Gesundheitsreform

Kann es das denn noch sein, was die Opposition hier vorschlägt? Keine Kostenübernahme mehr beim Zahnersatz (ich wußte schon immer, warum ich mein Bonusheft nicht führe) und, was ich noch viel schlimmer finde: Zehn Prozent, bis max 2% vom Jahresbrutto für Arztbesuche etc. Das ist eine Fechheit! Die sollen doch mal bei sich und ihresgleichen sparen. Es sieht doch so aus: Wer arm ist muß früher sterben.

Mal ganz davon abgesehen, dass die Vorschläge der Regierung genauso Sch… sind!

Peter

Hallo Peter,

Kann es das denn noch sein, was die Opposition hier
vorschlägt? Keine Kostenübernahme mehr beim Zahnersatz (ich
wußte schon immer, warum ich mein Bonusheft nicht führe) und,
was ich noch viel schlimmer finde: Zehn Prozent, bis max 2%
vom Jahresbrutto für Arztbesuche etc. Das ist eine Fechheit!
Die sollen doch mal bei sich und ihresgleichen sparen. Es
sieht doch so aus: Wer arm ist muß früher sterben.

Mal ganz davon abgesehen, dass die Vorschläge der Regierung
genauso Sch… sind!

zum Thema Bonusheft: Es zeigt mir ganz deutlich, wie Du zur Verantwortung des Patienten zur Gesundheitsvorsorge stehst. Was ist denn das für ein Problem das Bonusheft an der Anmeldung abzugeben?
Wenn dir jetzt die Zähne ausfallen jammerst Du bestimmt, dass Dir die 5 bzw 10% mehr Zuschuss fehlt.

Zuzahlung: 2 Prozent! Was ist denn das für ein Problem? Wenn es kostenneutral an die Versicherten wiedergegeben wird bin ich fest davon überzeugt, dass der Absolutbetrag der Ausgaben sinkt. Was muss man bei einem Schnupfen zum Arzt gehen und sich Medikamente verschreiben lassen, die man eh noch zu Hause hat. Viele werden sich dann unnötige Arztbesuche sparen.

Arm und früh sterben: Lächerlich. Auch ohne Zähne kannst Du alt werden. Medizinisch notwendiges wird weiter bezahlt. Hier hat weder die Regierung, noch die Opposition jemals etwas anderes vorgeschlagen.

Zur Regierung: Diese macht die skandalösen Vorschläge. Ein Beispiel:
Von der Lohnfortzahlung ab Tag 43. wird der Arbeitgeber als Geschenk einfach befreit. Dies ist für mich eine asoziale Politik.
Wer wird denn Langzeitkrank. Das sind nicht die Leute, die montags den „gelben Urlaubszettel“ ausfüllen. Nein, es trifft chronisch Kranke Krebspatienten, Nierenpatienten und und und.

Meine Meinung: Eigenverantwortung und Eigenbeteiligung, JA.
Einseitige Verschiebung der Lasten weg vom Arbeitgeber, NEIN.

Viele Grüße,
Joe

Hallo Joe

zum Thema Bonusheft: Es zeigt mir ganz deutlich, wie Du zur
Verantwortung des Patienten zur Gesundheitsvorsorge stehst.
Was ist denn das für ein Problem das Bonusheft an der
Anmeldung abzugeben?
Wenn dir jetzt die Zähne ausfallen jammerst Du bestimmt, dass
Dir die 5 bzw 10% mehr Zuschuss fehlt.

Nein, mir ist eigentlich schon seit längerem klar, dass die Beteiligung am Zahnersatz gekürzt bzw. wegfällt.

Zuzahlung: 2 Prozent! Was ist denn das für ein Problem? Wenn
es kostenneutral an die Versicherten wiedergegeben wird bin
ich fest davon überzeugt, dass der Absolutbetrag der Ausgaben
sinkt. Was muss man bei einem Schnupfen zum Arzt gehen und
sich Medikamente verschreiben lassen, die man eh noch zu Hause
hat. Viele werden sich dann unnötige Arztbesuche sparen.

Du meinst sicherlich die Versicherungen und nicht die Versicherten, denen wird es ja schon abverlangt. Als ob nun jeder wegen eines Schnupfens zum Arzt rennt. Wenn Du diese Problematik unterbinden willst, gibt es dort sicherlich andere Möglichkeiten. Du solltest vielleicht mal an die chronisch Kranken denken. Bei mir ist das der Fall, ich muss durchschnittlich im Monat einmal zum Arzt, benötige Medikamente (wo schliesslich auch Zuzahlungen zu leisten sind).

