Gewalt der Religion

Hallo Welt,
ich habe da eine Frage habt ihr skuriele Bilder wo Geistige (zb Mönche) jemanden Foltern oder Ä.?? Könnt ihr mir einen link geben falls ihr solche bilder habt?
danke wär echt nett
mfg legendaer05

Hallo Legend,

die Frage ist wirklich ungewöhnlich. Nein, habe ich nicht.

Gewalt kannst Du Dir doch in allen Formen im Internet anschauen. Solche speziellen Vorstellungen hast Du?

Viel Glück auf Deiner Suche nach weltlicher Befriedigung.

Aber denk dran, da draußen ist mehr als das :smile:

Gruss
lordpsycho

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Hier ein guter Artikel zum Thema Religion und Gewalt:

Ohne Religion weniger Gewalt ?

Es ist eine Tatsache, dass religiöse Fundamentalisten oft auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Deshalb wird von Seiten der Religionskritik immer wieder vorgebracht: Religionen haben so viele Gewalt in die Welt gebracht (und tun es bis heute), so dass man sagen kann: Wenn man die Religion abschaffen würde, gäbe es weniger Gewalt in der Welt, denn Religionen sind hochgradig gefährlich. Dass diese These viel zu kurz gedacht ist, soll im Folgenden erläutert werden.

  1. Jeder seriöse Naturwissenschaftlicher muss zugeben: Gewalt war immer schon da. Es gab sie schon, bevor Religionen entstanden sind, d.h. bevor der Mensch existierte. So könnte man also sagen, dass der Mensch die Gewalt von seinen tierischen Vorfahren geerbt hat, und Tiere haben bekanntlich keine Religion. Wirklich gefährlich ist die Gewalt allerdings tatsächlich erst geworden, als durch die Hominisierung die ordnende Wirkung der Instinkte langsam zurückgetreten ist. So könnte man die gefährliche Gewalt zwischen Menschen definieren als Gewalt, die aus dem Tierreich übernommen worden ist, aber noch nicht durch Versittlichung “gebändigt” worden ist.

  2. Davon abgesehen: Kein ernsthafter Mensch will bestreiten, dass es in der Geschichte der Religionen Intoleranz, Hass, Unterdrückung, Gewalt und Mord gegeben hat. Jede Religion besteht aus Menschen, was freilich keine billige Entschuldigung sein darf. Dazu ist nämlich ganz klar zu sagen, dass diese Menschen schlicht und ergreifend gegen zentrale moralische Grundsätze ihrer Religion gehandelt haben (vgl. Die Aufforderung Jesu zum Gewaltverzicht, zur Nächsten- und sogar Feindesliebe usw.). Es handelt sich hier um moralische Grundsätze, die in die Weltgeschichte eingegangen sind und viele Leute in ihrem Denken und Handeln inspiriert und geleitet haben – ob religiös oder nicht.

  3. Es wird oft übersehen, dass die Religion in vielen Fällen eine friedensfördernde oder friedensstiftende Rolle gespielt hat. 1978 schafft der Papst Johannes Paul II. es sozusagen in der letzten Minute, einen grausamen Krieg zwischen Chile und Argentinien zu verhindern. 1986 wird, dank des Einsatzes der katholischen Kirche, auf den Philippinen dem totalitären Regime des Diktators Ferdinand Marcos ein Ende gesetzt. 1989 spielt der Erzbischof Isodore de Souza eine wichtige Deeskalationsrolle im Benin, ein Land, das sich gerade auf dem Weg zur Demokratisierung befindet. Im gleichen Jahr beginnt in der DDR eine revolutionäre Friedensbewegung, die schließlich in der deutschen Wiedervereinigung mündet. Diese Friedensbewegung ging maßgeblich von der protestantischen Kirche in der DDR aus. Ähnliche Beispiele gibt es aus dem Islam zu berichten: Zur Zeit Gandhis in Indien, das sich damals unter britischer Besatzung befand, errichtete der Moslem Khan Abdoul Ghaffar Khan eine Widerstandsbewegung, die sich für Gewaltlosigkeit und Toleranz einsetzte und so einer Oppositionsbewegung den Weg freimachte für ein multireligiöses und tolerantes Indien. Im Bürgerkrieg zwischen den Hutus und den Tutsis in Ruanda waren die Anhänger der muslimischen Religion die einzigen, die sich dem Völkerschlachten dezidiert widersetzt haben, indem sie Kampagnen in den Schulen durchgeführt haben und den Bürgerkrieg als antikoranisch und antiislamisch qualifiziert haben. Schlussendlich darf die Weltfriedenskonferenz der Religionen (WCRP) nicht vergessen werden, die mittels interreligiösen Versammlungen versucht, ethnische Konflikte zu überwinden, sei es in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo, in Liberia, in Sierra Leone oder anderswo.

  4. Es darf schlussendlich nicht vergessen werden, dass auch der Atheismus blutige Spuren hinterlassen hat, speziell im 20. Jahrhundert. Es ist ganz einfach der Fanatismus, der Gewalt produziert, sei er religiös oder politisch. Es kann tatsächlich gefährlich sein, an Gott zu glauben (vgl. Kreuzzüge, Hexenverfolgungen, Religionskriege, Dschihad, 11. September). Leute, die nicht an Gott glauben, können allerdings genau so gefährlich sein: Unter dem russischen Herrscher Stalin sind in der russisch-orthodoxen Kirche 10.000 Priester und Bischöfe umgebracht worden. Unter der grausamen Herrschaft von Pol Pot im Kambodscha sind 94% der buddhistischen Mönche getötet worden. Jemand, der in der DDR bei der Stasi arbeiten wollte, war dazu gezwungen, aus der Kirche auszutreten, und die Verhöre in den Gefängnissen wurden ausschließlich von Atheisten durchgeführt, wobei Methoden angewendet wurden, die gegen elementare Menschenrechte verstoßen haben. Mit ähnlichen Methoden wurde in anderen Ostblock-Ländern, in Albanien und in China (Mao-Tse Tung) operiert. Zu erwähnen bleibt auch, dass die Ärzte, die im zweiten Weltkrieg in den Konzentrationslagern Experimente mit tödlichem Ausgang an Gefangenen durchgeführt haben, keine Christen waren, sondern naturwissenschaftlich geschulte Mediziner, die oft zur Elite in ihrem Fach zählten. Auch zur SS hat es nicht in erster Linie mordlüstige Ungebildete hingezogen, sondern junge Akademiker. So dass man schlussfolgern kann, dass der von Menschen angerichtete Horror zeitweise tatsächlich unbeschreiblich ist, ob mit oder ohne Gott. Eine Welt ohne Religion muss bei Weitem nicht eine Welt ohne Gewalt sein.

Weder kenne ich solche Leute, noch würde ich auch noch solche Bilder raus geben wenn ich sie kennen würde.

Entweder möchte man das sehen als Studienobjekt oder als Lustobjekt, und letzteres würde mir nicht gefallen.

LG

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