Hallo,
ich soll für ein Objekt (Nahwärme) ausrechnen, ab wann es Gewinn bringt. Hört sich einfach an, allerdings verwirren mich die Angaben.
Angegeben sind Investitionskosten, Vertragsbeginn, Vertragslaufzeit, Wärmeverbrauch und Abschreibungsbeträge.
Hat jemand ne Idee, wie ich das angehen soll?
Da fehlt doch zumindest die Angabe über den Preis der verbrauchten Wärme, oder?
Zu welchem Zweck? Nach welcher Methode?
Ohne grundlegende Kentnisse in Investition und Finanzierung unter Besteuerung läuft da nichts.
Die Frage ist halt, ab wann das Objekt gewinnbringend ist.
Mehr Informationen habe ich leider nicht. Was wäre denn die einfachste Methode?
Normalerweise macht man das halt mit einer Vermögensrechnung (Kapitalwertberechnung).
Zur Näherung kann man eventuell einfache - wie gesagt Näherungsvefahren - benutzen. Da muss man aber halt gucken, wie der fall gelagert ist.
Wäre ja ganz nett, wenn du mal sagen würdest, in welchem Zusammenhang du auf so eine Idee kommst.
Wäre genau das gleiche, wenn du fragen würdest:
Ich soll einen steuerlichen Vorteilsvergleich zwischen einer GmbH u. co KG und einer GmbH machen. Wie funktioniert das am einfachsten ?
Sollte einem ja wohl klar sein, dass man ohne ein mind. 6-semestriges Grundlagenstudium da wohl nicht viel (vernünftiges)ausrichten kann.
Ich mache grad nen Praktikum bei den Stadtwerken und soll das berechnen. Kann im Moment leider nicht nachfragen, weil der Zuständige nicht da ist. Von Steuern hatte er aber nichts gesagt.
Eine Frage wäre, ob ich da die Investitionskosten am Anfang benutze oder die Abschreibungsbeträge über 10 Jahre?
Praktikum bei den Stadtwerken.
Als 16 jähriger Schüler? Als Industriekaufmann? Oder als Student im 8 Semester?
Müssen der Sache ma irgendwie ein bisschen näher kommen.
Einfachste Möglichkeit:
Investitionskosten mit Hilfe der Abschreibungen auf die Laufzeit verteilen.
Den jährlichen Kosten in Höhe der Abschreibungen stehen die Erlöse
(JahresWärmeverbrauch mal Preis/Einheit) gegenüber.
Wenn die Erlöse größer als Kosten , macht man halt Gewinn.
Sollteste bei deiner anfrage mal dabei schreiben, innwelchem Zusammenhang das ganze steht, damit man mal einen ansatz hat,
wie das ganze womöglich zu rechnen ist.
Ich vermute mal, du sollst dich ein bisschen mit dem Thema befassen,
und das Grundproblem erkennen.
Hallo,
ich soll für ein Objekt (Nahwärme) ausrechnen, ab wann es
Gewinn bringt. Hört sich einfach an, allerdings verwirren mich
die Angaben.
Angegeben sind Investitionskosten, Vertragsbeginn,
Vertragslaufzeit, Wärmeverbrauch und Abschreibungsbeträge.
Hat jemand ne Idee, wie ich das angehen soll?
Da fehlt doch zumindest die Angabe über den Preis der
verbrauchten Wärme, oder?
Naja vielleicht ist das genau die Größe, die man herausfinden soll. Ab welchem Preis ergibt sich ein Gewinn?
Es gibt allerdings in der Tat unterschiedliche Herangehensweisen.
Möglicherweise geht es auf eine Diskontierung der zukünftigen Zahlungsströme hinaus.
Für den Wärmeverbrauch sind wahrscheinlich irgendwelche (konstanten?) Werte vorgegeben. Je nach Abschreibungsmethode können sich dann unterschiedliche Zahlungsströme für die einzelnen Jahre ergeben.
Diese werden dann auf den Zeitpunkt der Investition diskontiert und in ihrer Summe der Investition gegenübergestellt. Bei irgendeinem Preis entspricht die Summe genau der Investition, alles darüber führt zu Gewinn.
Grüße
Also kann ich die Anschaffungskosten weglassen und nur mit den Abschreibungen rechnen?
Bin Student im Hauptstudium (Wirtschaftsinformatik) und das ganze BWL-Zeug ist leider schon zu lange her.
Dann wirds wohl das beste sein, dass zu wiederholen. Ich vermute mal, man will auch ein bisschen in dem Bereich deine Kenntnisse überprüfen.
Wenn du halt nur dein einfachsten Weg wissen willst:
Wie gesagt, die Investitionskosten mit Hilfe der Abschreibungen auf die Jahre verteilen, und dem gegenüberstellen die Erlöse aus dem Verkauf der Wärme.
Guten Tag,
Das hab ich inzwischen auch gemacht. Da gibt’s aber meiner Meinung nach zu schnell zu viel Gewinn. Eigentlich müssten die Kosten für die Bereitstellung der Wärme auch noch mit einberechnet werden, oder?
Laufende Kosten haste natürlich auch noch. (Wo in der Aufgabenstellung?)
Reparaturen, Personal (kommt drauf an wie groß das ist) etc. Und wenn du eine dynamische Rechnung draus machst, hast du halt auch noch Zinskosten.