Ich dachte immer das wären beides „partizipiale Bildungen“ wie „Getümmel“ und „Gespräch“, „Gedöns“.
Da ist aber zu lesen, daß „Gevatter“ von „gifatare“ o.ä. „Taufpate“ kommt. Scheint sich aber doch auch „irgendwie um den/die Väter herum“ zu bewegen, oder?
Auf der Stufe/als Vertretung des Vaters.
Ist es geschichtlich zu sehen, daß es wohl Geschwister und Gebrüder, aber keine Gemütter gibt?
Aber auch viel „Gesocks“ anne Füße?
Letzteres bitte nich ernstnehmen, soll nur (wengstens meiner) Erheiterung dienen.
Eingedenk etwaiger Empfindlichkeit.
Sind solche „Ge-“, „Be-“, „Zer-“ und „Ver-“ Formen nicht auch eine Art „gerund“ (im Englischen), also eine Art typisch deutscher Substantivierung von Verben u n d Substantiven?
Manchmal ist die Vorsilbe „ge-“ aber bestimmt auch nur Kontraktion von einem eigenständigen früheren Wort, und ist dann, häufiger, noch weiter zu neinem bloßen „g“ verkümmert. („Griffel“).
Und was ist mit poln. „Gdansk“, „Gdynia“, Gdingen"?
Und dem poln.:
„gdzie“ (dt. Aussprache etwa: `gdschä´)= dt.: „wo“ ???
Gtschä - moin, manni