Guten Tag,
nehmen wir mal an ein guter Bürger kauft ein altes Haus und saniert es mit viel Liebe und Aufwand.
Alles klappt wunderbar - naja fast alles: Mit einem einzigen Handwerker klappts nichts. Nach Vertragsunterzeichnung und Überweisung der vereinbarten Anzahlung (50%) wurden, mit einigen Terminproblemen, die Arbeiten erledigt. Trotz Mängeln wurden weitere 25% der Auftragssumme überwiesen. Die zum Teil erheblichen Mängel, vom Architekten protokolliert und dem Handwerker zugestellt, wurden nicht behoben. Danach Fristsetzung und wieder passierte nichts. Jetzt kommt der Handwerker zum guten Bürger und droht ihm mit den Worten(Zitat) „Wenn nicht bis nächste Woche das Geld da ist, kriegtst Du Schmerzen! Ich mache dich fertig!“ Da war der Bürger ziemlich perplex. Zeugen sind bei dem Spruch wahrscheinlich keine dabei gewesen. Hättet Ihr einen Rat wie sich der Bürger verhalten sollte?? Was würdet Ihr machen?
Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Meinungen!
Guten Tag,
nehmen wir mal an ein guter Bürger kauft ein altes Haus und
saniert es mit viel Liebe und Aufwand.
Alles klappt wunderbar - naja fast alles: Mit einem einzigen
Handwerker klappts nichts. Nach Vertragsunterzeichnung und
Überweisung der vereinbarten Anzahlung (50%) wurden, mit
einigen Terminproblemen, die Arbeiten erledigt. Trotz Mängeln
wurden weitere 25% der Auftragssumme überwiesen. Die zum Teil
erheblichen Mängel, vom Architekten protokolliert und dem
Handwerker zugestellt, wurden nicht behoben. Danach
Fristsetzung und wieder passierte nichts. Jetzt kommt der
Handwerker zum guten Bürger und droht ihm mit den
Worten(Zitat) „Wenn nicht bis nächste Woche das Geld da ist,
kriegtst Du Schmerzen! Ich mache dich fertig!“
Natürlich würde ich vorsichtig sein, aber gesagt ist soetwas bei manchen Leuten schnell, dass sie dann auch Taten folgen lassen, ist zum Glück ja selten.
Da war der
Bürger ziemlich perplex. Zeugen sind bei dem Spruch
wahrscheinlich keine dabei gewesen. Hättet Ihr einen Rat wie
sich der Bürger verhalten sollte?? Was würdet Ihr machen?
Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Meinungen!
Strafantrag wird wenig bringen, der Handwerker wird die Aussage abstreiten, es steht Aussage gegen Aussage, Verfahren wird dann meist eingestellt.
Wie wäre es, wenn der Architekt den Handwerker anruft und auf die Baustelle bittet. Dort könnte man die Probleme evtl. im Beisein des Architekten und vielleicht noch eines weiteren Zeugen klären.
Falls das nichts bringt oder nicht zustande kommt, dem Handwerker noch eine Nachfrist setzen und anschließend vom Vertrag zurücktreten und die Mängel von einem anderen Unternehmen beheben lassen.
Ich würde die Sache zum Anwalt geben, wenn der Handwerker die Nachfrist verstreichen lässt. Der wird es richtig verfassen und auch beraten, ob Schadensersatz etc. gefordert werden kann.
Dass der Handwerker irgendwann tatsächlich körperliche Gewalt anwendet, kann niemand vollkommenn ausschließen. Aber deswegen klein beigeben, kann nicht der richtige Weg sein.
Grüße
Holygrail
Hallo,
Strafantrag wird wenig bringen, der Handwerker wird die
Aussage abstreiten, es steht Aussage gegen Aussage, Verfahren
wird dann meist eingestellt.
selbst wenn. Wenn es dann tatsächlich so weit kommt, dass der Handwerker seinem Kunden „vom bunten Teller gibt“, ist die Drohung zumindest schon aktenkundigt. Außerdem wird der Handwerker es tunlichst vermeiden nach einem Verhör als Beschuldigter in dieser Sache dann noch tatsächlich seine Drohung umzusetzen.
So sehe ich das.
Vor Jahren hat mir mal jemand gedroht, Haus und Hof anzuzünden. Monate später hat es dann tatsächlich gebrannt (ein Kind hatte gezündelt) und es hat nicht lange gedauert und der Herr musste sich bei der Polizei einem sehr unangenehmen Verhör unterziehen. Mit so etwas hat der Typ sicher nie wieder gedroht.
Gruß
S.J.