Es ist allgemein bekannt, dass Luft umso
leichter ist, je wärmer sie ist.
Nun erfuhr ich aus einem Artikel einer
Zeit-schrifts , dass Luft auch umso
leichter ist,
je feuchter sie ist.
Ich als Nicht-Naturwissenschaftler kann mir mit einem gesunden Denken nicht vorstellen, dass feuchte Luft leichter ist als trockene, da ja die Feuchtigkeitspartikel auch ein gewisses Gewicht haben.
Wer kann mir dazu eine verständliche
Erklärung liefern?
Kann mir jemand eine Formel zur
Berechnung des Gewichts von Luft in
Abhängigkeit von der Temperatur und der
Feuchtigkeit geben?
kein Nebel
Wenn Luft Feuchtigkeitspartikel enthält, dann ist das nebel. Ansonsten ist das Wasser H2O (2*1+8) als Gas, und das ist nunmal leichter als N2 (2*7), was am häufigsten vorkommt und einen guten Mittelwert der Luft-molekühle darstellt.
Ich weiß, ist didaktisch nicht sehr gut erklärt, habe aber auch gelernt, daß das nicht immer wichtig ist.
achim
P.S.: ne Formel hab ich auch grad nicht parat
also so schlecht hast Du’s bestimmt nicht erklärt . Noch eine Ergänzung von mir: Nebel ist ein Gemisch von winzigen Wassertröpfchen und Luft. Die Tröpfchen sind so klein, daß sie schweben, aber es handelt sich trotzdem immer noch um ein heterogenes System (um die Dispersion einer flüssigen in einer gasförmigen Phase). Bei feuchter Luft ist das Wasser dagegen auf der Ebene der Moleküle in der Luft verteilt - es ist darin gelöst. Hier liegt ein homogenes, nur aus einer Phase bestehendes System vor.
Luft hat eine „mittlere Molmasse“ von ca. 29 g/mol entsprechend ca. 22,4 l. Wasser hat, wenn es gasförmig(!) vorliegt theoretisch eine Molmasse von 18 g/mol entsprr. 22,4 l. In realität ist wasser aber assoziert und hat eine „mittlere“ Molmasse größer 18 aber kleiner 29 g/22,4 l. Wenn man aber eine leichte Komponente mit einer schwereren mischt ist die Mischung immer leichter als die schwerere, es sei denn irgendwelche Effekt wie Volumenkontraktionen etc. treten auf, was bei Gasen aber nicht so häufig ist.