Gewinnbeteiliung - wie hoch?

Hi,

angenommen Ihr habt eine Geschäftsidee, die ein Millionen-Einkommen garantiert. Leider fehlt Euch das nötige Kleingeld zur Realisierung. Es bietet sich jemand an auf Gewinnbeteiligung das ausgearbeitete Projekt zu erstellen.

Bedenkt bitte, daß es Banken gibt, Buisness Angels usw. usf. Doch da ist natürlich keine Garantie gegeben, jemanden zur Finanzierung zu finden. Dh. eine Programmierung wäre zwar das Risiko des Geschäftspartners, doch die Programmierzeit ist begrenzt und die Einnahmen wären es nicht. (Behaupte ich jetzt mal so.)

Wieviel % vom Gewinn würdet Ihr zahlen wollen bzw. haben wollen?

Ciao,
Romana

Hallo Romana!

Wieviel % vom Gewinn würdet :Ihr zahlen wollen bzw. haben
wollen?

Es ist schon erstaunlich, wie zäh Du noch nicht realisierte Gewinne verteidigst :smile:.

Ich sehe es wohl richtig, daß Du auf Dich allein gestellt von den Millionen nur träumen kannst. Vermutlich liege ich auch nicht daneben, wenn ich annehme, daß sich ohne weiteres keine finanzierende Bank finden läßt. Und selbst wenn Du eine Bank für das Vorhaben findest, wirst Du zunächst einen Haufen Schulden nebst laufenden Zinsen an der Backe haben.

Noch mehr Klugscheisserei: Nach allgemeiner Lebenserfahrung dauert eine Programmierung stets deutlich länger als im worst-case-Plan angenommen. Außerdem lehrt die Erfahrung, daß die Arbeit erst richtig anfängt, wenn die Programmierung angeblich fertig ist. Zunächst ist nur von Ergänzungen die Rede, schließlich von kompletter Überarbeitung und spätestens zu diesem Zeitpunkt beginnt heftiger Streit mit dem Programmierer, was genau zum Auftrag gehört und was nicht. Vergiß es!

Die funktionierende Alternative setzt voraus, daß Du selbst über ausreichende EDV-Kenntnisse verfügst, um die Aufgabe zu strukturieren und ihre Umsetzung laufend zu kontrollieren. Der Rest ist „nur“ Handwerk. Dafür stellst Du eine geeignete Person ein, bezahlst ein angemessenes Gehalt und der Kittel ist geflickt. Aber vermutlich bist Du fachlich nicht in der Lage

  • die Aufgabe zu strukturieren und zu kontrollieren sowie
  • finanziell nicht imstande, ein Gehalt nebst AG-Anteilen zu bezahlen.

Du suchst deshalb einen Dummen, der mit seiner Arbeit in Vorleistung geht, also erstmal gar kein Geld erhalten soll und später mit möglichst wenig Geld zufrieden zu sein hat. Schon wegen des oben dargestellten typischen Verlaufs von Programmieraufgaben halte ich das für keine besonders erfolgversprechende Idee.

Wenn Du einen fähigen Menschen an der Hand hast, mit dem zusammen Dein Projekt realisierbar erscheint, hole ihn ins Boot, mache ihn zum gleichberechtigten (!) Teilhaber. Das ist schon deshalb sinnvoll, weil die Programmierung/Überarbeitung/Pflege nach aller Erfahrung nie beendet sein wird. Nur wenn Du selbst über mindestens so viel Sachkenntnis wie der Programmierer verfügst, kannst Du das Projekt entsprechend führen, daß Personal austauschbar wird. Wenn Du die EDV-Umsetzung aber einfach an einen Sachkundigen vergibst, bist Du mit diesem Menschen so gut wie verheiratet.

Gruß
Wolfgang

aha, du willst also eine Garantie daß dir jemand Geld und Zeit und das volle Risio gibt, damit du ein Programm gebastelt kriegst. Aber abgeben willst du nix vom Kuchen, das ist schlau, denn so wird die dee immer eine Idee bleiben.

Oder,

du machst es redlich:

  1. Beteiligung an den prog-Kosten deinerseits von 50%
  2. Beteiligung des Partners am Gewinn 50%

gruss

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Hi,

aha, du willst also eine Garantie

Nicht nötig, das ergibt sich aus der Zusammenarbeit.

daß dir jemand Geld und Zeit

Wurde auch schon von der anderen Seite reichlich aufgewandt. Oder denkst Du Ideen sind einfach da und gleich ausgearbeitet?

und das volle Risio gibt, damit du ein Programm gebastelt
kriegst.

Niemand muss die Katze im Sack kaufen. Und im Internet wird wohl genug geklaut.

Aber abgeben willst du nix vom Kuchen,

Wo soll ich das geschrieben haben? Solche Unterstellungen mag ich nicht. Du?

das ist

schlau, denn so wird die dee immer eine Idee bleiben.

