Gesucht: Kuchen mit Eischnee aus Georgien

Guten Abend,
komme grade von einer herrlichen Gartenparty und habe dort einen noch viel herrlicheren Kuchen gegessen.
:smile:
Vielleicht kann mir jemand helfen?
Die holde Bäckerin war nämlich leider nicht mehr anwesend, als ich in den Genuss ihres köstlichen Kuchens kam und ich war zu doof schüchtern, um bei den anderen Anwesenden nachzufragen…
Also, hier mal eine Beschreibung:
-die Bäckerin kommt gebürtig aus Georgien
-der Kuchen/ die Torte war kuppelförmig und sah damit so aus,
als wäre sie in einer riesigen, umgedrehten Salatschüssel gebacken worden
-unten war ein „Schokoladenrührteig“,
der sah so aus, als sei er zuerst gebacken worden, man konnte deutlich eine dunkle „Oberschicht/ Kruste“ erkennen
-dann kam ein wenig fast flüssige Masse in der Mitte der Kuppel,
diese schmeckte wie eine Art flüssiger Kuchenteig/ Schokoladensoße

-und jetzt der Knaller schlechthin:
dadrauf folgte eine glatte Kuppel,
also der untere Teil der Salatschüssel sozusagen :wink:
aus fantastischem Eischnee,
schnittfest,
zarte Karameltröpfchen bildeten die Zierde dieser Kuppel…

Und das ganze schmeckte wie nie zuvor Probiertes…
…Köstlich!

(nur etwas ot: Gesehen habe ich etwas Ähnliches schon mal,
jetzt aber nicht lachen:
Wer von euch schon mal in Puerto Soller war, hat in der mindestens 20 Jahre alten Drehvitrine aus Glas im alteingesessenen Uraltcharme- Restaurant mit der Palme drin (keine Namen nennen, von wegen Werbung und so…), ja, genau das mit der Palmenleuchtreklame, die immer so blinkt,
also dadrin steht in der obersten Etage auch seit Milliarden von Jahren immer so eine Kuppeltorte mit Eischnee.
Ich dachte immer, das sei Deko :smile:
Seit heute kann ich mir vorstellen, wie es schmeckt…

Wer kann mir helfen???
Ich möchte so etwas bitte unbedingt auch backen können…
Würde mich total freuen,
Finjen

Hallo Finjen,

ich weiss nicht, ob es einen Zusammenhang zwischen der georgischen Herkunft der Bäckerin und der von ihr gebackenen Torte gibt.
Bei der Beschreibung der Torte dachte ich spontan an eine (eisgekühlte) Kuppeltorte; es gibt in Italien eine Schokoladige Variante, jedoch habe ich auf die Schnelle kein Rezepte mit Baiser gefunden, sondern nur mit Schokoladenglasur. Die kleinen Karamellknübbelchen (mist, habe deinen text gelöscht) könnten durch die Feuchtigkeit entstanden sein, oder die Bäckerin hat nochmal Zuckerfäden o.ä. über die Baisermasse gezogen.- Ehm, ich gehe doch recht in der Annahme, dass der Eischnee trocken (gebacken) gewesen ist, oder nicht?

Der teig war höchstwahrscheinlcih Bisquitteig, der ist dafür üblich.

In was war denn die Füllung, oder war das nur übereinandergeschichtet- Boden, Schokomasse - konnte man die also von aussen sehen, oder war da auch Teig drum?, oder die Baisermasse?-, und (nur) oben drauf die Baisermasse–?

Wenn der Baiser gebacken gewesne ist, um dem ganzen halt zu geben, dann muss die Schokofüllung tiefgekühklt gewesen sein, sonst wäre die beim Bakcen des baisers im Ofen davongeschmolzen.

Sorry, ich glaube, richtig helfen kann ich Dir nicht, aber vielleicht findest du noch was.

Ich tippe auch darauf, dass die Bäckerin die Torte evtl. abgewandelt hat, z.B. Früchte weggelassen hat o.ä. - waren da eigentlich Nüsse o.ä. drin? war das alkoholisch?

