Gewerbe im Bereich 'Events'

Hallo,
ich habe mal eine Frage und hoffe das jemand von euch sich damit auskennt.

Ich habe vor ein Gewerbe anzumelden das jedoch viele Bereiche umfassen soll von Merandinsing (Internet Shop, Handverkauf von Buttons, T-Shirts etc.) über Eventveranstaltungen (Konzerte / Eintritt / Getränkeverkauf, etc. ) bis hin zu Busfahrten und wiederum dort mit Getränkeverkauf. Ist sowas überhaupt möglich?

Aufgrund der ausgaben denke ich das der Gewinn sich im Rahmen halten wird, einige hundert Euro im Monat vielleicht. Was würden dann für kosten auf mich zu kommen und was muß ich noch beachten. Ist es richtig das bei diesen Summen keine Steuern und Gebühren auf mich zukommen ausgenommen der Mehrwertsteuer? Kostet mich wirklich nur die einmalige anmeldung etwas? Das kann ich mir nicht vorstellen!
Wie ist das mit der Mehrwertsteuer genau geregelt? Kann ich Mehrwertsteuer und Vorsteuer zahlen. Könnte ich dann z.B. so Sachen wie Druckerpatronen, Telefongespräche, Internetkosten etc. anrechnen lassen. Dann hätte ich zwar offiziell einen Verlust aufgrund der ganzen kosten aber würde deutlich an MWST sparen, da meine sonstigen anschaffungen nicht mit so großen kosten verbunden sind. Das wäre ja traumhaft. Kann mir aber nicht vorstellen das es einem in Deutschland so leicht gemacht wird, da kommen sicher irgendwelche kosten auf mich zu und zum anderen wahrscheinlich für jede „tätigkeit“ extra…z.B. KOnzerte gesondert, Busfahrten geondert usw. oder etwa nicht?

Danke für Hilfe im voraus!

Hallo,

also, den besten Tip, den ich Dir geben kann.

–> Such Dir jemanden, der Dich beraten kann!!!

Hast Du Dir mal Gedanken gemacht was es kostet ein Konzert zu organisieren (von den Künstlern mal abgesehen!)?
Das was Du machen willst kostet für den Anfang mal soviel wie ein Einfamilienhaus!!! Verträge für Merchandising gehen von 1.000 Euro bis 1.000.000 Euro!

Du brauchst Leute, die für Dich arbeiten, oder auch Fremdfirmen, die in Deinem Auftrag unterwegs sind.

Erstelle Dir erstmal einen Businessplan lass diesen gegenlesen und setz Dich mit jemanden zusammen,der Dich Beraten kann (Mittelstaandsberatung)

Viele Grüße

Cando

Nicht so große Sachen. Ein Konzert kann auch 1000 - 3000 Euro kosten, hab schon 8 Veranstaltet allerdings für Jugendzentren. Und für Merchandising für unbekannte Bands ohne Label braucht man denke ich keinen Vertrag. Umsetzung lass mal meine Sorge sein :wink: Es geht mir nur darum wie es um das Gerbe bei sowas aussieht.

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Dann ist das ja ganz einfach… :smile:

Du gehst zum Gewerbeamt, holst Dir einen Gewerbeschein, schliest dann noch ein paar Versicherungen ab (auch Unfälle u. Unvorhergesehenes bei Jugendzentren will versichert sein!), dann kriegst Du irgendwann Post vom Finanzamt (die teilen Dir Deine Steuernummer mit), suchst Dir jemanden der Deine Buchhaltung macht (oder auch selbst…) dann kannst Du loslegen…

Umsatzsteuer:
Dat läuft so:
Wenn Du erwas verkaufst für 119 Euro (100 Euro + 19 Euro USt. =119 Euro), dann musst Du diese 19 Euro ans Finanzamt überweisen.
Wenn Du etwas für Deinen Betrieb (oder Waren, usw…) kaufst, kannst Du die USt (die nennt sich dann Vorsteuer!!) vom Finanzamt zurückholen!