Nächste Unterstellung. Wieso frage ich, wenn ich die Antwort von 100 % für mich und 0 % für den anderen schon kenne? :smile:))

Oder,

du machst es redlich:

  1. Beteiligung an den prog-Kosten deinerseits von 50%
  2. Beteiligung des Partners am Gewinn 50%

Wie bitte? Dafür dass ein Geschäftspartner 50 % von Programmierungskosten bezahlen würde, sollte ich 50 % vom Gewinn abgeben? Würde das nicht bedeuten, wenn er 100 % Programmierungskosten trägt, bekomme ich nichts? :smile:))

Geschäftspartner wäre der Programmierer.

Wie gesagt, bei Banken werden Zinsen verlangt, doch danach gehört einem der ganze Kuchen. Manche Sponsoren wollen am Gewinn beteiligt werden, wobei man auch Anteile wieder kaufen kann. Da gibt es sicherlich noch mehr Modelle.

gruss

Ciao,
Romana

Hi Wolfgang,

Hallo Romana!

Wieviel % vom Gewinn würdet :Ihr zahlen wollen bzw. haben
wollen?

Es ist schon erstaunlich, wie zäh Du noch nicht realisierte
Gewinne verteidigst :smile:.

Noch erstaunlicher dass Du wissen willst was ich denke. Ich wollte einfach eine klare Ansage haben, wieviel Prozent Gewinnbeteiligung für den Geschäftspartner der auch programmiert und wieviel für den Ideengeber? Nur das fragte ich. Alles andere sind Eure tollen Phantasien, die nicht gerade der Realität entsprechen.

Ich sehe es wohl richtig, daß Du auf Dich allein gestellt von
den Millionen nur träumen kannst. Vermutlich liege ich auch
nicht daneben, wenn ich annehme, daß sich ohne weiteres keine
finanzierende Bank finden läßt.

Bank nicht, doch es gab ein konkretes Angebot. Weshalb ich nicht drauf einging? Nun, erstens kann ich es noch tun und zweitens brauche ich dann dennoch einen Programmierer bzw. ein Team das was taugt. Und hier in diesem Bereich Programmierung / Internetfirmen habe ich verdammt viel Lehrgeld bezahlt. Ich kenne nur eine einzige Webdesign Firma die ich sehr gerne und gut empfehlen kann. Und das finde ich verdammt traurig. Außerdem habe ich die Erfahrung, daß niemand an anderer Leut’s Baustellen gerne arbeitet, denn wie Du so schön weiter unten meinst, es wird nie fertig sein. Und von daher sollte alles in einer Programmiererhand liegen, und die Hand soll verdammt noch mal saugut sein.

Und selbst wenn Du eine Bank

für das Vorhaben findest, wirst Du zunächst einen Haufen
Schulden nebst laufenden Zinsen an der Backe haben.

Gibt ja auch Sponsoren, Business Angels (von der Sorte war das Angebot)

Noch mehr Klugscheisserei: Nach allgemeiner Lebenserfahrung
dauert eine Programmierung stets deutlich länger als im
worst-case-Plan angenommen.

Hier kann ich Dir voll und ganz zustimmen, wobei das Projekt wirklich schon sehr sehr detailliert ausgearbeitet ist, inklusive Buttons. :smile: Doch manchmal gibt es Probleme, Dinge sind veraltet, man erweitert…

Außerdem lehrt die Erfahrung, daß

die Arbeit erst richtig anfängt, wenn die Programmierung
angeblich fertig ist. Zunächst ist nur von Ergänzungen die
Rede, schließlich von kompletter Überarbeitung und spätestens
zu diesem Zeitpunkt beginnt heftiger Streit mit dem
Programmierer, was genau zum Auftrag gehört und was nicht.
Vergiß es!

Wenn der Progrmmierer auch Geschäftspartner ist, und das Projekt 97 - 99,9 % so ausgearbeitet ist wie es laufen soll, dürfte es nicht so wild sein mit den Änderungen.

Die funktionierende Alternative setzt voraus, daß Du selbst
über ausreichende EDV-Kenntnisse verfügst, um die Aufgabe zu
strukturieren und ihre Umsetzung laufend zu kontrollieren. Der
Rest ist „nur“ Handwerk. Dafür stellst Du eine geeignete
Person ein, bezahlst ein angemessenes Gehalt und der Kittel
ist geflickt. Aber vermutlich bist Du fachlich nicht in der
Lage

  • die Aufgabe zu strukturieren und zu kontrollieren sowie
  • finanziell nicht imstande, ein Gehalt nebst AG-Anteilen zu
    bezahlen.