Arm und früh sterben: Lächerlich. Auch ohne Zähne kannst Du
alt werden. Medizinisch notwendiges wird weiter bezahlt. Hier
hat weder die Regierung, noch die Opposition jemals etwas
anderes vorgeschlagen.

Diese Aussage ist unsachlich. Das es hier nicht um die Zähne geht, ist ja wohl jedem klar. Aber nun aber doch mal Krebs oder Aids, oder eine Herzkrankheit die ständige ärtzliche Kontrolle erfordert. Das Einkommen reicht so schon knapp und nun sollst Du auch noch 2% selber zahlen. Also ich finde meine Aussage da gar nicht so abwägig.

Zur Regierung: Diese macht die skandalösen Vorschläge. Ein
Beispiel:
Von der Lohnfortzahlung ab Tag 43. wird der Arbeitgeber als
Geschenk einfach befreit. Dies ist für mich eine asoziale
Politik.

Da stimme ich Dir zu.

Wer wird denn Langzeitkrank. Das sind nicht die Leute, die
montags den „gelben Urlaubszettel“ ausfüllen. Nein, es trifft
chronisch Kranke Krebspatienten, Nierenpatienten und und und.

Meine Meinung: Eigenverantwortung und Eigenbeteiligung, JA.

Ich denke, die Eigenbeteiligung ist schon hoch genug, erst recht bei den Beiträgen.

Einseitige Verschiebung der Lasten weg vom Arbeitgeber, NEIN.

Viele Grüße,
Joe

Peter

Hallo nochmal,

zum Thema Bonusheft: Es zeigt mir ganz deutlich, wie Du zur
Verantwortung des Patienten zur Gesundheitsvorsorge stehst.
Was ist denn das für ein Problem das Bonusheft an der
Anmeldung abzugeben?
Wenn dir jetzt die Zähne ausfallen jammerst Du bestimmt, dass
Dir die 5 bzw 10% mehr Zuschuss fehlt.

Nein, mir ist eigentlich schon seit längerem klar, dass die
Beteiligung am Zahnersatz gekürzt bzw. wegfällt.

Momentan gibt es diese Regelung noch. Als ich ges. Versichert war habe ich so einen höheren Zuschuss zu meiner Krone bekommen und dies habe ich mir durch mein Bonusheft „verdient“.

Zuzahlung: 2 Prozent! Was ist denn das für ein Problem? Wenn
es kostenneutral an die Versicherten wiedergegeben wird bin
ich fest davon überzeugt, dass der Absolutbetrag der Ausgaben
sinkt. Was muss man bei einem Schnupfen zum Arzt gehen und
sich Medikamente verschreiben lassen, die man eh noch zu Hause
hat. Viele werden sich dann unnötige Arztbesuche sparen.

Du meinst sicherlich die Versicherungen und nicht die
Versicherten, denen wird es ja schon abverlangt. Als ob nun
jeder wegen eines Schnupfens zum Arzt rennt. Wenn Du diese
Problematik unterbinden willst, gibt es dort sicherlich andere
Möglichkeiten. Du solltest vielleicht mal an die chronisch
Kranken denken. Bei mir ist das der Fall, ich muss
durchschnittlich im Monat einmal zum Arzt, benötige
Medikamente (wo schliesslich auch Zuzahlungen zu leisten
sind).

„Jeder“ habe ich nicht geschrieben, denn ich z.B. mache das nicht.
Die Möglichkeit durch Eigenbeteiligung (kostenneural, sprich geringere Beiträge) die Gesamtausgaben zu verringern sind m.M. nach gegeben und sollten endlich genutzt werden.

Arm und früh sterben: Lächerlich. Auch ohne Zähne kannst Du
alt werden. Medizinisch notwendiges wird weiter bezahlt. Hier
hat weder die Regierung, noch die Opposition jemals etwas
anderes vorgeschlagen.

Diese Aussage ist unsachlich. Das es hier nicht um die Zähne
geht, ist ja wohl jedem klar. Aber nun aber doch mal Krebs
oder Aids, oder eine Herzkrankheit die ständige ärtzliche
Kontrolle erfordert. Das Einkommen reicht so schon knapp und
nun sollst Du auch noch 2% selber zahlen. Also ich finde meine
Aussage da gar nicht so abwägig.

Du hast doch die These „Arm gleich füher sterben“ aufgestellt und diese ist nicht richtig.
Wie schon gesagt will ich die 2% Eigenbeteiligung durch Beitragssenkungen kompensieren. Nur das war mein Vorschlag.
Zu den chronisch Kranken habe ich in meiner ersten Antwort schon etwas geschrieben.

