'gesunde' Nachtisch-Rezepte für KiLa?

Hallo!

In dem KiLa meiner Tochter kochen wir Eltern reihum das Mittagessen. Leider wählen die meisten Eltern für den Nachtisch Hanuta, Knoppers und Konsorten! Das habe ich auf dem letzten Elternabend zum Thema gemacht. Ergebnis war, dass fast alle Eltern bereit wären, diese Süßigkeiten gegen einen gesünderen Nachtisch einzutauschen – nur fehlt es ihnen an Ideen dafür.
Klar ist Nachtisch meistens süß, aber m.E. kann er auch wenigstens ein bisschen gesund sein, wenn man z.B. an Apfelmus mit einer dünnen Schicht Schlagsahne und Schokostreusel-Verzierung als Beispiel denkt oder auch Bananen-Viertel mit einem dünnen Schokoüberzug. Ein nicht-süßes Beispiel wäre übrigens Studentenfutter. Die Eltern fanden die Beispiele allesamt gut, nur fallen ihnen (und auch mir) nicht viele andere solcher Rezepte ein.

Habt Ihr noch Ideen oder wisst Ihr, wo ich nachsehen kann?
Bedingung ist übrigens (wer hätte das gedacht), dass der Aufwand und die Kosten sich in Grenzen halten.

Ich freue mich auf Eure Antworten!
Schöne Grüße,
Gabi

Ein

nicht-süßes Beispiel wäre übrigens Studentenfutter. Die Eltern

Na ob das so ideal ist? Ich kenne nicht ein Kind dass auf Körner steht, auf Rosinen evtl…

Leckere Nachtische sind alle möglichen Früchte mit Joghurt z.B. Erdbeeren, Kirschen oder Mandarinen.

Erdbeeren o.ä. kann man mit Vanilleeis oder Sahne aufschlagen und kühlstellen, auch lecker.

Weiter kann man Maulbeeren, Feigen, Datteln oder Aprikosen (alle ungeschwefelt bitte) geben, weil die auch sehr süß schmecken aber nicht so ungesund wie Schokolade und Zuckerzeugs sind.

Auch gut ein WIRKLICH klassischer Vanillepudding. Sprich Vanille+Milch und Ende.

Nicht süß wären z.B. Tomatensalat nach Familienrezept z.B. Schüsselboden leicht mit Öl bedecken, nochmal Essig dazu, Schuss Kondensmilch dazu, geachtelte Tomaten und mit Pfeffer und Salz Abschmecken. Oder Salatgurken kleinschnipseln unt bisserl Pfeffer und Salz dran.
Aber denkt bitte daran nicht zu viel Salz dran zu geben, wenn überhaupt, Kinder sollten davon nicht allzuviel zu sich nehmen.

Ein Obstsalat tuts auch, Apfel/Birne/Mandarine + Traube oder alternativ in Gläsern gibts Melonenbällchen, Papayabällchen, Ananasbällchen. (nur das Wasser muss abgeschüttet werden, das riecht nicht so lecker).

Dann gibt es noch schöne Varianten von Griesbrei mit Orangensorbet drauf u.ä. aber ich weiß nicht ob Kinder sowas heutzutage noch Essen…

Aus Süßkartoffeln kann man auch leckere Nachtische zaubern.

lg
Kate

Hallo liebe Gabi,

ich finde Deine Idee sehr gut. :o)

Vielleicht ist ja hier was passendes dabei?

http://www.blinde-kuh.de/kueche/rezepte-nachspeisen…
http://www.br-online.de/kinder/spielen-werkeln/rezep…
http://www.chefkoch.de/rezepte/190091081009640/Bunte…
http://www.naturkost.de/rezept/2007r/kinderrezepte/w…
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http://www.kindergaudi.de/kigacms/rezepte/katlist.ht…

Liebe Grüße
von
Stefanie

Servus Gabi,

bei meiner Mutter, die in den 1930er Jahren Hauswirtschaft gelernt hatte (d.h. noch bei Dozentinnen, die aus der ersten „Reformbewegung“ der 1920er stammten), gabs zum Nachtisch nie etwas anderes als süß angemachten Quark, dazu das jeweilige Obst der Saison (das hieße jetzt grade im Februar z.B. Ontario, Brettacher, Schweizer Glockenapfel). Angemacht mit wenig ggf. Rohrzucker, eventuell Vanille, etwas Milch zum Glattrühren, sehr wenig Salz (das verstärkt den Zuckergeschmack) und etwas Zitronensaft (hält auch die Äpfel hell). Auch bei engem Budget darf man am Quark nicht sparen, z.B. der 20%er von Ehrmann hat eine sehr leckere Säure, es gibt auch schöne französische Herkünfte.

Mit Arbeit verbunden, aber wohlfeil und schon ein bissle „nobel“ sind Birnen, im Ganzen geschält und gegart in Holundersaft (klassisch: Rotwein - aber das brauchts dabei nicht) mit etwas Stangenzimt, Vanille, Rohrzucker.

Milchreis, Grießbrei und, wenn vom Schlaraffenland oder „Töpfchen koche“ die Rede ist, auch süßer Hirsebrei sind was Nettes, mit oder ohne Kompott.