EDV-Kenntnisse (Ende der Vernunft), nein, habe ich nicht. Tja, würde ich das Angebot annehmen, hätte ich das Geld um eine Internetfirma zu bezahlen und zu beauftragen. Und für das Design habe ich auch die ideale Firma. Doch wenn es ums Programmieren geht… das können die zwar auch, doch sie würden einen Teil der Arbeit außer Haus geben. Was heißt das nun genau? Würden sie alles außer Haus programmieren lassen und zwar nach ihren eigenen Vorgaben? Ich weiß, daß sie als Designfirma megageil sind. Und programmieren können sie in einem gewissen Rahmen sicherlich auch. Die Bedenken die der potentielle Geschäftspartner äußerte, waren, daß wenn die das im Ausland programmieren lassen, es teils andere Standards gibt, daß manche Programmierer teils nicht mehr greifbar wären und am Ende müßte man alles noch mal neu machen. Das fand ich sehr frustrierend, doch daß Programmierer angeblich das Land verlassen, mußte ich auch bei einer indischen Firma vor nicht allzu langer Zeit erleben. Allerdings, wenn alles in dieser mir auch räumlich nahen Designfirma in einer Hand wäre… Und wer kann schon garantieren, daß ein Programmierer ewig in einer Firma bleibt, manche verkaufen auch ihre Firma, sterben… Jedenfalls würde ich bei meiner Traumfirma 1/4 % bezahlen, und die haben ansich durchaus gehobene Preise im Vergleich zu Webdesign Firmen im Allgemeinen. Allerdings sieht man was sie drauf haben, sind sie wieder noch günstig. Ich habe es ja auch selbst erlebt, daß sie mir Adressen gaben die Sachen programmiert haben, und zwar für einen Apfel und ein Ei, aus unserer Sicht, doch das Zeug funktionierte… Tja, und dieser potentielle Geschäftspartner meinte ein Tagessatz für einen Programmierer läge bei 1500 EUR. Ich kenne Leute die das den ganzen Monat nicht verdienen.

Du suchst deshalb einen Dummen, der mit seiner Arbeit in
Vorleistung geht, also erstmal gar kein Geld erhalten soll und
später mit möglichst wenig Geld zufrieden zu sein hat. Schon
wegen des oben dargestellten typischen Verlaufs von
Programmieraufgaben halte ich das für keine besonders
erfolgversprechende Idee.

Was soll bitte diese Unterstellung? Ich habe eine Frage gestellt, und wollte ansich einfach nur Prozentangaben lesen. Sonst nix.

Wenn Du einen fähigen Menschen an der Hand hast, mit dem
zusammen Dein Projekt realisierbar erscheint, hole ihn ins
Boot, mache ihn zum gleichberechtigten (!) Teilhaber. Das ist
schon deshalb sinnvoll, weil die
Programmierung/Überarbeitung/Pflege nach aller Erfahrung nie
beendet sein wird. Nur wenn Du selbst über mindestens so viel
Sachkenntnis wie der Programmierer verfügst, kannst Du das
Projekt entsprechend führen, daß Personal austauschbar wird.
Wenn Du die EDV-Umsetzung aber einfach an einen Sachkundigen
vergibst, bist Du mit diesem Menschen so gut wie verheiratet.

Der ist schon verheiratet. :smile: Und Bigamie ist doch verboten. :smile: Ernsthaft, das ist auch ein Thema, denn angenommen es sind noch zig Beschäftigte im Laden, den Gewinn dann nach Abzug für diese Kosten teilen? Und wie schaut das mit den Programmierkosten, Webmasterkosten… den Kosten die mit der Website zu tun haben, aus?

Und angenommen der gedachte Gewinn ist durchaus realistisch, und der Programmierer möchte neben der Hälfte des Gewinns auch noch Geld zusätzlich für Programmierkosten, Webmatertätigkeiten, Life-Support…? Und den Arbeiten die er nicht mit seinem Team machen kann wie Steuerberatung, Werbungskosten…?

Ich wolte nur mal anfragen wie es ablaufen kann.

Gruß
Wolfgang

Ciao,
Romana

Hallo Romana!

…es sind noch zig :Beschäftigte im Laden, den :Gewinn dann nach Abzug für
diese Kosten teilen?

Au weia, jetzt merke ich, was Du unter „Gewinn“ verstehst. Bitte glaub mir einfach: Du brauchst vor allen Dingen einen Kaufmann/eine Kauffrau oder Du bemühst Dich, kaufmännische Kenntnisse zu erwerben! Gewinn ist das, was übrig bleibt, wenn restlos alles von der Miete über Gehälter und Wareneinkauf bis zum letzten Bleistift bezahlt ist. Was Du meintest, sind Umsatzerlöse. Damit sind die innerhalb des Jahres verkauften Waren und Dienstleistungen gemeint. Und was zig Beschäftigte angeht: Wenn Du einen Kaufmann/eine Kauffrau im Geschäft hast, wird er/sie Dir hoffentlich aufzeigen, daß gesundes Wachstum nur gaaanz langsam geht und die Beschäftigung möglichst vieler Menschen i. d. R. kein vorrangiges Ziel sein kann/darf.

Und angenommen der gedachte :Gewinn ist durchaus :realistisch, und der :stuck_out_tongue:rogrammierer möchte neben :der Hälfte des Gewinns auch
noch Geld zusätzlich für :stuck_out_tongue:rogrammierkosten,
Webmatertätigkeiten, :Life-Support…? Und den :Arbeiten die er nicht mit :seinem Team machen kann…

Ein Partner im Geschäft hat kein Team, das Rechnungen schreibt! Ein Partner im Geschäft ist Teil des Geschäfts genau wie Du und bringt seine Fähigkeiten in das Geschäft ein.