Um das Ganze schön einfach zu machen hat der liebe Gott die „Umsatzsteuervoranmeldung“ erfunden!! :smile:

D. h. in Deiner Buchhaltung (einfach gesagt!!) wird erfasst was Du eingenommen hast und was Du ausgegeben hast. Für die USt-Voranmeldung heisst das eingenommene Umsatzsteuer - gezahlte Vorsteuer = Betrag, den Du entweder ans Finanzamt zahlen musst, oder den Du (wenn Du mehr ausgegenben hast als eingenommen) vom Finanzamt wieder zurück bekommst!

Am Ende Deines Wirtschaftsjahres musst Du dann u. a. die Umsatzsteuererklärung machen. Da wird dann die USt. des ganzen Jahres aufgerechnet.

Ich würd Dir trotzdem raten einen Businessplan zu erstellen und diesen gegen lesen zu lassen!

Denn das Ganze ist dann doch etwas anderes als „mal so nebenbei“ ein paar Veranstaltungen zu machen!!!

Ich hatte mal einen Ü-Wagen und hab auch Veranstaltungen organisiert…

Viele Grüße

Camdo

Hallo,

muss mich Cando voll und ganz anschließen. Ich kenne inzwischen - und so alt bin ich noch nicht - 10 ehemalige „Eventveranstalter“, die allesamt in der Privatinsolvenz oder untergetaucht sind.

Denn abgesehen von den paar wenigen Regelungen, die es bei der Anmeldung eines Gewerbes berücksichtigt sein wollen, gibt es tausende Sachen, die beim gewerblichen Veranstalten von „Events“ zu berücksichtigen sind.

Ich hab zu meiner Schul und Studienzeit auch bei der Organisation und Durchführung mehrerer Events mitgewirkt und hatte wenigsten vieren den Hut auf. Aber ich käme nie auf die Idee das gewerblich und professionell machen zu wollen.

Solange es „gemeinnützige“ Veranstaltungen von Schulen oder Jugendzentren sind, sind die meisten Beteiligten, egal ob Vermieter oder Sponsoren, Versicherungen und Rechteinhaber sehr entgegenkommend. Wenn du dagegen Geld damit verdienen möchtest, wollen das alle anderen selbstverständlich auch.

Allein die Aussage, dass man bei unbekannten Bands für Merchandising keinen Vertrag benötigt zeigt, dass du zumindest von der rechtlichen Materie nicht viel Ahnung hast. Denn bei der Verwendung von Marken, Logos, Kennzeichen usw. ist immer eine Rechteeinräumung durch den Rechteinhaber notwendig. Ansonsten hat man sehr schnell eine marken- oder urheberrechtliche Klage am Hals, bie der es nicht um ein paar 100 Euro, sondern um 5000 Euro aufwärts geht.

Gleiches gilt für Logos oder Bilder, die von „Eventmanagern“ gerne für Flyer u.ä. verwendet werden und einfach aus dem Internet heruntergeladen sind. Nicht das ich dir hier derartiges Vorgehen unterstellen möchte, aber es ist nicht so, dass sowas nicht vorkommen würde, ganz im Gegenteil.

Um ähnliche Summen dreht es sich im wettbewerbsrechtlichen Bereich, wenn einem mir nix dir nix eine Abmahnung eines anderen u.U. großen Eventveranstalters ins Haus flattert, weil man z.B. bei der Ausweiskontrolle nachlässig war. Nicht alle, die im Getränkeausschank arbeiten über eine entsprechende Belehrung verfügen, Alkohol an Minderjährige ausgegeben wurde etc. Ganz zu schweigen von den Bußgeldern, die bei bestimmten Verstößen auf einen warten.

Interessant ist auch der Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung, die ich dringend empfehlen würde. Bei „einmaligen“ Events in einem Jungendzentrum kann man eine relativ günstige Versicherung nur für dieses eine Event abschließen. Wenn du das gewerblich betreibst, musst du eine dauerhafte abschließen. Die Versicherungssumme sollte dabei alle möglichen Sach- und Personenschäden weitestgehend abdecken, dies schlägt sich dann aber im Versicherungsbeitrag nieder, der finanziert werden will.

