Vor zwei Jahren habe ich festgestellt, daß ich auf meinem rechten
Auge nicht so scharf sehe.
Da saß ich dann nun und habe abwechseln erst das eine, dann das andere
Auge zusammengekniffen. Es war nicht nur das. Es erschien mir auch
irgendwie aufgebläht, als stände es unter innerem Druck.
Ich bin relativ sicher, es mir nicht einzubilden, dieses seltsame
Gefühl und der Anschein, als gehöre es nicht wirklich zu mir, erstreckt
sich bis in die Dunkelheit hinein bzw. hält noch bei geschlossenen Augen an.
Mein unverzüglicher Besuch beim Arzt hat mich leider nicht weitergebracht.
Man hat die normalen Computer-Untersuchungen gemacht (Augeninnendruck etc.)
und schließlich noch die Sehtests. Das Ergebnis: Alles okay, mit Sicherheit.
Das rechte Auge ein wenig schlechter, kein Grund zur Sorge, von Brille wird
abgeraten, zu minimal die Abweichung.
Gleiches 6 Monate später. Es sei zwar noch ein wenig schlechter geworden,
aber immer noch nicht brillenreif (es sei denn, ich wolle unbedingt eine).
Mein Unbehagen ist geblieben, ich fühle „es“ permanent, es kommt mir größer vor,
ist nicht so windempfindlich, bei Übermüdung verschwimmt rechts alles.
Muß ich mir wirklich keine Sorgen machen oder könnte mein Arzt einige dieser
Symptome nicht ernst genug genommen haben (ich geb ja zu wie seltsam meine
Umschreibungen anmuten mögen) oder aber gar eine mögliche Erkrankung übersehen
haben. Bin ich vielleicht nur übersensibel? (merke schon auch einen deutlichen
Unterschied beim normalen Sehen)
Raten sie mir zu weiteren Untersuchungen? Wenn ja, welche?
Ich danke Ihnen vielmals. patrick teichert