Die zentralen Kompetenzen, die den Kern des Geschäfts/des Produkts/der Dienstleistung ausmachen, müssen im eigenen Unternehmen vorhanden sein. Beispiel: Wer Schuhe herstellen will, sollte selbst Schuhmacher sein und etwas von der Gestaltung von Schuhen verstehen. Oder er ist Kaufmann, versteht etwas vom Schuhvertrieb und tut sich mit einem Schuster zusammen. Diese Partner verfügen zusammen über alle wesentlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, um das Geschäft zu betreiben. Jetzt wird ein Prospekt/eine Internetdarstellung gebraucht oder in der Werkstatt sind Lampen zu installieren. Den Hersteller des Prospekts und den Lampeninstallateur wird man nicht am Geschäft beteiligen, sondern deren Dienstleistung einkaufen. Wenn etwa das Internet nur als Handelsplattform dienen soll, Du also letztlich Waren einkaufen und vertreiben willst, dann ist es - Entschuldigung - scheißegal, jedenfalls eher nachrangig, wie Buttons aussehen und ob sich jemand für irgendwelche Bildchen verspielt hat. In solchem Fall erfindet man das Rad nicht neu, sondern kauft das fertige Softwarepaket, das mit Deinen Produkten/Dienstleistungen ausgefüllt wird. Nachdem tatsächlich Gewinn erzielt wurde, ist Zeit genug, sich um eine individuelle Lösung zu kümmern. Andernfalls beißt man sich an untergeordneten Nebenschauplätzen fest.

Falls Deine Geschäftsidee in Richtung Deiner bisherigen Homepage geht und Du z. B. Horoskope via Internet berechnen möchtest, um dem Kunden je nach Ergebnis das handgeschüttelte levitierte Wasser mit genau dosierter Prise Himalayasalz
zu verkaufen, wird Programmierkompetenz im eigenen Haus sinnvoll sein, denn eine auch nur ansatzweise brauchbare fertige Lösung wird es nicht geben. Das zentrale Problem ist, die Kompetenz muß personell kontinuierlich und zuverlässig im Haus sein. Mit anderen Worten: Die Kompetenz hast Du entweder selbst oder Du hast einen Partner im Geschäft, der eben nicht Auftragnehmer ist, sondern sein Schicksal genau wie Du an die dann gemeinsame Aktivität geknüpft hat.

Gruß
Wolfgang

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Hi,

also fangen wir von vorne an.

Wie du bemerkt hast, hat dich Wolfgang genauso verstanden wie ich es tat. Mag also das Missverstehen von dir gegeben sein.

Wenn du einen wirklichen zuverlässigen dauerhaften und verschwiegenen Partner suchst, dann hilft wirklich nur eins:

suche dir jemanden, der bereit ist mit dir eine Firma zu gründen.
lasse alle Verträge notariell erstellen, dann gibt es hinterher keinen Streit um Bestitzrechte.

Lege eindeutig fest, wie hoch dein Anteil (Idee, Vorleistungen etc.) ist.

Lege eindeutig mit deinem Partner fest wie hoch die zukünftigen gemeinsamen Leistungen zu beurteilen sind.

Lege danach die Gewinnverteilung im gleichen Verhältnis fest.

Beispiel: Deinen Vorleistung 30% folgearbeiten je Partner zu 50% demnach 65% deins 35% seins.

Gewinn 100 euro ghören also dir 65 davon.

Ahja: Lege in den verträgen auch die Reinvestitionsquote fest.

gruss

Hi Local,

Hi,

also fangen wir von vorne an.

Wie du bemerkt hast, hat dich Wolfgang genauso verstanden wie
ich es tat. Mag also das Missverstehen von dir gegeben sein.

Können nicht beide Seiten etwas zu einem Mißverständnis beitragen? Nur weil mehrere Menschen etwas mißverstehen, heißt das nicht zwingend, daß der Sender fehlerhaft oder unvollständig gesendet haben muß. Aber sei’s drum.

Wenn du einen wirklichen zuverlässigen dauerhaften und
verschwiegenen Partner suchst, dann hilft wirklich nur eins:

suche dir jemanden, der bereit ist mit dir eine Firma zu
gründen.

Das wäre kein Thema.

lasse alle Verträge notariell erstellen, dann gibt es
hinterher keinen Streit um Bestitzrechte.

