Es ist zwar schon vom November, doch da noch nicht umgesetzt immer noch aktuell:
die kluge Frau möchte die Zahl der Krankenkassen reduzieren.
Ein löblicher Gedanke… nur wieder typisch linksgestrickt: von (sozialdiktatorischem) Staatsbefehl her, sprich einige schließen.
Und so wie ich sie bisher kenne: die günstigsten.
Warum (und deswegen bringe ich das Thema im hier in Inlandspolitik) überlässt die Tante das nicht dem Markt? Warum streicht sie nicht den Strukturausgleich? Klar, erst mal wandern viele ab in extrem günstigere Kassen. Doch dann müssen die (weil sie ja Annahmezwang haben und alle nehmen müssen) ihre Beiträge erhöhen. Und irgend wann ist es so weit: die gut geführten überleben, die schlechten gehen pleite. Ergebnis: wir haben weniger Kassen, weniger Kosten, die Paläste werden kleiner und effizienter, die Wasserkopfgehälter evtl. etwas niedriger (da die Kosten für Erhaltmassnahmen wendet werden). Kurz: eitel Sonnenschein bei allen… allen? nein, diejenigen, die bisher sich darauf verlassen konnten, dass ihr Minus von den andren ausgeglichen wird, die machen brummige Gesichter, klar!
Und wenn man schon streicht, dann könnte man auch die Wettbewerbsbeschränkungen der Kassen streichen. Ebenso die z.Zt. gültige Honorierung der Ärzte: weg mit der Kopfprämie, nur noch eine reine Leistungsbezahlung, Erhöhung der Liquidationssatzes von 1,5 GOÄ auf 2,3 GOÄ (Regelsatz). Und Abzeichnung jeder Behandlung durch den Patienten.
Grüße
Raimund