Getrocknete Tomaten

Hallo
Ich mag so gerne getrocknete Tomaten als antipasta oder in Saucen,weiss aber nicht ob mann dies vielleicht selber herstellen kann.Sei es in der Microwelle oder im Backofen mit Heissluft?
Kann jemand mir helfen ich würde mich sehr freuen
Im Voraus Danke Die Belgierin

Hallo

hier das rezept:

Eiertomaten (die länglichen)
Stielansatz abschneiden,
längs halbieren,
notfalls entkernen.
Mit der Hautseite auf ein Gitter frei legen.
Mit kräutern und Salz bestreuen und einige Tropfen balsamicoessig drübertröpfeln.

Jetzt bei ca. 110° - 120° trocknen lassen. Nach etwa 3 stunden die Tomaten umdrehen und flachdrücken (kochlöffel).
während der trockenzeit die backofentür einen spalt offen lassen, damit die feuchtigkeit entweichen kann.
danach in kürzeren abständen (1- 1 1/2 h) die tomaten umdrehen.
Insgesamt dauert der Dörrvorgang zwischen 8 und 12 Stunden, es kommt auf die Tomate und deren Feuchtigkeitsgehalt an.
Trocken ist sie dann, wenn sie noch biegsam ist (ähnlich wie eine getrocknete pflaume)
Dann kannst du sie in öl einlegen. Wer mag gibt noch ein paar kapern und/ oder Knoblauch dazu…

Voila Bon Appetit

gruss
snaiper

Hallo Belgierin,

Ich mag so gerne getrocknete Tomaten als antipasta oder in
Saucen,weiss aber nicht ob mann dies vielleicht selber
herstellen kann.Sei es in der Microwelle oder im Backofen mit
Heissluft?

Aber selbstredend! Man nehme die gewünschte Menge Tomaten (gewaschen, halbiert und von den Stielen befreit), etwas Salz (sofern gewünscht), einen auf 50 Grad vorgeheizten Backofen, ein Backblech, einen Holzlöffel bzw. eine ähnliche Gerätschaft (um das Backofentürchen ein wenig offen zu halten) und gut fünf Stunden Zeit. So lange brauchen die Tomaten, um - mit der Schnittfläche nach oben - halbwegs vernünftig im Backofen zu trocknen.

Der Nachteil dieser Methode ist, daß hausgetrocknete Tomaten nicht so lange halten, wie die, die man im Handel bekommt und außerdem leicht schimmeln. Deswegen mußt Du ein wenig bei der Aufbewahrung aufpassen.

Beste Grüße

Tessa

hallo manou…
Jedenfalls kann man die inzwischen in gutsortieren Lebensmittelmärkten in so Plsatikschalen kaufen. Kosten nicht so viel. Wie man sie selber macht, weiß ich leider nicht.
Grüße
R.

Es gibt im Fachhandel Dörrgeräte, die den Vorteil haben, dass die Trocknungstemperatur niedriger ist (schonender) und man muss auch kein Türchen offen lassen. Das Trockengut wird auf Siebe verteilt, deren Nähe zur Heizspirale man zwecks Gleichmäßigkeit durchwechselt.

Wann das Trockengut wirklich trocken genug ist wird zwar beschrieben, ist aber letztendlich Erfahrung.

Um die Verdunstung zu erhöhen ist bei Tomaten (Meer-)Salz nötig und es schützt auch vor Schimmel.

5jundr

P.S.: Meine Frau wäre stolz auf mich, wenn sie wüsste welche Haushaltskenntnisse ich habe …

Hi,
zum Einlegen in Öl zitiere ich mal von
http://www.pepperworld.de/
Ich denke, dass trifft bei Tomaten auch zu.

Zum Thema Einlegen in Öl oder Herstellen von Chili-Öl sei angemerkt, daß dies womöglich nicht ganz risikolos ist. Während sich die auf vielem Gemüse etc. befindlichen Botulismus-Bakterien in sauerstoffreicher Umgebung harmlos verhalten, können sie sich in sauerstofflosem wenig saurem Klima stark vermehren und dann jenes Toxin produzieren, das die gefährliche Botulismus-Krankheit verursacht. Das Vorhandensein dieses Toxins kann man weder durch Geruch, Geschmack noch Aussehen feststellen. Verschiedene Quellen raten daher, stets nur soviel Chili-Öl herzustellen, wie man gerade benötigt, und Reste kühl zu stellen und innerhalb von zwei Tagen aufzubrauchen. Kommerziell hergestellte Aroma-Öle (d. h. mit Zugabe von Knoblauch, Zwiebeln, Kräutern, Peppers etc.) werden sorgfältig überwacht und bergen daher wenig Risiko. Auch Chili-Expertin Dr. Jean Andrews weist auf das Botulismus-Risiko hin; aufgrund des wenig sauren Charakters hätten die Schoten selbst wenig Botulismus-bakterierenhemmende Wirkung. Deshalb empfiehlt sie in ihrem Buch „Peppers - The Domesticated Capsicums“, Pepper- Konserven nach dem Einmachen für mindestens 15 Minuten zu kochen (siehe oben).

Alex