Ja, sicher. Doch wieviel erzähle ich im Vorfeld? Der Mensch möchte Details wissen, möchte für sich ausrechnen ob es sich rechnet. Das ist verständlich. Doch wieviel kann ich sagen, ohne daß der potenzielle Geschäftspartner sich dann nicht denke, gut, jetzt kann ich es auch alleine durchziehen. :smile: Oder was wenn jemand den Plan bereits detailliert kennt, und er kennt eh schon recht viel, und dann beim Vertrag auf mehr Prozente besteht? Da es meine Idee ist, in die ich auch viel Zeit und in gewisser Weise (trial and error) auch Geld investiert habe, möchte ich natürlich die Entscheidungen zwar in einem Team treffen. Doch wenn ich meine, daß etwas sinnlos oder sinnvoll ist, so möchte ich auch, daß ich die Entscheidungsgewalt behalte. Das schließt nicht aus, ganz im Gegenteil, daß ich auch bereit bin, mal heiße Diskussionen zu führen, ob dieses oder jenes Sinn macht. Es ist halt in gewisser Weise mein Baby und soll in meinem Sinne groß werden. Natürlich dürfen auch andere Menschen darauf Einfluß nehmen. Doch wenn es mir gegen den Strich geht oder ich gar Gefahr sehe, so möchte ich die Entscheidungsgewalt behalten. Das ist etwas das ich selbstverständlich finde. Ich sehe eher das Problem wieviel sagen, daß jemand davon überzeugt ist, doch nicht soviel zu sagen, daß jemand das Ding alleine machen kann. Und ich denke, ich habe eh schon zuviel gesagt. :smile: Natürlich nutzt nicht jeder das ihm entgegen gebrachte Vertrauen aus, doch eben genug Menschen doch.

Lege eindeutig fest, wie hoch dein Anteil (Idee, Vorleistungen
etc.) ist.

Okay, doch wie kann ich festlegen, was sein tatsächlicher Zeitaufwand für’s Progrmamieren ist? Ich kann zwar die Gesamtzeit sehen, doch weiß ich nicht, wieviel Zeit der Mensch am Tag, die Woche, im Monat bzw. gesamt dran arbeitet?

Lege eindeutig mit deinem Partner fest wie hoch die
zukünftigen gemeinsamen Leistungen zu beurteilen sind.

Tja, dazu gehört auch, welche Leistungen alles dazu kommen? Erfahrungsgemäß kommt immer mehr Arbeit hinzu als ursprünglich gedacht. Vor allem ist dies ein Punkt, wenn es sich um Breiche des Neulands handelt.

Lege danach die Gewinnverteilung im gleichen Verhältnis fest.

Beispiel: Deinen Vorleistung 30% folgearbeiten je Partner zu
50% demnach 65% deins 35% seins.

Tja, seine Leistung wäre Programmieren. Dh. in der Zeit täte ich ja nicht nichts, doch weniger, da ich höchstens wenn Probleme auftreten, sagen würde (oder es versuchen würde) Lösungen anzubieten. Doch machen müßte er es wieder. Schau, bei Dir ist das Verhältnis ca. 2/3 zu 1/3. Bei Wolfgang ist es eine 50 /50 Aufteilung. So wollte ich einfach ein paar Vorstellungen von Euch wissen, was angemessen wäre.

Gewinn 100 euro ghören also dir 65 davon.

Ahja: Lege in den verträgen auch die Reinvestitionsquote fest.

Was zum Teufel ist das?

Nun, ich bin erfahrungsbedingt mißtrauisch. Es war im Gespräch sich zu treffen. Wenn für jemanden 100 bzw. 200 EUR Hotelkosten an der Schmerzgrenze liegen bzw. 30 bis 40 EUR von privat okay wären, wie kann dann dieser Mensch in einer Region von Arbeitslosigkeit einen Tagessatz für’s Programmieren von 1500 EUR berechnen?

Tja, und da war er mal schnell auf einer Million für’s Programmieren, indes mir eine mir sehr liebe und als gut bekannte Firma dasselbe für 25 - 35000 und dazu US Dollar angeboten hat. Allerdings verstand ich auch den Einwand, daß es ein Problem sei, wenn Programmierer nicht mehr auffindbar wären. Allerdings wenn diese günstigere Firma die Sachen nach ihren Vorstellungen programmieren lassen würden, könnte auch ein neuer Programmierer doch dort ansetzen. Naja, und zwischen den beiden Summen liegt halt schon ein kleiner Unterschied. Gut, man muß auch erstmal schauen, wieviel Zeit der potenzielle Geschäfspartner dafür anberaumen wollen würde.

Letztendlich ist es gleich, selbst wenn er 1 Million für die Stunde haben wollen würde, er würde es ja nicht bezahlt bekommen, sondern wir würden uns einfach zusammen tun, er hat das Know How in puncto programmieren und ich hatte die kreative Geschäftsidee.

gruss

dito

Ciao,
Romana

Hallo Romana!

Hi Wolfgang,

…es sind noch zig :Beschäftigte im Laden, den :Gewinn dann nach Abzug für
diese Kosten teilen?

Au weia, jetzt merke ich, was Du unter „Gewinn“ verstehst.

Ich weiß nicht, ob Du mich absichtlich falsch verstehst oder ob es desöfteren wirklich Mißverständnisse gibt. Ich weiß was „Gewinn“ ist, habe doch schon mal die eine oder andere Steuererklärung gemacht. Aber das nur mal so am Rande.