Frag doch bei den Gastgebern, ob sie Dir nicht den Kontakt zu der Bäckerin herstelllen können- das ist doch den Mut wert. Denn, ehrlich gesagt, welches Rezept wir auch finden sollten, ob es das ist, was die Bäckerin verwendet hat, wissen wir nicht. Originalquelle ist doch am besten, nur MUT!! (…und dann hier reinstellen! :smile:

Gruss,
K_K

Hallo Finjen,

komme grade von einer herrlichen Gartenparty und habe dort
einen noch viel herrlicheren Kuchen gegessen.
:smile:
Vielleicht kann mir jemand helfen?
Die holde Bäckerin war nämlich leider nicht mehr anwesend, als
ich in den Genuss ihres köstlichen Kuchens kam und ich war zu
doof schüchtern, um bei den anderen
Anwesenden nachzufragen…
Also, hier mal eine Beschreibung:
-die Bäckerin kommt gebürtig aus Georgien
-der Kuchen/ die Torte war kuppelförmig und sah damit so aus,
als wäre sie in einer riesigen, umgedrehten Salatschüssel
gebacken worden
-unten war ein „Schokoladenrührteig“,
der sah so aus, als sei er zuerst gebacken worden, man konnte
deutlich eine dunkle „Oberschicht/ Kruste“ erkennen
-dann kam ein wenig fast flüssige Masse in der Mitte der
Kuppel,
diese schmeckte wie eine Art flüssiger Kuchenteig/
Schokoladensoße

-und jetzt der Knaller schlechthin:
dadrauf folgte eine glatte Kuppel,
also der untere Teil der Salatschüssel sozusagen :wink:
aus fantastischem Eischnee,
schnittfest,
zarte Karameltröpfchen bildeten die Zierde dieser Kuppel…

Und das ganze schmeckte wie nie zuvor Probiertes…
…Köstlich!

google mal nach „Baked Alaska“.

Kurzbeschreibung:
man bäckt einen Bisquitboden - Geschmackrichtung beliebig
Dann nimmt man eine Schüssel, streicht sie randvoll mit Eiscreme und packt den Torenboden obendrauf.
Alles zusammen muss nun über Nacht in die Tiefkühltruhe.
Es muss richtig steinhart gefroren sein.
Denn nach dem Herausnehmen kommt diese Eisbombe mit einer steifen Baiserhaube in den Backofen.

Sobald die Spitzen der Baiserhülle bräunlich sind, serviert man den Alaska eigentlich.

… oder man packt ihn in eine Styroporkiste und schleppt ihn zur nächsten Gartenparty.
Dann ist das Eis unter dem Baiser natürlich irgenwann mehr oder dank all der Konsistenzgeber in gekaufter Eiscreme auch weniger flüssig.

viele Grüße
GEli

Leider nicht, schnief :frowning:
Hallo Geli,
danke für Deine Antwort,
„Baked Alaska“ ist es aber definitiv nicht, klingt allerdings auch lecker und sieht sehr verlockend aus :smile:

Unterschiede zu „meinem“ Kuchen:

  • Die komplette Kuppel war aus schnittfestem, weißen Eischnee, nicht aus einer cm-dicken Baiserschicht,
  • die Kuppel war glatt, wie aus einer Form gestülpt und hatte keine „Spitzen“,
  • nichts an der Kuppel war gebräunt, mit Ausnahme der Karamelperlen, die stellenweise die Kuppel herabliefen
  • der Boden war ziemlich sicher ein Rühr-und kein Bisquitteig, er war in der Mitte etwas höher als am Rand, vermutlich in einer Springform gebacken worden und recht dick (4-7 cm)
    Also irgendwie anders :smile:

Kann es wohl sein, dass diese Eischneekuppel gar nicht gebacken, sondern irgendwie anders, z.B. im Wasserbad o.ä. erstellt wurde?