Zur Regierung: Diese macht die skandalösen Vorschläge. Ein
Beispiel:
Von der Lohnfortzahlung ab Tag 43. wird der Arbeitgeber als
Geschenk einfach befreit. Dies ist für mich eine asoziale
Politik.

Da stimme ich Dir zu.

Wer wird denn Langzeitkrank. Das sind nicht die Leute, die
montags den „gelben Urlaubszettel“ ausfüllen. Nein, es trifft
chronisch Kranke Krebspatienten, Nierenpatienten und und und.

Meine Meinung: Eigenverantwortung und Eigenbeteiligung, JA.

Ich denke, die Eigenbeteiligung ist schon hoch genug, erst
recht bei den Beiträgen.

Einseitige Verschiebung der Lasten weg vom Arbeitgeber, NEIN.

Und gerade das ist das Dilemma.
Zuzahlungen steigen, Beiträge steigen und somit bei einigen auch das Anspruchsdenken.
Mein Modell würde das Sparen durch geringere Beiträge belohnen. Und das mit Obergrenzen, damit chronisch Kranke nicht bestraft werden.

Gruß, Joe

Zur Info
Hallo
Kleiner Blick über den Tellerrand:
Gesundheitssystem in der Schweiz:
Abeitgeberanteil: 0% (Null)
Eigenbeteiligung bei Arztbesuchen bis ca. CHF 250 pa (abhängig von der Krankenkasse, kann auch wegfallen, dann aber höhere Prämie)
Direkte Abrechnung mit dem Arzt: Der Arzt schickt MIR die Rechnung, ICH rechne dann mit KK ab.
Keine Kostenübernahme bei den Zähnen (Bei Sozialfällen gibts aber was).
Kopfprämie: d.h. jeder, ob Millionär oder Arbeiter zahlt das gleiche für die Grundversorgung. Eine einkommengestaffeltes KV wurde vor ein paar Wochen in einer Volksabstimmung abgelehnt.

Also: Wenn in D jemand ein Gesundheitssystem wie in CH einführen wollte, der müsste sich sehr sehr warm anziehen.
Weitere Kommentare spare ich mir.

Ratz

Hallo Peter,

was gibt es da zu meckern ? Die Kranken sind doch selbst schuld, dass sie krank sind. Hätte sie gesünder gelebt, würden sie keinen Arzt gebrauchen und müssten auch nicht ins Krankenhaus. Wer sich die Kosten nicht leisten kann, denke doch einmal genau nach. Wer sich keinen Arzt leisten kann, keine Medikamente erfüllt die Wünsche Einiger, dass man ab 75. generell niemand mehr helfen soll oder gar der Vorschlag des früheren Bundesärztekammerpräsidente Villmar Menschen ab 65. nicht mehr ärztlich zu behandeln. Schliesslich sind die Folgen zu erwarten und es wird nicht nur die Pflegeversicherung entlastet sondern langfristig gibt es enorme Einsparungen bei der Rente.

Dass die CDU am Spiel derer teilnimmt, die in anderen Parteien noch nie im Leben etwas geleistet haben, ausser Demos und vielleicht noch ein Studium als Jurist oder Lehrer, um Politiker zu werden erstaunt mich nicht. Dass hierbei eine Clique von Politkern aus dem Zutrittsgebiet dem Beitrittsgebiet zeigen wollen, wie radikal man denkt, ist für mich eher lustig anzusehen. Frau Merkel und andere Sprechblasen bei den Grünen haben sich doch bisher nur als Absahner profiliert, für das Volk haben bis auf weinige Ausnahme die bekannten Ostler nichts auf den Weg gebracht ausser ihre Selbstversorgung und die Clientelpolitik.

Selbstverständlich ist es wichtiger, wenn einige, mit ihrer breiten, betonten Aussprache zuerst ihre Privtaprobleme per Gesetz lösen lassen, statt sich um die Sorgen des Staates und seiner Bürger uzu kümmern.

Ach so. Bevor ich es vergesse. Bin herztransplantiert. Zahle also gerne etwas dazu. Nur nicht nach der Methode Merkel oder den Gedankengängen dieser Grünen Fraktionsvorsitzenden. Was haben die Damen - ausser Politk den vorzuweisen ???

Wir brauchen einen Aufstand des Volkes gegen unserer Politiker.

Gruss Günter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wir brauchen einen Aufstand des Volkes gegen unserer
Politiker.

Und was kommt danach?

Gruß
Tom

was gibt es da zu meckern ? Die Kranken sind doch selbst
schuld, dass sie krank sind. Hätte sie gesünder gelebt, würden
sie keinen Arzt gebrauchen und müssten auch nicht ins
Krankenhaus.