Bitte glaub mir einfach: Du brauchst vor allen Dingen einen
Kaufmann/eine Kauffrau oder Du bemühst Dich, kaufmännische
Kenntnisse zu erwerben! Gewinn ist das, was übrig bleibt, wenn
restlos alles von der Miete über Gehälter und Wareneinkauf bis
zum letzten Bleistift bezahlt ist. Was Du meintest, sind
Umsatzerlöse. Damit sind die innerhalb des Jahres verkauften
Waren und Dienstleistungen gemeint. Und was zig Beschäftigte
angeht: Wenn Du einen Kaufmann/eine Kauffrau im Geschäft hast,
wird er/sie Dir hoffentlich aufzeigen, daß gesundes Wachstum
nur gaaanz langsam geht und die Beschäftigung möglichst vieler
Menschen i. d. R. kein vorrangiges Ziel sein kann/darf.

Wachstum ist in der Regel langsam, doch nicht zwingend. Ich mag das nicht visionieren. Es kommt wie es kommt, es muß halt ein gesundes und stabiles Fundament haben, und dann ist es ja fast schon wieder etwas gleich wie schnell oder langsam es wächst. Sicherlich darf eine Anzahl an Mitarbeitern nicht ein vorrangiges Ziel sein.

Und angenommen der gedachte :Gewinn ist durchaus :realistisch, und der :stuck_out_tongue:rogrammierer möchte neben :der Hälfte des Gewinns auch
noch Geld zusätzlich für :stuck_out_tongue:rogrammierkosten,
Webmatertätigkeiten, :Life-Support…? Und den :Arbeiten die er nicht mit :seinem Team machen kann…

Ein Partner im Geschäft hat kein Team, das Rechnungen
schreibt! Ein Partner im Geschäft ist Teil des Geschäfts genau
wie Du und bringt seine Fähigkeiten in das Geschäft ein.

So sehe ich das, ob er das auch so sieht? :smile: Gut, die Frage wirst Du mir kaum beantworten können. Auf seiner Seite wären es wohl vier Leute die dran programmieren würden. Da er ja nicht nur Geschäftsparter wäre sondern auch Programmierer bzw. eben auch seinen Teil tut, würde er dann seine Programmierertätigkeit bezahlt bekommem oder wäre das sozusagen seine Arbeit, der er als Geschäftspartner eben leisten würde? Und wie ist das mit seinem Mitarbeitern? Werden die vom Gesamtgewinn bezahlt oder von seinem Gewinnanteil? Und was wenn er bei einem Tagessatz von 1500 EUR pro Nase mich im Laufe der Zeit in eine Art Abhängigkeit bringt? Meine Erfahrung ist, daß Menschen ungern an anderer Leute Baustelle arbeiten. Im Grunde könnte er dann ja auch mal auf den Trip kommen und 3000 oder auch 10000 Tagessatz zu verlangen. Das heißt, wenn die Kosten für seine Mitarbeiter vor Gewinnermittlung gezahlt werden, so würde er zu seinem Gewinn als Geschäftspartner auch noch Geld als Programmierer erhalten.

Die zentralen Kompetenzen, die den Kern des Geschäfts/des
Produkts/der Dienstleistung ausmachen, müssen im eigenen
Unternehmen vorhanden sein. Beispiel: Wer Schuhe herstellen
will, sollte selbst Schuhmacher sein und etwas von der
Gestaltung von Schuhen verstehen. Oder er ist Kaufmann,
versteht etwas vom Schuhvertrieb und tut sich mit einem
Schuster zusammen. Diese Partner verfügen zusammen über alle
wesentlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, um das Geschäft zu
betreiben. Jetzt wird ein Prospekt/eine Internetdarstellung
gebraucht oder in der Werkstatt sind Lampen zu installieren.
Den Hersteller des Prospekts und den Lampeninstallateur wird
man nicht am Geschäft beteiligen, sondern deren Dienstleistung
einkaufen. Wenn etwa das Internet nur als Handelsplattform
dienen soll, Du also letztlich Waren einkaufen und vertreiben
willst, dann ist es - Entschuldigung - scheißegal, jedenfalls
eher nachrangig, wie Buttons aussehen und ob sich jemand für
irgendwelche Bildchen verspielt hat. In solchem Fall erfindet
man das Rad nicht neu, sondern kauft das fertige
Softwarepaket, das mit Deinen Produkten/Dienstleistungen
ausgefüllt wird. Nachdem tatsächlich Gewinn erzielt wurde, ist
Zeit genug, sich um eine individuelle Lösung zu kümmern.
Andernfalls beißt man sich an untergeordneten
Nebenschauplätzen fest.

Das mit den Buttons war ein Joke meinerseits. Kam ja voll an. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß im Grunde (fast) alles ausgearbeitet ist. Ich kenne es halt von früher von mir und teils von anderen Leuten, daß unter’m Entwickeln fällt einem dieses oder jenes noch ein, was so nicht geht oder noch hinzu muß oder… Und dann dauerte es halt immer etwas länger. Deshalb ging ich dazu über, das Ganze bereits im Vorfeld auszuarbeiten.

