Hallo ,
kann mir jemand folgendes erklären. ich habe 2 Digitalcameras zum Vergleich zuhause. 1. Canon S40 , 2. Sony DSC-P9. Beide 4 Megapixel. Nun machte ich mit beiden Apparaten exakt die gleichen Aufnahmen ( im Freien, WW und Tele, im Raum mit Blitz, Makro…) um zu vergleichen schloss ich nacheinander beide Geräte an meinen Fernseher an. Bei der P9 hatte ich ausgezeichnete Bilder ohne jegl. störung. Bei der Canon hingegen waren alle Ränder von Gegenstäden „verkrizzelt“ es sah moireeartig ( ich glaube, man sagt es so) aus. Viele kleine sich ständig bewegende Schräglinien. Über den Computer ergaben beide sehr gute Bilder, die Canon etwas zu blaß für meinen Geschmack, aber in Ornung. Da es sich bei der Canon um eine teure und sehr gut getestete Kamera handelt, verstehe ich das nicht. Vielleicht hat jemand eine erklärung dafür.
ich grüße Euch, Manni
Hallo Manni,
das mit dem schlechten TV-Bild ist eigentlich die Regel bei den Digitalkameras. Dass die P9 ein besseres Bild liefert war mir bis jetzt nicht bekannt - anscheinend hat Sony dazugelernt.
Der TV-Ausgang ist der Punkt, wo eigentlich alle Hersteller das Sparen anfangen. Da wird 1,50 Euro eingespart und die billigere Elektronik zur Wandlung des digitalen Signals in ein analoges (wie es der Fernseher benötigt) verwendet. Das Resultat hast du ja bereits gesehen…
Nebenbei bemerkt: Das ist auch einer der Gründe warum billige Grafikkarten ein „matschiges“ Bild bei hohen Auflösungen auf dem Monitor liefern, obwohl sie den gleichen Grafikchip haben. Hier wurde ebenfalls bei der Signalverarbeitung/AD-Wandlung gespart.
Gruss
Martin