Wenn hier also jemand rät, vorher einen Businessplan zu schreiben, der vor Allem die Punkte Chancen, Risiken und Finanzierung der Geschäftsidee erfasst, dann ist das nicht nur vor sich hingebrabelt, sondern hat damit zu tun, dass man als motivierter Existenzgründer ab und zu den Blick nach Links und Rechts vergisst und eine möglicherweise gute Geschäftsidee nur deshalb gegen die Wand fährt.

Wenn du noch Tipps brauchst, bist zu herzlich eingeladen nachzufragen.

Viele Grüße
Bernhard

Och Jungs, das war doch nicht meine Frage…

Hallo,

muss mich Cando voll und ganz anschließen. Ich kenne
inzwischen - und so alt bin ich noch nicht - 10 ehemalige
„Eventveranstalter“, die allesamt in der Privatinsolvenz oder
untergetaucht sind.

Ich möchte es ja auch nur nebenberuflich machen

Denn abgesehen von den paar wenigen Regelungen, die es bei der
Anmeldung eines Gewerbes berücksichtigt sein wollen, gibt es
tausende Sachen, die beim gewerblichen Veranstalten von
„Events“ zu berücksichtigen sind.

Stimmt

Ich hab zu meiner Schul und Studienzeit auch bei der
Organisation und Durchführung mehrerer Events mitgewirkt und
hatte wenigsten vieren den Hut auf. Aber ich käme nie auf die
Idee das gewerblich und professionell machen zu wollen.

Das ist auch was anderes

Solange es „gemeinnützige“ Veranstaltungen von Schulen oder
Jugendzentren sind, sind die meisten Beteiligten, egal ob
Vermieter oder Sponsoren Versicherungen und Rechteinhaber
sehr entgegenkommend. Wenn du dagegen Geld damit verdienen
möchtest, wollen das alle anderen selbstverständlich auch.

Sponsoren benötige ich nicht, Mieten stehen größenteils fest, Versicherungen etc. werden auch immer profesionell gemacht ohne irgendwelche Einschrenkungen - von Künstlerkrankenkasse über Gema etc. ist immer alles dabei.

Allein die Aussage, dass man bei unbekannten Bands für
Merchandising keinen Vertrag benötigt zeigt, dass du zumindest
von der rechtlichen Materie nicht viel Ahnung hast. Denn bei
der Verwendung von Marken, Logos, Kennzeichen usw. ist immer
eine Rechteeinräumung durch den Rechteinhaber notwendig.

Versteh nicht wo da das Problem ist? Ich kenne viele junge Bands die ihr Logo/Schriftzug selber entworfen haben und bei keinem Label und keiner Bookingfirma sind, wer soll daran irgendwelche rechte haben?

Ansonsten hat man sehr schnell eine marken- oder
urheberrechtliche Klage am Hals, bie der es nicht um ein paar
100 Euro, sondern um 5000 Euro aufwärts geht.

Siehe oben

Gleiches gilt für Logos oder Bilder, die von „Eventmanagern“
gerne für Flyer u.ä. verwendet werden und einfach aus dem
Internet heruntergeladen sind. Nicht das ich dir hier
derartiges Vorgehen unterstellen möchte, aber es ist nicht so,
dass sowas nicht vorkommen würde, ganz im Gegenteil.

So blöd muß man ja nicht gerade sein. Und ich denke bei Events mit 2-300 Besuchern wird das nicht so das Große Problem sein da die Werbung sich eh in Szenekreisen bewegt.

Um ähnliche Summen dreht es sich im wettbewerbsrechtlichen
Bereich, wenn einem mir nix dir nix eine Abmahnung eines
anderen u.U. großen Eventveranstalters ins Haus flattert, weil
man z.B. bei der Ausweiskontrolle nachlässig war. Nicht alle,
die im Getränkeausschank arbeiten über eine entsprechende
Belehrung verfügen, Alkohol an Minderjährige ausgegeben wurde
etc. Ganz zu schweigen von den Bußgeldern, die bei bestimmten
Verstößen auf einen warten.