Falls Deine Geschäftsidee in Richtung Deiner bisherigen
Homepage geht und Du z. B. Horoskope via Internet berechnen
möchtest, um dem Kunden je nach Ergebnis das handgeschüttelte
levitierte Wasser mit genau dosierter Prise Himalayasalz
zu verkaufen, wird Programmierkompetenz im eigenen Haus
sinnvoll sein, denn eine auch nur ansatzweise brauchbare
fertige Lösung wird es nicht geben. Das zentrale Problem ist,
die Kompetenz muß personell kontinuierlich und zuverlässig im
Haus sein. Mit anderen Worten: Die Kompetenz hast Du entweder
selbst oder Du hast einen Partner im Geschäft, der eben nicht
Auftragnehmer ist, sondern sein Schicksal genau wie Du an die
dann gemeinsame Aktivität geknüpft hat.

Du darfst aufatmen. Es hat nichts mit Astrologie zu tun bzw. das wird ein minimaler Teil im Ganzen sein. :smile: Ansonsten stimme ich Dir zu. Doch das war aich nicht mein Problem.

Auf den Punkt gebracht, ich wollte nicht über den Tisch gezogen werden bzw. wollte ich wissen was fair wäre an Gewinnbeteiligung (sicherlich auch in Anlehnung an die Aufteilung von Arbeit), und wie das mti der Entscheidungsgewalt aussieht? Das ist zwar, wenn überhaupt, Zukunftsmusik. Doch was wenn der Geschäftspartner auf einmal astronomische Gehälter für’s Programmierern verlangen möchte? Was wenn er die gleiche Entscheidungsgewalt haben möchte, und wir uns nicht einigen können? So wäre ich dann der Ansicht, daß einer von beidem dem anderen seinen Anteil auszahlen kann. Was wenn ich meine, es müsse eine bestimmte Funktion noch sein, weil diese userfreundlich und gewinnbringend ist, und er das aber gar nicht ein-sehen will? Gut, sowas gehört halt auch zur Welt: Konflikte. Und wem gehört dann die Website? Darf das Programmierte an andere weiterverkauft werden? Das würde ich natürlich nicht wollen. Allerdings habe ich noch eine weitere Idee, wofür man diese Website dann als Basis verwenden könnte.

Im Grunde geht es mir mehr um Selbstschutz bzw. darum wie ein faires Miteinander aussehen kann. Denn wenn eine Seite linkt, schadet das nur beiden. Oder es schadet wenigstens dem der gelinkt wurde. Und wieso dieses Mißtrauen? Erfahrungen! Gut, in den letzten Jahren gab es auch ein paar positive Erfahrungen. So hat mir doch unlängst jemand kostenlos seinen Programierer ausgeliehen und sonst ein paar Dinge für mich gemacht, die ich ansich überall hätte zahlen müssen. Sowas kenne ich nicht. Ich kenne eher Situationen wie Geld überweisen, das angeblich nie angekommen ist. Dann selbst hinfahren, die Leute durchzufüttern, ihnen auch noch einen Tisch zu kaufen, und am Ende heißt es dann, ich soll Geld hergeben oder ich käme nicht mehr zum Flughafen.

Gruß
Wolfgang

Ciao,
Romana

Hallo Romana!

So sehe ich das, ob er das auch so sieht?

Auf einen Partner fürs Geschäft läßt man sich wie im privaten Leben nur ein, wenn Chemie und Ziele stimmen. Andernfalls ist es der/die Falsche -> Finger weg!

was wenn er bei einem :Tagessatz von 1500 EUR pro :Nase…

Unabhängig von Partnern im Geschäft: Üblicherweise will ein Auftraggeber (vorher!) wissen, was eine Dienstleistung kostet. Das ist regelmäßig der Fall, wenn der Auftragsumfang präzise beschreibbar ist. Irgendwelche Tagessätze sind uninteressant. Der Auftragnehmer soll einen Preis nennen. Andernfälls sind Projektkosten nicht kalkulierbar und Unkalkulierbares (und Leute, die zu unkalkulierbarem Handeln neigen) holt man sich nicht ins Haus. Mit anderen Worten: Als Auftraggeber zahlt man nur für auftragsgemäße Ergebnisse, die fristgemäß zu erbringen sind.

Es gibt Arbeiten, die sich nur per Tagessatz sinnvoll abrechnen lassen. Das setzt aber voraus, daß der Auftraggeber die unmittelbare Überwachung und Lenkung in der Hand hat. So kann man sich per Tagessatz einen Berater ins Haus holen. Den kann man aber auch jederzeit wieder nach Hause schicken. Oder es gibt Notfälle mit Unwägbarkeiten für alle Beteiligten, die deshalb nach Aufwand abgerechnet werden. Das müssen aber Ausnahmen bleiben, i. a. gibts nur Festpreise.

