,

sicher? spiel die Möglichkeiten doch nochmal durch, was wenn
er nur ins Konzert mitgekommen wär und ihr den Donnerstag
nichts gemacht hättet oder euch erst was neues einfallen hätt
müssen? Was wenn er eindeutig gleich gesagt hätte ne Konzert
ist doof…

Abgesehen davon, dass wir auch Donnerstag ins Konzert hätten gehen können… Dann hätten wir uns die ganze Rederei sparen können. Wenn ich sage, er kann sich das selbst aussuchen, dann meine ich das auch so und bin dann auch nicht über das Ergebnis enttäuscht. Enttäuscht war ich dadurch, dass er mir ein Gefühl vermittelt hat, das sich widersprach (er möchte mit - er möchte nicht mit) und ich mir selbst dann doch so vor kam, als hätte ich ihn überreden wollen, weil er mich mit den Pseudoargumenten irregeführt hat.

woraus schließt du das, „Konzert wäre auch möglich“ heißt ja
nicht ja wir fahren auch zum Konzert, sondern eher „schaun mer
mal“, wahlweise „ist ja noch was hin“ oder „ist eh bald
vorbei“

Wie lange soll man da mal schauen, wenn es nur noch die beiden folgenden Tage möglich ist? Und wenn man sich selbst unschlüssig ist, dann doch bitte, bitte sowas auch aussprechen!!! Aber dann kann er nicht erwarten, dass ich darauf warte, dass er mir kurzfristig absagt und ich dann tatsächlich alleine hätte fahren müssen.

Ich tippe hier immer mehr für junge Liebe, dass er vor allem
alles dafür tut um sie zufrieden zustellen und manches
womöglich sagt, bevor er nachgedacht hat, was das für
Konsequenzen hat oder wie sie es auffassen könnte, vielleicht
auch ein gewisses aneinander vorbeireden, da von beiden Seiten
in die Kommunikation eigene Wünsche an den PArtner
einfliessen…

Zeitspannen sind relativ. Er kennt mich nach anderthalb Jahren zumindest so gut, dass er weiß, dass ich vor allem Wert auf Ehrlichkeit lege, und wenn er im Affekt etwas sagt oder es falsch bei mir ankommen sollte, so kann man auch sowas aufklären.

Tja, und wie hat er sich dabei gefühlt, war er nun der
angemeierte oder sein Zeitplan ausgeglichen…?

Keine Ahnung, er fragte Dienstag per sms ob ich beim Konzert war. Als wenn das immer noch in den Sternen gestanden hätte.

SIE hätte gar nicht erst versucht, sich mit
IHM abzusprechen

doch ohne gehts nicht,

Wenn er eh nicht mit will, wozu sollte ich dann noch den Termin mit ihm absprechen?

aber auch von ihr müssen die Signale
gleich direkt kommen, nur weil man sich in der VErliebtheit so
fühlt, als ob man mit dem anderen eins ist und er die
geheimsten Wünsche erfüllt, heißt das nicht dass er diese auch
erraten kann

Du spekulierst schon wieder fleißig! :wink:

Das waren keine Gegenargumente, sondern Ausflüchte, wie
gesagt, da hilft nur direkt ansprechen, auch wenns
einfersüchtig oder sonstwie wirken könnte „Wieso hast du da
schon was anderes vor?“

Dass es Aussflüchte waren, war mir später auch klar, aber das hätte ich halt gerne schon vorher erkannt und mich dann nicht darauf eingelassen, noch auf seine „Argumente“ einzugehen. Wieso er evtl. (Spekulation) doch schon was anderes vor hatte, stand völlig außen vor und war (wäre) nicht Gegenstand der Diskussion (gewesen).

Das war nicht überflüssig, sondern dient zum besseren
verständis beim nächsten MAl :wink:

Ähhhm, wie das? Wirklich verstanden, was er eigentlich sagen wollte, hab ich immer noch nicht, weil ich nach wie vor allenfalls spekulieren kann. Macht keinen Sinn, denn ich kann mit jeder Spekulation auch völlig falsch liegen.
Aber ich möchte vorbeugen, ohne nun krampfhaft auf der Lauer zu liegen, dass die nächste Kommunikationsfalle vorprogrammiert ist.

Notalls hilft es sich vorzuhalten, Männer dneken nicht so
kompliziert :wink:

Männer im Allgemeinen - na dann wäre das Gespräch wohl anders verlaufen, das hatte ich schon an anderer Stelle in diesem Thread.
Wenn man nicht kompliziert denkt, wieso sollte man dann kompliziert reden?
Dann sollte es doch möglich sein, auf eine einfache Frage eine klare Antwort zu geben.

Liebe Grüße
Fina

PS: so kann man seine Nächte auch verbringen. :wink:

Hallo

„Die Idee mitzukommen ist gut, solange es bei der Idee bleibt, oder wie?“

Vielleicht ist es das. Er hat keine Lust, sich festzulegen. (Ohne Wertung). Kann auch sein, dass ihm Deine Planung, Dein „Leg dich doch mal fest / bezieh dich auf mich“ einfach gerade zu anstrengend ist.

Du tendierst mehr in diese Richtung (Kontrolle), er kompensiert das durch Ausweichen. Möchte nicht in dein Raster passen, aber auch keine anstrengende Auseinandersetzung deswegen.

Eigentlich typisch für die Geschlechterrollen und ganz normal… Könntest auch auf ihn zugehen.

Gruß,
A.

Brandens Meinung passt auch dazu,
die Gewichtung ist etwas anders.
Aber das weißt Du evtl. besser.

HAllo nochmal, ich hab nicht wild spekuliert, sondern versucht dir zu spiegeln, wie der Gespächsverlauf auf mich wirkt, damit du evtl auch mal DEINE Rolle im GEspäch analysierst.

Auf mich wirkst du sehr fordernd, und da ihr ja offenbar ein Paar seid, möchte er dir auch entgegenkommen, aber manchmal kann das auch anstrengend sein und manchmal auch zu anstrengend. Deshalb vielleicht dieses zwiespältige Verhalten „ja schon-damit du ruhe gibst- aber eigentlich willich nicht“

In manchen Situationen gibt es nicht nur ja oder nein, sondern eben auch ein vielleicht oder weiß nicht…

Ausserdem kann es auch sein, dass er das was du sagst ganz anders versteht, als wie du es meinst.
Schau mal hier http://www.schulz-von-thun.de/buch/reden1.html#
und klick auf Leseprobe, da gibts das Modell der „4 Seiten einer Nachricht“ wenn du durchblätterst.
Das könnte dir zum VErständis evtl helfen, auch wenn erst mal nur vom Sender geredet wird. Wenn dann noch der Empfänger dazukommt, oder es gar hin und her geht, na das erfährst du anscheinend ja öfters :wink:
Gruß Susanne