Was ist denn das für ein Schwachsinn? Wer krank wird ist selber schuld? Das mag vielleicht auf einen Teil zutreffen, aber sicherlich nicht auf die Masse. Ich leide an Sarkiodose (das ist eine Erkrankung der Lunge) und habe z.B. nie geraucht oder sonstwie ungesund gelebt. Ausserdem lebe ich auf dem Land, so dass eine schlechte Atemluft auch auszuschliessen ist. Und nun sage mir mal wieso ich daran schuld sein soll??? Meine Mutter ist an Krebs verstorben, nie geraucht nie getrunken - auch selber schuld??? Du solltest vielleicht erst einmal überlegen bevor Du solche wirren Behauptungen aufstellst.

Wer sich die Kosten nicht leisten kann, denke

doch einmal genau nach. Wer sich keinen Arzt leisten kann,
keine Medikamente erfüllt die Wünsche Einiger, dass man ab 75.
generell niemand mehr helfen soll oder gar der Vorschlag des
früheren Bundesärztekammerpräsidente Villmar Menschen ab 65.
nicht mehr ärztlich zu behandeln. Schliesslich sind die Folgen
zu erwarten und es wird nicht nur die Pflegeversicherung
entlastet sondern langfristig gibt es enorme Einsparungen bei
der Rente.

Derjenige, der diese Meinung vetritt lebt im falschen Jahrhundert!!!

Dass die CDU am Spiel derer teilnimmt, die in anderen Parteien
noch nie im Leben etwas geleistet haben, ausser Demos und
vielleicht noch ein Studium als Jurist oder Lehrer, um
Politiker zu werden erstaunt mich nicht. Dass hierbei eine
Clique von Politkern aus dem Zutrittsgebiet dem
Beitrittsgebiet zeigen wollen, wie radikal man denkt, ist für
mich eher lustig anzusehen. Frau Merkel und andere
Sprechblasen bei den Grünen haben sich doch bisher nur als
Absahner profiliert, für das Volk haben bis auf weinige
Ausnahme die bekannten Ostler nichts auf den Weg gebracht
ausser ihre Selbstversorgung und die Clientelpolitik.

Da stimme ich Dir zu.

Selbstverständlich ist es wichtiger, wenn einige, mit ihrer
breiten, betonten Aussprache zuerst ihre Privtaprobleme per
Gesetz lösen lassen, statt sich um die Sorgen des Staates und
seiner Bürger uzu kümmern.

Ach so. Bevor ich es vergesse. Bin herztransplantiert. Zahle
also gerne etwas dazu. Nur nicht nach der Methode Merkel oder
den Gedankengängen dieser Grünen Fraktionsvorsitzenden. Was
haben die Damen - ausser Politk den vorzuweisen ???

Und was wäre wenn Du etwas zuzahlen müsstest und das Geld nicht hast, ergo nicht behandelt wirst? Du würdest sterben, früher oder später.

Wir brauchen einen Aufstand des Volkes gegen unserer
Politiker.

Das ist wohl wahr, aber wir lassen uns ja alles gefallen, und viel schlimmer wir wählen diese Idioten immer wieder.

Gruss Günter

bitte richtig lesen

was gibt es da zu meckern ? Die Kranken sind doch selbst
schuld, dass sie krank sind. Hätte sie gesünder gelebt, würden
sie keinen Arzt gebrauchen und müssten auch nicht ins
Krankenhaus.

Was ist denn das für ein Schwachsinn? Wer krank wird ist
selber schuld? Das mag vielleicht auf einen Teil zutreffen,
aber sicherlich nicht auf die Masse. Ich leide an Sarkiodose
(das ist eine Erkrankung der Lunge) und habe z.B. nie geraucht
oder sonstwie ungesund gelebt. Ausserdem lebe ich auf dem
Land, so dass eine schlechte Atemluft auch auszuschliessen
ist. Und nun sage mir mal wieso ich daran schuld sein
soll??? Meine Mutter ist an Krebs verstorben, nie
geraucht nie getrunken - auch selber schuld??? Du solltest
vielleicht erst einmal überlegen bevor Du solche wirren
Behauptungen aufstellst.

Hallo Peter,
reg dich wieder ab und lies mal richtig. Guenter hat etwas benutzt, dass man Ironie oder gar Sarkasmus nennt.

Viele Gruesse,
Elke

Meine Meinung ganz subjektiv dazu :
jeder gegen jeden im Bundestag , aber Gemeinsam sind wir stark , gegen den Bürger ( Wähler )
Wann denkt jetzt endlich mal einer von den Politikern an die Bürger schließlich haben wir drunter zu leiden was die Herrschaften sich dort im Berlin zurecht lamentieren .

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