Auftragsvergabe von Software: Ein kleines, in sich abgeschlossenes Softwarepaket, dessen Wert den Auftraggeber nicht in den Ruin treibt, das er notfalls wegschmeißt und anderweitig vergibt, kann ohne großen Aufwand für einen vereinbarten Festpreis vergeben werden. Wenn aber ein komplettes Produkt oder die ganze Existenz an der Software hängt, wenn langfristige Kontinuität unabhängig von Firmen und Personen zwingend ist, ist die Auftragsvergabe nur mit gediegener Sachkenntnis des Auftraggebers möglich. Der Auftraggeber muß dann nämlich Schnittstellen innerhalb der Software festlegen, so daß ein zentraler Rumpf mit voneinander unabhängigen Modulen entsteht. Die einzelnen Module lassen sich an beliebige Fachleute zur Bearbeitung geben. Der beträchtliche Planungsaufwand wird mit der Abwesenheit von Abhängigkeiten belohnt. Prinzipiell wird auf diese Weise jedes größere Projekt geplant, egal ob es ein Haus, größere Anlagen aller Art oder eine umfangreiche Software ist. Z. B. ein Haus: Der Rohbau hat Schnittstellen für den Fensterbauer, das sind die Löcher in den Wänden. Oder Schnittstellen für die Installateure, das sind die Installationsschächte. Wenn Installateur oder Fensterbauer unverschämt werden oder keine Lust mehr haben, macht eben ein anderer Auftragnehmer weiter.

Eine umfangreiche Software wird in gleicher Weise aufgebaut: Ein Rumpf/Rohbau, an dessen Schnittstellen verschiedene (austauschbare!) Leute ihre Sachen anpassen. Hat man den Rumpf mit seinen Schnittstellen nicht selbst in der Hand, begibt man sich auf Gedeih und Verderb in Abhängigkeiten.

Das alles soll heißen: Wenn Software ein zentraler Punkt der Geschäftsaktivität ist, an der das gesamte Geschäft hängt, und Du bist selbst nicht in der Lage, die Software zu strukturieren und an austauschbare Auftragnehmer zu vergeben, ist das der erste zu erledigende Punkt. Dabei gilt: Suchst Du eine helfende Hand, nimm Deine eigene! Schließlich gibt es nichts, was man nicht lernen kann. Oder Du suchst einen Partner fürs Geschäft, der dieses Know-how einbringt. Wenn ein potentieller Partner hergeht und eigene Leute auf Tagessatzbasis beschäftigen will, brauchst Du ein stabiles Paar Stiefel: Trete dem Herrn in den Allerwertesten! Du kannst grundsätzlich nichts mit Leuten anfangen, die nur jemanden kennen, der für viel Geld usw… Du machst eine Arbeit entweder selbst oder suchst jemanden, der ohne weiteres in der Lage ist, die erforderliche Strukturierung, Auftragvergabe nach Ausschreibung/Angebot, Kontrolle der Ergebnisse, laufende Pflege und Veränderungen selbst durchzuführen. Alles andere sind nur Vermittler. Halte Dir solche Dünnbrettbohrer vom Hals!

Wie oben dargestellt, werden Aufträge nur mit klar definiertem Umfang zu vorher vereinbarten Preisen vergeben oder überhaupt nicht. Die Auftragnehmer haben alle Unterlagen einschl. kommentierter Quellcodes heraus zu rücken. Sie haben zu unterschreiben, daß es sich um keine eigenständige schöpferische Leistung im Sinne des Urheberrechts handelt und daß unabhängig davon die uneingeschränkten und ausschließlichen Nutzungsrechte, auch das Recht zu beliebiger Veränderung, Weitergabe und Vervielfältigung mit der Bezahlung der Rechnung an den Auftraggeber übergehen. Wer daran auch nur ein Komma ändert, erhält den Auftrag nicht.

Gruß
Wolfgang

angenommen Ihr habt eine Geschäftsidee, die ein
Millionen-Einkommen garantiert.

Leute mit solchen Ideen sind aus irgendeinem Grund häufiger beim Arbeitsamt als in Monaco anzutreffen. Meistens sind diese Ideen entweder nicht realisierbar, doch nicht so gut, oder aber kein Selbstläufer. In letzerem Fall sind die Herstellungskosten möglicherweise das kleinere Problem.

Finanzierung zu finden. Dh. eine Programmierung wäre zwar das
Risiko des Geschäftspartners, doch die Programmierzeit ist
begrenzt und die Einnahmen wären es nicht. (Behaupte ich
jetzt mal so.)

Wenn Du zu den technischen Skills was sagen kannst, dann könnte man den andernorts genannten Tagessatz von 1.500 EUR bewerten.

Wieviel % vom Gewinn würdet Ihr zahlen wollen bzw. haben
wollen?

Imho gibt es da zwei Möglichkeiten:

a) Verkauf der Idee - Realisierung durch wen auch immer (den Geschäftspartner). Vergütung erfolgt durch Lizensierung (Hausnummer 5 - 10 %).

b) Gemeinsame Realisierung mit gemeinsame Kostentragung nach einem zu definierendem Schlüssel. Die Herstellungskosten sind hierbei aber im Zweifel das kleinere Problem. Interesssant wird es erst beim Vertrieb. Denn das beste Produkt nützt Dir nichts, wenn es keiner kennt. Und verabschiede Dich von der Vorstellung - so sie denn vorgelegen hat - daß Dir die Leute von selbst die Bude einrennen. Sowas passiert in aller Regel nicht.