Gewerbe beantragen, und nun?

hallo, habe 2 gewerbe angemeldet und zwar nageldesign und auto an/verkauf. was passiert nun? ich kenne mich gar nicht aus. das finanzamt schreibt mich an, und dann? eigentlich weiß ich gar nicht ob ich damit geld mache, weil ich es nur zur sicherheit beantragt habe, da ich scho ab und zu kunden habe.
ab wann muß ich mich selbst versichern? wäre nett wenn jemand ein link mit infos hätte oder mir ein bisschen darüber erzählen könnte. was sind im schlimmsten fall die konsequenzen wenn man ein gewerbe hat, welches nicht so gut läuft? achso, ich übe es nur als nebengewerbe aus :smile:

Hallo!

habe 2 gewerbe angemeldet und zwar nageldesign und auto
an/verkauf.

Interessante Kombination. Bringt bestimmt durchschlagende Synergieeffekte.

was passiert nun? ich kenne mich gar nicht aus.

Der Tatendrang ist von keinerlei Sachkenntnis getrübt, also ideale Voraussetzungen für den unbeschwerten Start.

das finanzamt schreibt mich an, und dann? eigentlich weiß ich
gar nicht ob ich damit geld mache…

Wozu sollte ein Macher vorher lange nachdenken.

…weil ich es nur zur sicherheit beantragt habe…

Es hört sich nach bombensicherer Bank an.

wäre nett wenn jemand ein link mit infos hätte…

Für den Einstieg: http://www.klicktipps.de

was sind im schlimmsten fall die konsequenzen
wenn man ein gewerbe hat, welches nicht so gut läuft?

Das willst Du lieber gar nicht wissen.

Gruß
Wolfgang

Hallo !

Das Finanzamt will in dem Fragebogen wissen, wieviel Umsatz (nicht Gewinn) du voraussichtlich haben wirst, um dann evtl. Steuervorauszahlungen festzusetzen. Wenn dein Umsatz unter 17.500 Euro pro Jahr liegt, bist du Kleinunternehmerin, und damit von einigen Pflichten befreit (Umsatzsteuer, etc.)

Was willst du genau wissen ?

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danke schon mal für eure antworten. also mich eürde noch interessieren wie es mit dem selbst versichern ist, da es ja nur ein nebengewerbe ist. und wie viel kostet es den sich selber zu versichern.

was sind im schlimmsten fall die konsequenzen
wenn man ein gewerbe hat, welches nicht so gut läuft?

Das willst Du lieber gar nicht wissen.

mmmh doch würde es schon gern wissen lach :smile:

danke schon mal für eure antworten. also mich eürde noch
interessieren wie es mit dem selbst versichern ist, da es ja
nur ein nebengewerbe ist. und wie viel kostet es den sich
selber zu versichern.

WAS willst du selbst versichern? Deine Beine? Deinen Kopf?

Was ist den los mit euch? Warum zieht ihr das Forum so ins lächerliche?
Ein Forum ist dazu da, Fragen zu stellen und von welchen beantwortet zu bekommen?!
Wer eine Frage blöd findet sollte lieber gar nicht antworten.
Es haben nicht alle die gleichen Erfahrungen gemacht im Leben.

Viele sind durch eine Selbstständigkeit in Ruin getrieben worden, um das zu verhindern, dachte ich , ich würde hier einige sinnvolle Antworten kriegen.
und nicht so ein Kinderkram.

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Hallo Kristian,

Das Finanzamt will in dem Fragebogen wissen, wieviel Umsatz
(nicht Gewinn) du voraussichtlich haben wirst, um dann evtl.
Steuervorauszahlungen festzusetzen.

hast Du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung mal angeschaut?

Und wie setzt man Vorauszahlungen (zur ESt - die USt-Vorauszahlungen werden bloß bei überaus schlampigen Kandidaten vom FA auf dem Weg der Schätzung festgesetzt) fest, wenn bloß der voraussichtliche Umsatz bekannt ist?

Schöne Grüße

MM

hast Du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung mal
angeschaut?

Ja, wobei das schon ne ganze Weile her ist… Hab ich da was durcheinander gebracht ?

Und wie setzt man Vorauszahlungen (zur ESt - die
USt-Vorauszahlungen werden bloß bei überaus schlampigen
Kandidaten vom FA auf dem Weg der Schätzung festgesetzt) fest,
wenn bloß der voraussichtliche Umsatz bekannt ist?