Wenn die Location für den Getränkeverkauf zuständige ist habe ich damit nichts zu tun und selbst wenn, dann würde ich schon auf die Einhaltung der Regeln Achten und Helfer belehren bzw. geschulte Leute nehmen. Weiß nicht wo das Problem sein soll.

Interessant ist auch der Abschluss einer entsprechenden
Haftpflichtversicherung, die ich dringend empfehlen würde. Bei
„einmaligen“ Events in einem Jungendzentrum kann man eine
relativ günstige Versicherung nur für dieses eine Event
abschließen. Wenn du das gewerblich betreibst, musst du eine
dauerhafte abschließen. Die Versicherungssumme sollte dabei
alle möglichen Sach- und Personenschäden weitestgehend
abdecken, dies schlägt sich dann aber im Versicherungsbeitrag
nieder, der finanziert werden will.

Ja gut, das ist so ne Sache aber vielleicht hat auch die Einrichtung etwas derartiges, muß man sich nochmal Gedanken drüber machen. Man kann ja auch z.B. Jugendzentren anmieten, die Show muß ja nicht auf Gewinn ausgerichtet sein für mich ist es in erster Lienie HOBBY was ich jetzt ofiziell als Nebenberuf machen möchte, da es ohne Gewerbe nicht möglich ist.

Wenn hier also jemand rät, vorher einen Businessplan zu
schreiben, der vor Allem die Punkte Chancen, Risiken und
Finanzierung der Geschäftsidee erfasst, dann ist das nicht nur
vor sich hingebrabelt, sondern hat damit zu tun, dass man als
motivierter Existenzgründer ab und zu den Blick nach Links und
Rechts vergisst und eine möglicherweise gute Geschäftsidee nur
deshalb gegen die Wand fährt.

Ist schon klar, auch wenns nicht so rüber kommt, das ist schon alles gut durchdacht. Lediglich vom Gewerbe habe ich keine Ahnung.

Wenn du noch Tipps brauchst, bist zu herzlich eingeladen
nachzufragen.

Tipps sind immer sehr hilfreich, ich danke dir dafür, aber eigentlich geht es mir mehr ums Gewerbe als um meinen Plan daher gehe ich jetzt auch nicht überall bis aufs kleinste Details darauf ein.

Dann ist das ja ganz einfach… :smile:

naja… =)

Du gehst zum Gewerbeamt, holst Dir einen Gewerbeschein,
schliest dann noch ein paar Versicherungen ab (auch Unfälle u.
Unvorhergesehenes bei Jugendzentren will versichert sein!),
dann kriegst Du irgendwann Post vom Finanzamt (die teilen Dir
Deine Steuernummer mit)

Soweit ok. Mit den Versicherungen muß ich nochmal schauen, das ist ein Punkt den ich noch nicht ganz Überdacht habe aber lässt sich regeln. (auch wenns so scheint bin kein optimist, weiß aber das alles heißer gekocht wird als gegessen!)

suchst Dir jemanden der Deine
Buchhaltung macht (oder auch selbst…) dann kannst Du
loslegen…

Da gibts doch bestimmte Freibetragsgrenzen.
Klicktipps: Unternehmen mit einem Gewinn unter 30.000 € und einem Umsatz unter 500.000 € pro Jahr können eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4(3) EStG ausführen.

Demnach muß ich doch nur Einnahmen und Ausgaben aufzählen oder nicht ?

Umsatzsteuer:
Dat läuft so:
Wenn Du erwas verkaufst für 119 Euro (100 Euro + 19 Euro USt.
=119 Euro), dann musst Du diese 19 Euro ans Finanzamt
überweisen.
Wenn Du etwas für Deinen Betrieb (oder Waren, usw…) kaufst,
kannst Du die USt (die nennt sich dann Vorsteuer!!) vom
Finanzamt zurückholen!