Waffeln, Pfannkuchen und Riifkoche kann man für sehr billiges Geld herstellen.

Dampfnudeln mit einer süßen Soße sind nett - da ist bloß aber wieder die Arbeit mit der Soße, weil die fertig käuflichen gänzlich überzuckert sind. Auch hier hilft die kleine Prise Salz, um den Zucker subjektiv süßer zu machen.

Generell ists glaube ich ziemlich wichtig, auf welches Maß an Zucker man im Alter unter zehn Jahren „geeicht“ wird - ich erinnere mich an eine Kollegin aus Louisville, die mir beschrieben hat, dass sie sozusagen mit Cola im Nuckelfläschchen aufgezogen worden ist, mit der Folge, dass für sie sogar ein Oppenheimer Krötenbrunnen „bitter“ schmeckt…

Schöne Grüße

MM

Hallo Kate,

eine blöde Frage:

Auch gut ein WIRKLICH klassischer Vanillepudding. Sprich
Vanille+Milch und Ende.

Vanille und Milch gibt doch keinen Pudding, sonder aromatisierte Milch, oder spinn ich?

Erklär mal genauer, wie Du den Vanillepudding selbst machst, ich hab noch soviel Vanillestangen und keine tolle Verwendung dafür.

Gruß, Anne

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Vanille und Milch gibt doch keinen Pudding, sonder
aromatisierte Milch, oder spinn ich?

Erklär mal genauer, wie Du den Vanillepudding selbst machst,
ich hab noch soviel Vanillestangen und keine tolle Verwendung
dafür.

Gruß, Anne

Nene bisschen Zucker muss schon rein, aber man kommt mit weniger aus und hat keine Geschmacksverstärker und ähnlichen Mist drin.
1 liter Milch
1 (oder auch zwei wenn du zuviel hast) Vanilleschoten
3-4 EL Zucker
2 Gabeln Mondamin in KALTEM Wasser aufgelöst.

Du lässt erstmal das Mark der Schote in der Milch schön auskochen, dann kommt der Zucker hinzu. Wenn der sich aufgelöst hat und die Milch Blasen wirft kommt das im kalten (!) Wasser aufgelöste Mondamin dran. Man kann auch weniger nehmen je nachdem wie dick und fest man den Pudding haben will. Ich persönlich mag lieber sowas wie Pudding Suppe evtl. mit Früchten drin.
Wenn du es nach dem Grundrezept machst wird das ganze kräftig aufgeschlagen damits ein wenig fluffig wird. Davon wird man a) mächtig Satt vor allem als Nachtisch und spart sich b) etwaige Chemie.

lg
Kate

HAllo!

sehr wenig Salz (das verstärkt den Zuckergeschmack)

Ach das ist ja interessant. Ist das der Grund für die „Prise Salz“ in vielen Rezepten? Habe mich schon oft darüber gewundert und den Sinn in Frage gestellt. Gibts da eine (für Laien verständliche) Erklärung für?

Grüßle vom Schwaben

was spricht gegen joghurt und obst? (o.w.t.)
.

Habt Ihr noch Ideen oder wisst Ihr, wo ich nachsehen kann?

Hallo,

gesunde Speisen sogar in Rohkost-Qualitaet findest Du bei ww.urshochstrasser.ch > Rezepte > Desserts und Konfekt

Ansonsten schau bei ww.naturkost.de rein, die Macher von Schrot+korn haben auch einiges Gesunde anzubieten.

Guten Appetit wuenscht Helmut

Wie wärs mit Soja Schokopudding aus Schokosojamilch und BioPuddingpulver und Rohrrohrzucker…Schmeckt lecker!

Oder Fruchtquark?

Hallo Gabi,

auf die Gefahr, mich zu wiederholen (habe den Thread nicht gelesen) hin: Studentenfutter ist zwar nicht süß, hat aber furchtbar viel Fett (je nach Nußsorte bis zu 75 g reinstes - wenn auch ‚gutes‘ - Fett pro 100 g Nüsse).

Ich bin für Obst: entweder als Stück (z. B. Apfel) oder als Obstsalat, der sich ja nun aus allem machen läßt. Es kann auch - wenn man backen kann - ruhig ein Hefekuchen vom Blech sein. Es kann auch - zu besonderen Anlässen - ein Schokofondue sein oder Baiser sein (ist übrigens nicht einmal halb so aufwändig wie man denkt). Oder Joghurt-Eis bzw. Granité (da fühlen sich die Kiddies so richtig erwachsen). Oder Quark-Creme mit Früchten. Desserts, die Null Aufwand bedeuten, gibt es zu Hauf…

Grüße
Renee

Danke fürs Rezept.

Gruß, Anne

Grüß Gottle,

Ach das ist ja interessant. Ist das der Grund für die „Prise
Salz“ in vielen Rezepten? Habe mich schon oft darüber
gewundert und den Sinn in Frage gestellt. Gibts da eine (für
Laien verständliche) Erklärung für?

Eine Erklärung habe ich nicht, aber das Salz ein Geschmacksverstärker ist, ist eigentlich bekannt. Meine Oma hat auch immer eine Prise in den Kaffeefilter gegeben.

Ralph