*Ein weiteres Rätsel der Menschheit*…
Aber trotzdem ganz herzlichen Dank für Deine Mühe!
Gruß von Finjen

Leider auch nicht…
Hallo Kleiner König,

ich weiss nicht, ob es einen Zusammenhang zwischen der
georgischen Herkunft der Bäckerin und der von ihr gebackenen
Torte gibt.

Ich leider auch nicht :wink:
Da meine Augen aber nie zuvor Solches gesehen (mit Ausnahme des beschriebenen Restaurants auf Mallorca), und ich nie zuvor Ähnliches schmeckte, hoffte ich, es bestünde vielleicht ein Zusammenhang…

Bei der Beschreibung der Torte dachte ich spontan an eine
(eisgekühlte) Kuppeltorte…

…kein Eis…

…ich gehe doch recht in der Annahme, dass der Eischnee :trocken(gebacken) gewesen ist, oder nicht?

Auch das ist mir nicht 100%ig klar:
Die Kuppel war definitiv aus einer weissen, lockeren, süssen Masse,
es war jedoch kein Baiser so wie ich es kenne (fest, trocken, knirschig)
sondern eine weiche, dennoch schnittfeste Masse, superglatt die Kuppeloberfläche, ebenso glatt die geschnittenen Tortenstücke…
Geschmacklich
erinnerte die Kuppel an diese Schaumzuckerwaffelmasse von der Kirmes, oder in etwa wie das Obere vom Schokokuss/„Negerkuss“, aber locker und zugleich schnittfest… Ohje…

Der teig war höchstwahrscheinlcih Bisquitteig, der ist dafür
üblich.

Meinem Gefühl nach war es von der Konsistenz her eher ein Rührteig, kenne Bisquit aber auch nur in dünn und als Rolle :smile:

Am Rand des (vermutlich in einer Springform gebackenen) „Unterteils“ war der braune Kuchenteig etwa 4 cm, in der Mitte des Kuchens war der Teig etwa 6 cm dick und wie gesagt: eine deutliche sehr dunkelbraune Oberfläche war sicht-und schmeckbar.

In was war denn die Füllung, oder war das nur
übereinandergeschichtet- Boden, Schokomasse - konnte man die
also von aussen sehen,

Nein, von aussen nicht sichtbar.
Es schien, als wäre diese cremig-flüssige Schokomasse nur in die Mitte des Kuchens gestrichen worden…

Wenn der Baiser gebacken gewesne ist, um dem ganzen halt zu
geben, dann muss die Schokofüllung tiefgekühklt gewesen sein,
sonst wäre die beim Bakcen des baisers im Ofen
davongeschmolzen.

…und selbst da bin ich mir nicht einmal sicher!
Es war halt keine Baiserschicht, innen weich, außen knusprig, sondern eine in der Mitte der Kuppel etwa 12 cm hohe, von der Konsistenz her überall gleiche weiche, dennoch schnittfeste Masse.
Mit deiner Kuppeltorte/ Charlotte liegst Du gar nicht so falsch, zumindest optisch sah die Form genauso aus :wink:

Sorry, ich glaube, richtig helfen kann ich Dir nicht, aber
vielleicht findest du noch was.

Doch, das war schon sehr hilfreich, ich hatte den Begriff „Charlotte“ zum Beispiel nicht aufm Schirm und werde jetzt mal damit googlen, vielleicht stolper ich ja drüber…

Ich tippe auch darauf, dass die Bäckerin die Torte evtl.
abgewandelt hat, z.B. Früchte weggelassen hat o.ä. - waren da
eigentlich Nüsse o.ä. drin? war das alkoholisch?

Keine Nüsse, keine Früchte, vermutlich kein Alk :smile:

Frag doch bei den Gastgebern, ob sie Dir nicht den Kontakt zu
der Bäckerin herstelllen können…
…(…und dann hier reinstellen! :smile:

Und genau das werde ich als „übernächstes“ tun :wink:
Dankeschön für Hilfe und Mühe,
sagt Finjen