Um das Ganze schön einfach zu machen hat der liebe Gott die
„Umsatzsteuervoranmeldung“ erfunden!! :smile:

D. h. in Deiner Buchhaltung (einfach gesagt!!) wird erfasst
was Du eingenommen hast und was Du ausgegeben hast. Für die
USt-Voranmeldung heisst das eingenommene Umsatzsteuer -
gezahlte Vorsteuer = Betrag, den Du entweder ans Finanzamt
zahlen musst, oder den Du (wenn Du mehr ausgegenben hast als
eingenommen) vom Finanzamt wieder zurück bekommst!

Am Ende Deines Wirtschaftsjahres musst Du dann u. a. die
Umsatzsteuererklärung machen. Da wird dann die USt. des ganzen
Jahres aufgerechnet.

Irgendwo habe ich gelesen das man auch ggf. auf die Umsatzsteuer / Vorsteuer verzichten kann wenn man bestimmte Grenzen einhält.
Ah, hier: Klicktipp: Bei einem Gewerbe oder Freiberuf wird normalerweise keine Umsatzsteuer erhoben, wenn der Brutto-Vorjahresumsatz 17.500 € sowie der voraussichtliche Brutto-Umsatz im laufenden Jahr 50.000 € nicht übersteigen (§ 19 UStG Abs. 1 / Grenzen ab 1.1.2003). Achtung: Bei diesen Grenzen handelt es sich um Umsatz, nicht um Gewinn!

Ich würd Dir trotzdem raten einen Businessplan zu erstellen
und diesen gegen lesen zu lassen!

Kann ich machen

Denn das Ganze ist dann doch etwas anderes als „mal so
nebenbei“ ein paar Veranstaltungen zu machen!!!

Wieso? Versteh ich nicht so ganz nach dem was ich bisher gehört und gelesen habe. Natürlich kostet es viel zeit und ist mit viel verantwortung und arbeit verbunden aber sonst…

Dazu noch:
Ab einem Gewinn von mehr als 24.500 € pro Jahr hat man Gewerbesteuer zu zahlen. Wer in die Nähe dieser Grenze kommt, sollte ein Gespräch mit einem Steuerberater führen.

Wenn ich nicht an diese Grenze komme kostet mich ein Gewerbe demnach was genau? Nichts ? (Außer die einmalige Anmeldegebühr) Dazu kommen dann wohl noch evtl. Versicherungen damit muß ich mich noch genau außeiander setzen.

Dann wäre noch meine Frage offen ob man so viele Bereiche als ein Gewerbe überhaupt verbinden kann, es geht ja nicht nur um Konzerte sondern soll evtl. auch einen Online Shop mit Bandmerchandising / Ticket-Verkauf für andere Veranstaltungen / Magazinen / Poster / CD verkauf usw. beinhalten. Zudem vielleicht noch Busfahrten zu verschiedenen Events oder einfach Tagesfahren oder auf den Fahrten noch den Getränkeverkauf sowie den Getränkeverkauf bei den Konzerten.
Geht das alles als ein Gewerbe durch?

Was muß man beim Gewerbe noch beachten? Was hat man sonst für Verpflichtungen? Sonst könnte ja jeder mal eben ein Gewerbe anmelden falls er das mal gebrauchen kann, für Bierverkauf oder was weiß ich. Das muß ja auch irgendwelche nachteile oder voraussetzungn haben. Das ist die Sache die ich noch nicht verstehe.

Hoffe ich komme nicht falsch rüber, ich danke dir sehr für deine tipps und anregungen !

Soweit ok. Mit den Versicherungen muß ich nochmal schauen, das
ist ein Punkt den ich noch nicht ganz Überdacht habe aber
lässt sich regeln. (auch wenns so scheint bin kein optimist,
weiß aber das alles heißer gekocht wird als gegessen!)

Ist aber wichtig! :smile:

Da gibts doch bestimmte Freibetragsgrenzen.
Klicktipps: Unternehmen mit einem Gewinn unter 30.000 € und
einem Umsatz unter 500.000 € pro Jahr können eine einfache
Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4(3) EStG
ausführen.