Also ich zahle alle 3 Monate einen bestimmten Betrag an ESt.-Vorauszahlung, wohl, um nicht am Jahresende erschlagen zu werden…

Ich liebe usenet-laws:
Hi,

Ein Forum ist dazu da, Fragen zu stellen und von welchen
beantwortet zu bekommen?!

Dazu passen einige Laws, die in einem anderen schriftlichen Kommunikationsmedium „erlassen“ wurden:

Kathinka’s Law:
Variante 1:
Eine Frage im Usenet stellen heißt nicht, die Antwort zu bekommen, die man hören will.
Variante 2:
Je mehr Du eine bestimmte Antwort bekommen willst desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit das Du sie bekommst.

CvN’s Erweiterung:
Eine Frage im Usenet stellen heißt nicht, die Antworten zu verstehen, die man hören wird.

(Ersetze „usenet“ durch „Forum“, dann paßt es.)

mfg Ulrich

du, ich bin nicht blöd, ich weiß schon was du mit usenet meinst.

na dann ebend nicht, war nur ein versuch.
war immer begeistert von diesem forum, wenn ich eine frage hatte und gegooglt habe wurden mir die fragen immer hier beantwortet. dann habe ich versucht, selbst hier mal ein anlauf zu starten.
leider ist dieses bild nun gekippt. schade.

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Hi,

leider ist dieses bild nun gekippt. schade.

Mach den Regulars hier bitte keinen Vorwurf, wenn du ziel- und planlose Fragen stellst.

mfg Ulrich

Hallo,

jeder, der ein Gewerbe hat oder anmeldet, sollte ich eigentlich ein bisschen auskennen: mit Steuern, Versicherungen, Rechten und Pflichten.
Du übst es nebenberuflich aus? d.h. du bist versichert über den Arbeitgeber? Oder wie?
Als 1. sollte man seinen Arbeitsvertrag lesen, meistens sind dort Nebengewerbe nicht erlaubt bzw. nicht so gern gesehen.
2. Gibt das Finanzamt selbst auch gern Auskunft.
Sind auch hin und wieder nette Menschen dort.
3. Kann man bei seiner Krankenkasse erfragen wie es versicherungstechnisch läuft
4. Könnte man mal einen Steuerberater aufsuchen, die wissen auch sehr viel.
Dieses Geld für eine Beratung würde ich in jedem Fall investieren, man kann nämlich leicht Fehler machen, die man später bereut.

Gruß

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Hallo,

jeder, der ein Gewerbe hat oder anmeldet, sollte ich
eigentlich ein bisschen auskennen: mit Steuern,
Versicherungen, Rechten und Pflichten.
Du übst es nebenberuflich aus? d.h. du bist versichert über
den Arbeitgeber? Oder wie?
Als 1. sollte man seinen Arbeitsvertrag lesen, meistens sind
dort Nebengewerbe nicht erlaubt bzw. nicht so gern gesehen.
2. Gibt das Finanzamt selbst auch gern Auskunft.
Sind auch hin und wieder nette Menschen dort.
3. Kann man bei seiner Krankenkasse erfragen wie es
versicherungstechnisch läuft
4. Könnte man mal einen Steuerberater aufsuchen, die wissen
auch sehr viel.
Dieses Geld für eine Beratung würde ich in jedem Fall
investieren, man kann nämlich leicht Fehler machen, die man
später bereut.

Gruß

also auskennen tue ich mich eigentlich ziemlich gut, wenn es um vorsteuer/umsatzsteuer… geht. habe meine ausbildung als kauffrau im groß/außenhandel abgeschlossen.
Ich bin über meinem arbeitgeber versichert das ist richtig.
Gut das du mir das mit dem Arbeitsvertrag nochmal sagst, da werde ich gleich mal ein blick reinwerfen :smile:
aber da ich zur zeit nur call center agrnt bin denke ich, da wird kein prob sein. :smile:

*grins* ich denke eher dass der Vorwurf bestimmten Komikern gilt…

wenn ich mir so angucke, was überall von bestimmten Herren gepostet wird…uiuiui

wie meine Vorrednerin schon sagte, das Bild kippt hier gerade was die professionalität angeht, hoffentlich nur in diesem Teil des Forums…

Hi Florian,

wie meine Vorrednerin schon sagte, das Bild kippt hier gerade
was die professionalität angeht, hoffentlich nur in diesem
Teil des Forums…

Hast du schon ihre Anfrage vergessen? Ich wiederhole sie nochmal:

hallo, habe 2 gewerbe angemeldet und zwar nageldesign und auto an/verkauf. was passiert nun? ich kenne mich gar nicht aus. das finanzamt schreibt mich an, und dann? eigentlich weiß ich gar nicht ob ich damit geld mache, weil ich es nur zur sicherheit beantragt habe, da ich scho ab und zu kunden habe.

