Gewand

Hallo!
Ich weiß, ich weiß, aber das sind so Grundsatzfragen, über die man oft nicht nachdenkt und manchmal springen sie einen an, oder wenigstens mich:
„Gewand“ - Ich schreibe nun die ganze Zeit von Leuten, die eine Galabija anhaben oder eine Dischdascha, also lange, wallende - Gewänder. Oder? Und wenn ich die anderen Begriff nun oft genug strapaziert habe und es greift der Abwechslung halber einer mal in sein Gewand, um etwas hervorzuholen - ist da was dran auszusetzen??? Und ein koptischer Priester in seinem langen weißen Sticharion: Bevor man dem Leser überhaupt nahebringt, dass es sich um ein Sticharion handelt, kann man da nicht sagen: „Der lange Bart und das Gewand kennzeichneten ihn als koptischen Priester“? Ich weiß, dass „Gewand“ ein wenig altmodisch anmutet, aber derartige Kleidungsstücke kann man durchaus mit diesem Wort bezeichnen, imho?

Korrigiert mich, falls ich mich irren sollte.

Danke & Gruß,
Eva

Moin Eva,

Du hast vollkommen Recht. Dafür musst Du gar nicht so eine lange Einleitung/Rechtfertigung schreiben.

Gruß - Rolf

Hallo Eva

da nicht sagen: „Der lange Bart und das Gewand kennzeichneten
ihn als koptischen Priester“? Ich weiß, dass „Gewand“ ein
wenig altmodisch anmutet, aber derartige Kleidungsstücke kann
man durchaus mit diesem Wort bezeichnen, imho?

Im Prinzip ist es richtig so.
Aber ich lese hier einen Bezug zwischen „wallen“ und Gewand heraus. Dem ist in der Regel nicht so.
Auch als unsere Vorfahren nicht mehr Wallendes trugen, nannten sie ihre Bekleidung noch Gewand. In einigen Landesteilen z.B. Bayern und BW ist das heute noch umgangssprachlich gebräuchlich.
Bei den „Gewändern“ allerdings hat sich früh der Bezug zu lang wallendem - Priestergewänder- eingebürgert.
Gruß
Rochus

@ alle:
Danke!

-)

Eva