Demnach muß ich doch nur Einnahmen und Ausgaben aufzählen oder
nicht ?

Stimmt!
Aber dies machst Du am besten und sichersten mit einem Buchhaltungsprogramm und das sollte jemand machen, der auch Ahnung hat was er da macht!!

Irgendwo habe ich gelesen das man auch ggf. auf die
Umsatzsteuer / Vorsteuer verzichten kann wenn man bestimmte
Grenzen einhält.
Ah, hier: Klicktipp: Bei einem Gewerbe oder Freiberuf wird
normalerweise keine Umsatzsteuer erhoben, wenn der
Brutto-Vorjahresumsatz 17.500 € sowie der voraussichtliche
Brutto-Umsatz im laufenden Jahr 50.000 € nicht übersteigen (§
19 UStG Abs. 1 / Grenzen ab 1.1.2003). Achtung: Bei diesen
Grenzen handelt es sich um Umsatz, nicht um Gewinn!

–> Kleinunternehmer
Dann bezahlst Du alles so wie der „Normalbürger“
Musste mal gucken, was denn besser für Dich ist…

Wieso? Versteh ich nicht so ganz nach dem was ich bisher
gehört und gelesen habe. Natürlich kostet es viel zeit und ist
mit viel verantwortung und arbeit verbunden aber sonst…

Wenn Geld damit verdient wird, wollen alle daran verdienen, wenn das klappt ist es ja auch kein Problem…

Wenn ich nicht an diese Grenze komme kostet mich ein Gewerbe
demnach was genau?

Nichts ? (Außer die einmalige

Anmeldegebühr) Dazu kommen dann wohl noch evtl. Versicherungen
damit muß ich mich noch genau außeiander setzen.

Genau!

Dann wäre noch meine Frage offen ob man so viele Bereiche als

ein Gewerbe überhaupt verbinden kann, es geht ja nicht nur um
Konzerte sondern soll evtl. auch einen Online Shop mit
Bandmerchandising / Ticket-Verkauf für andere Veranstaltungen
/ Magazinen / Poster / CD verkauf usw. beinhalten. Zudem
vielleicht noch Busfahrten zu verschiedenen Events oder
einfach Tagesfahren oder auf den Fahrten noch den
Getränkeverkauf sowie den Getränkeverkauf bei den Konzerten.
Geht das alles als ein Gewerbe durch?

Wo sollte das Problem sein??

Was muß man beim Gewerbe noch beachten? Was hat man sonst für
Verpflichtungen? Sonst könnte ja jeder mal eben ein Gewerbe
anmelden falls er das mal gebrauchen kann, für Bierverkauf
oder was weiß ich.

JA

Das muß ja auch irgendwelche nachteile oder
voraussetzungn haben. Das ist die Sache die ich noch nicht
verstehe.

Verpflichtung:
Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß führen
eventl. USt.Voranmeldung pünktlich abgeben
Einkommenssteuererklärung machen
Die Gewinnerzielungsabsicht!!!

Hoffe ich komme nicht falsch rüber, ich danke dir sehr für
deine tipps und anregungen !

Kein Thema!
Ich versuch einfach alle Klarheiten zu beseitigen!

Viele Grüße

Cando

Das klingt ja alles sehr sehr gut, so habe ich es mir erhofft.
Dann werde ich mich mal in den nächsten Monaten an einen Business Plan setzen und den Rest soweit in Erfahrung bringen. Danke für deine Infos, hat mir sehr geholfen.

Zwei Sachen noch, bei einem normalen Gewerbe MUSS man Mwst abführen? Da gibt es keine befreiung für wenn auf die Vorsteuer verzichtet ?

Zweitens: So eine Überschussrechnung kann doch nicht so schwer sein, oder doch ? Sowas müßte man doch alleine hinbekommen oder muß man da soviel beachten das man ganz schöne probleme bekommen könnte wenn man Formfehler oder äühnliches drin hat ?

Son Gewerbe ist an sich ja was feines :wink: Früher oder später werde ich das sicher in Angriff nehmen, mal schauen wie es voran geht.