Kurz gesagt:
Sie arbeitet bereits schwarz, meldet sich dann irgendwie gewerblich an, hat von nichts Ahnung (bis evtl. auf Umsatz- und Vorsteuer), hat sich offenkundig hier jedenfalls noch nicht informiert (denn solche Fragen sind hier nicht besonders selten) und erwartet dann kompetente Hilfe?
Die hat sie durchaus bekommen. Die Aussage „laß es“ trifft die Sache im Kern. Zu professionellen Auskünften gehört es nämlich auch, deutlich und bestimmt „nein“ zu sagen. Das aber mögen Menschen, die sich in irgendeine Idee fanatisch festgebissen haben, leider nicht besonders gerne hören.

mfg Ulrich

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Hallo

eine kaufmännische Ausbildung ist immer gut, beinhaltet aber meist keine umfangreichen steuerlichen Kenntnisse.

a) solltest du erst einmal die Kleinunternehmerregel wählen, also nicht für U-Steuer optieren - vorausgesetzt dein Umsatz wird unter 17.500 € pro Jahr liegen.

b) greif bei einer möglichen Frage nach dem Umsatz nicht so hoch

selbst wenn du nicht mehr als 17.500 angibst und dann darüber liegst ist das nicht problematisch.

Ich würde dir echt raten dich von einem Steuerberater mal aufklären zu lassen - immer besser wenn man vorher Bescheid weiß.

Gruß

Servus,

Hab ich da was durcheinander gebracht ?

Ja: Du hast explizit gesagt, der voraussichtliche Gewinn würde nicht abgefragt. Das ist nicht richtig. Ohne diesen könnte niemand Vorauszahlungen auf die ESt festsetzen.

Schöne Grüße

MM

Kurz gesagt:
Sie arbeitet bereits schwarz, meldet sich dann irgendwie
gewerblich an, hat von nichts Ahnung (bis evtl. auf Umsatz-
und Vorsteuer), hat sich offenkundig hier jedenfalls noch
nicht informiert (denn solche Fragen sind hier nicht besonders
selten) und erwartet dann kompetente Hilfe?

bitte??? ich lasse mir garantiert von niemanden vorwerfen das ich schwarz arbeite. ich bin fest angestellte als kauffrau im groß und außenhandel und das ist mein fester beruf. das andere ist eine nebentätigkeit, wo ich gerade mein seminar zu abgeschlossen habe und es nun ausüben werde. tzzz das ist jawohl das letzte.
ich habe von einem forummitglied ein glück privat die infos bekommen die ich haben wollte. er hat mir erklärt was es mit der steuer auf sich hat und und und…

Die hat sie durchaus bekommen. Die Aussage „laß es“ trifft die
Sache im Kern. Zu professionellen Auskünften gehört es nämlich
auch, deutlich und bestimmt „nein“ zu sagen. Das aber mögen
Menschen, die sich in irgendeine Idee fanatisch festgebissen
haben, leider nicht besonders gerne hören.

sorry, du weisst gar nicht was ich mache, und was ich wo gelernt habe. das ich es schaffe mich damit selbstständig zu machen, und damit geld zu verdienen ist kein problem. die branche nageldesign ist hier sehr gefragt und ich habe bereits viele kunden, die aber warten mussten bis das gewwerbe angemeldet ist (also nochmal zu oben: NIX MIT SCHWARZ ARBEIT!!!). es ging mir nur darum das ich dem finanzamt nicht ausversehen etwas falsches sage,was ich aus unwissenheit nicht wusste, und die dann auf einmal mit forderungen von 5000 euro oder so etwas kommen.
komisch das mich ein steuerberater nicht für dumm erklärt und mir so etwas professionell erklärt aber hier wohl keiner hinbekommt.
tzz nur weil hier männer arbeiten und sich mit dem beruf einer nageldesignerin nicht auseinander setzten können.
ich weiss auch nicht was an der zusammenstellung nageldesign und auto an/verkauf komisch ist.

Hi,

bitte???

Dann sei doch bitte so nett und formuliere deine Frage nächstes mal so, daß sie gut verständlich ist und nicht zu Mißverständnissen führt.

mfg Ulrich

MOD: Und gut isses
Hallihallo,

nachdem sich die Diskussion zu einem Dialog gewandelt hat, bitte ich Euch, denselben per Mail weiterzuführen.

Vielen Dank
Rolf